Professionelle Datenrettung

Headcrash Datenrettung

Einer der häufigsten mechanischen Defekte einer Festplatte ist der so genannte Headcrash. Dabei kratzt der Lesekopf (Schreib-/Lese-Kopf) der Festplatte auf der Datenträger Oberfläche und beschädigt somit die höchst empfindliche Oberfläche der Festplatten Magnetscheiben (sog. “Platter”). Meist ist dies mit einem mehr oder weniger lauten Geräusch verbunden, welches sich nach einem “Klopfen, Kratzen, Rattern oder Reiben” anhört.Die Festplatte kann hierbei starken Schaden nehmen. Auch bei einem Headcrash besteht meist die Möglichkeit der vollständigen Datenwiederherstellung. Befolgen Sie unsere Verhaltens-Tipps bei Datenverlust und kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter und stehen Ihnen mit Rat und Tat zu Seite! Sehr wichtig: unterbrechen Sie in diesem Falle umgehend die Stromzufuhr und starten Sie den Rechner nicht erneut! Die Festplatte sollte zur Diagnose und Wiederherstellung schnellstmöglich an uns gesendet werden, so dass wir ggf. umgehend mit der Analyse des Fehlers, dem Umfang der wieder herstellbaren Dateien sowie mit der Datenrettung beginnen können. Anrufer aus Deutschland: Tel. 0800 8800 558 (kostenlos aus dem dt. Festnetz) Internationale Beratung: Tel. +49 (0)7635 – 4529712 Formular zur unverbindlichen Anfrage: Kostenlose Analyse Ihrer Festplatte inkl. Kostenvoranschlag für die Datenrettung HIER anfordern!

Aquaplaning für die Festplatte

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Die Magnetscheiben (Platter) einer Festplatte drehen sich mit mehreren tausend Umdrehungen pro Minute. Die hohen Geschwindigkeiten sind ausschlaggebend für die Zugriffszeit des Schreib-Lesekopfes um die benötigten Sektoren möglichst schnell aufzufinden. Nach dem Bernoullischen Gesetz vom dynamischen Auftrieb bildet sich in der Regel zwischen den Köpfen und den Platten ein kleines Luftpolster. Dieses wird hydrodynamisches Gleitlager bezeichnet und ist vergleichbar mit dem Effekt des Aquaplanings. Fabrikneue Festplatten können ohne Probleme viele Jahre zuverlässig ihren Dienst verrichten. Bei den ersten Modellen gab es noch einen sogenannten Park-Befehl, mit dem man die Schreib-Leseköpfe in die sichere Ruheposition außerhalb der Platter bewegte. Moderne Platten führen diese Parkfunktion in erster Linie nach dem Runterfahren des Rechners oder bei Nichtbenutzung der Festplatte aus.

Die Gründe für einen Headcrash

Es gibt viele Gründe für einen Headcrash. Festplatten sind empfindliche Bauteile in einem Computer. Von daher sollten starke Erschütterungen unbedingt vermieden werden. Erschütterungen sind einer der Gründe für einen Headcrash. Die Köpfe können durch die Erschütterung nicht mehr auf ihrem Luftpolster gleiten und berühren die Plattenoberfläche. Hierbei entstehen regelrechte Verbrennungen auf der Oberfläche. Die dort gespeicherten Daten sind unwiederbringlich verloren. Ein weiterer Grund ist ein falscher Einbau einer Festplatte. Obwohl die modernen Platten sowohl waagerecht als auch senkrecht eingebaut werden können, sollte man stets die horizontale Einbauweise befolgen. Es ist nicht auszuschließen, dass durch einen vertikalen Einbau das hydrodynamische Gleitlager nicht mehr gegeben ist. Ein weiterer Punkt sind extreme Temperaturschwankungen. Material kann sich ausdehnen und so können auch die Schreib-Leseköpfe gefährlich nahe an der Oberfläche der Platter streifen. Besondere Aufmerksamkeit genießen ältere Laufwerke. Auch wenn diese schon viele Jahre ohne Probleme gelaufen sind, kann es aufgrund von Verschleißerscheinungen an den Lagern zur Unwucht kommen. Dann ist ein Headcrash vorprogrammiert. Durch die Massenproduktion von Festplatten kann es manchmal vorkommen, dass Fehler in der Motorsteuerung gegeben sind. Die Folge ist eine ungleichmäßige Geschwindigkeit der Platter. Da hierbei das Luftpolster nicht immer ausreichend gehalten werden kann, können die Köpfe auf der Oberfläche streifen und dort zum Headcrash führen. Zwischenzeitlich haben die Hersteller darauf reagiert und lassen die Schreib-Lese-Köpfe bei zu geringen Rotationsgeschwindigkeiten sicherheitshalber parken (Airlock-System). Festplatten werden unter Reinraumbedingungen hergestellt und versiegelt. Staubpartikel sollten daher nicht im Innern einer Platte zu finden sein. Frühere Festplatten waren nicht immer 100%ig dicht. Wenn hier ein Staubkorn zwischen Platteroberfläche und Lesekopf geriet, war ebenfalls ein Headcrash unausweichlich.

Woran merkt man einen Headcrash?

Die Festplatte ist nach einem Headcrash nicht oder nur bedingt startfähig. Manchmal gibt es auch hörbare Nebengeräusche. Dann dauert es nicht lange, bis sie endgültig ausfällt. Bei wichtigen Daten kann man die Platte zu einem Datenrettungsunternehmen einsenden. Um möglichst viele Daten zu retten, sollte die Festplatte sofort außer Betrieb genommen werden. Anzumerken bleibt, dass die Datenrettung erheblich teuer ist.
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Festplatten Tipps

Allgemeine Tipps:

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