Häufige Ursachen für Datenverlust
Datensicherheit und Datenschutz spielen im Computerbereich eine große Rolle. Viele Verfahren wurden im Laufe der Zeit für diesen Themenbereich entwickelt. Auch wenn die hierfür bereitstehenden Verfahren zuverlässig angewendet werden können, bieten sie jedoch keinen Schutz vor einem plötzlich auftretenden
Datenverlust. Nach wie vor stellt eine regelmäßige Datensicherung eine Sicherheit dar, jedoch sind bei einem
Hardware-Ausfall oder bei Fehleingaben durch den Benutzer diejenigen Daten verloren, die erst nach der letzten Datensicherung gespeichert worden sind.
Ursachen für einen Datenverlust
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Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten für einen Datenverlust. Wird beispielsweise während der Speicherung der Computer vorzeitig über den Netzschalter ausgeschaltet, ohne vorher zu warten, bis alle zu schreibenden Daten auf dem Datenträger abgelegt worden sind, so sind diese Daten verloren. Eventuell verbleiben irgendwelche Dateifragmente auf der
Festplatte. Ein Datenverlust kann ebenfalls auftreten, wenn ein Computerprogramm abstürzt und der Benutzer schließlich einen
Warmstart über die Tastenkombination „Strg-Alt-Del“ ausführt. Moderne Windows
Betriebssysteme versuchen auch bei einem Warmstart noch sämtliche offenen Dateien zu schließen und abzuspeichern.
Datenverlust kann aber auch durch eine Fehlbedienung des Benutzers entstehen. Insbesondere Datenbankprogramme sind hiervon betroffen. Bei der Speicherung umfangreicher Datenmengen können durch Fehleingaben unvorhergesehene Programmereignisse entstehen. Zwar sind die heutigen
Programme mit guten Sicherheitsalgorithmen versehen, aber je nach Eingabe kann auch hier etwas schiefgehen. Hardwaredefekte können ebenfalls zu Datenverlust führen. Ein defekter Festplattencontroller speichert in diesem Fall die Daten nicht mehr korrekt auf die Festplatte. Erschütterungen oder defekte Festplattenlager führen zum
Headcrash. Die Daten sind dadurch auf den betroffenen Sektoren der Festplatte nicht mehr zu retten. Auch CD- und DVD-Laufwerke können zu Datenverlust führen. Der Laser eines DVD-Brenners hat beispielsweise so stark an Leistung verloren, dass die beschriebene DVD hinterher nicht mehr gelesen werden kann. Selbst fehlerhaft installierte Programme können zu einem Datenverlust führen.
Äußere Einwirkungen für einen Datenverlust
Durch einen Brand kann ein Großteil der Computeranlage zerstört werden. Dies führt in der Regel zum Totalverlust der Daten. Bei einem Blitzeinschlag kommt es zu einer solchen Überspannung, dass die Komponenten eines PCs beschädigt werden. Wasserschäden können zu Kurzschlüssen und ebenfalls zu Datenverlust führen. Weitere Ursachen für einen Datenverlust sind Computerviren. Durch die Internetanbindung sind viele Rechner nicht ausreichend geschützt. Viren und Trojaner warten nur darauf, in ungeschützte Rechnersysteme einzudringen. Auch wenn es hier sehr viele harmlose Schädlinge gibt, können einige Viren ganze
Festplatten löschen oder Dateien verändern. Abhilfe schafft hier eine gute Virenschutzsoftware. Diese sollte ständig aktualisiert werden. Zu den äußeren Einflüssen gehören schließlich auch Diebstahl und unautorisierte Computernutzung. Große Rechenzentren lagern zu Sicherungszwecken ihre Datensicherungen regelmäßig an einen anderen Ort aus. Dort sind die Daten gegen Brand, Wasser und Diebstahl geschützt. Als Privatperson bleibt eigentlich nur das regelmäßige Anlegen von Sicherungskopien. Am besten nutzt man hierfür externe Festplatten oder DVDs und lagert diese woanders aus.
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