Western Digital Festplatten Datenrettung
Nach wie vor sind
Festplatten die bevorzugten Datenträger im PC-Bereich. Die schnellen Zugriffszeiten, hohen Kapazitäten und der aktuell günstige Preis für diese
Speichermedien machen Festplatten bei Usern sehr beliebt. Die ersten Festplatten wurden 1956 von IBM entwickelt. Im Laufe der Zeit wurden die Laufwerke ständig verbessert und wurden zunehmend kompakter. Zu den großen Festplattenherstellern zählt auch die Firma Western Digital Corporation, kurz WD. Der amerikanische Hersteller wurde unter der Firmierung General Digital 1970 gegründet und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Heute hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Lake Forest in Kalifornien.
Vom Chiphersteller zum Festplattenhersteller
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In den Anfangsjahren der Firmengeschichte war Western Digital einer der großen Hersteller von Computerchips. In den 80ziger Jahren wurden die ersten Festplattencontroller produziert. Der WD1003 wurde speziell für IBM-PCs entwickelt. Herausragend waren die Chips, die 1986 als Basis der legendären ATA-Schnittstelle verwendet wurden. Western Digital, Compaq und Control Data (später Seagate) verhalfen dieser Schnittstelle zum bekannten Erfolg. Im gleichen Jahr kaufte Western Digital den Grafikkartenhersteller Paradise Systems auf. Fortan wurden nun auch eigene Grafikchips hergestellt. Insbesondere im Bereich der Single-
Chip-Entwicklung folgte eine Weltneuheit nach der anderen. Hier ist unter anderem der 1988 produzierte Single-Chip-ATA-Controller WD42C22 mit dem wohlklingenden Namen Vanilla zu nennen. In diesem Jahr änderte sich die Produktsparte von Western Digital gewaltig. Mit der Übernahme des Festplattenherstellers Tandon im Jahr 1988 war die Produktion von Festplatten durch Western Digital eingeläutet. Die Centaur-Platten waren die ersten WD-Festplatten. Heute ist Western Digital Hersteller von 3,5 Zoll, 2,5 Zoll und 1 Zoll Festplatten mit IDE- und SATA-Schnittstelle.
Extrem schnelle Festplatten von WD
Western Digital brachte 2001 die ersten Mainstream-Platten auf den Markt. Bei vielen PC-Nutzern war die Raptor WDC360GD im Jahr 2003 sehr beliebt. Es handelte sich um ein SATA-
Laufwerk mit 10.000 Umdrehungen pro Minute und einer Speicherkapazität von 36 Gigabyte. 2009 war WD der erste Hersteller einer 2 Terabyte-
Festplatte. Ein Jahr später wurde die erste 1 Terabyte-Platte im 2,5 Zoll-
Format vorgestellt. Nach wie vor gilt die VelociRaptor-Festplatte von Western Digital zu den schnellsten Platten der Welt. Die erste Version kam 2008 auf den Markt und hatte eine Kapazität bis 300 Gigabyte. 2010 stellte Western Digital die erste 3 Terabyte-Platte vor. 2011 wurde schließlich der japanische Festplattenhersteller Hitachi GST übernommen und in die Produktsparte integriert. Neben der Produktion von Festplatten für den Computerbereich werden zunehmend Plattenlaufwerke für multimediale Anwendungen hergestellt. Festplattenrekorder werden häufig mit WD-Laufwerken ausgestattet. Die Laufwerke zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität dank einer langjährigen Entwicklung aus. Im Heimbereich erfreuen sich die Terabyte großen externen Festplatten der My-Book-Serie einer großen Beliebtheit. Das attraktive Design vermittelt bei diesen Festplatten eher den Eindruck, dass es sich um ein Buch handelt, anstatt um ein externes Festplattenlaufwerk. Diese externen Laufwerke sind schon vorkonfiguriert und erleichtern auf einfache Weise die Erstellung einer Sicherungskopie eines Datenträgers. Aktuelle Modelle der Western Digital Einbau-Festplatten findet man unter der Bezeichnung Caviar, Scorpio und VelociRaptor. Interessant ist das Angebot an einer sogenannten Festkörper-Festplatte unter der Bezeichnung SiliconEdge. Nach wie vor ist Western Digital eine beliebte Marke, wenn es um die Verwendung hochwertiger Festplatten geht.
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