Quantum Festplatten Datenrettung
In der Anfangszeit der PC-Ära gab es viele bekannte Hersteller von
Speichermedien. So gehörte auch der amerikanisch Hersteller Quantum Corporation zu den Vorreitern in der Computerbranche. Quantum war bis 1994 der zweitgrößte Festplattenhersteller der Welt. 1994 kaufte Quantum von der Digital Equipment Corporation die „Disc and Tape Division“ und damit auch die DLT-Magnetbandtechnik. 1998 wurde ein weiterer Hersteller für DLT-Libraries aufgekauft, mit dem bis zu 300 Speichermedien gleichzeitig verwaltet werden konnten. Im Jahr 2000 wurde der Festplattenbereich von Quantum an die bekannte Marke Maxtor verkauft. 2001 und 2002 kamen weitere Bandhersteller hinzu. 2004 wurde auch die Tape Division von Seagate aufgekauft, mit der Quantum in der Lage war, die LTO-Technologie anzubieten. 2006 wurde schließlich noch ein weiterer Hersteller von Tape Libraries übernommen. Heute gehört die Quantum Corporation zu den Spezialisten im Bereich von Backuplösungen in der Industrie. Auch wenn die Festplattensparte zwischenzeitlich verkauft wurde, werden hochwertige Bandlaufwerke und andere Datenspeichermedien vertrieben.
Die Quantum Festplatte
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Die Quantum Corporation stellte ursprünglich ausschließlich Festplattenlaufwerke her. Berühmt wurde hier die Atlas-Serie, die 1999 zu den schnellsten
SCSI-
Festplatten der Welt gehörte. Im Jahr 1997 wurde von Quantum das Ultra-DMA-Interface eingeführt, welches auch heute noch von anderen Plattenherstellern verwendet wird. Hierbei ist eine Datentransferrate von 33 MB/s bei einer Bandbreite von 16 Bit möglich. Quantum stellte 1997 auch eine der letzten 5 ¼ Zoll Festplatten in voller Bauhöhe her. Sie war unter dem Namen Big Foot bekannt. Bevor die Festplattensparte an Maxtor verkauft wurde, gliederte sich das Produktangebot in vier Bereiche. Für den Massenkonsum wurde die Quantum Fireball LCT hergestellt. Es handelte sich hierbei um eine Low-cost IDE
Festplatte. Mit höherer Performance gab es die Fireball Plus. Als reine Mainstream
SCSI-Festplatte wurde die Atlas mit 7.200 Umdrehungen pro Minute angeboten. Schließlich gab es noch eine SCSI-Variante der Atlas mit 10.000 Umdrehungen pro Minute für den High-End-Bereich. Teilweise verrichten in älteren PCs immer noch Quantum-Festplatten zuverlässig ihren Dienst. Wir als
Datenretter bieten bei Problemen mit diesen Festplatten zuverlässige Hilfe an. Ende 2005 wurde die Firma Maxtor vom bekannten Festplattenhersteller Seagate übernommen. Sowohl der Support von Maxtor- als auch Quantum-Festplatten ist von dort noch immer gegeben.
Die korrekte Bezeichnung der Quantum Festplatten
Was vielen Festplattenherstellern heute fehlt, ist eine genaue und eindeutige Bezeichnung ihrer Datenträger. Quantum Festplatten konnten allein aus ihrer Bezeichnung genau identifiziert werden. Hierzu gab es einen aussagekräftigen Modellschlüssel. Unter der Identifikation KN 18 L verbirgt sich beispielsweise eine Atlas IV mit 18 Gigabyte und einem SCSI-Interface LVD mit 68-poligen Wide-Anschluss. Viele Kunden konnten anhand des Modellschlüssels schnell erkennen, wie viel Speicherkapazität und welches Interface die jeweilige Festplatte besaß.
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