Datenrettung Gelsenkirchen
Gelsenkirchen
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Gelsenkirchen befindet sich in Nordrhein Westfahlen. Als kreisfreie Stadt im Ruhrgebiet gehört sie zu Regierungsbezirk Münster. Im Zuge der Landesplanung wurde sie als Mittelzentrum ausgewiesen. Gelsenkirchen ist zudem Mitglied im Landschaftsverband Westfahlen-Lippe sowie im Regionalverband Ruhr. Die Stadt liegt in einer Höhe von 52m über NN und erstreckt sich über eine Fläche von 104,86 km². Die Einwohnerzahl beläuft sich nach dem Stand vom 31. Dezember 2009 auf 259.744 Personen. Dies macht eine Bevölkerungsdichte von 2477 Einwohnern pro km² aus. Die Postleitzahlen 45879-45899 wurden der Stadt zugeordnet und die Telefonvorwahl lautet 0209. Das KFZ-Kennzeichen für Gelsenkirchen ist GE. Gelsenkirchen gliedert sich in fünf Bezirke mit insgesamt 18 Stadtteilen. Der Oberbürgermeister und Mitglied der SPD ist Frank Baranowski.
Räumliche Lage
Gelsenkirchen befindet sich an den beiden Hängen der breiten Emschermulde zusammen mit dem Rhein-Herne-Kanal im Südwesten Westfalens. Die Stadtteile Buer und Horst befinden sich nördlich der Gewässer während die Kernstadt südlich des Kanals liegt. In Folge von Bergabsenkungen liegt ein Großteil des Stadtgebietes unterhalb des Hauptvorfluters der Emscher und muss deshalb regelmäßig mit Entwässerungspumpen vor Überflutung geschützt werden. Diese Aufgabe wird von der Emschergenossenschaft übernommen. Das Stadtgebiet dehnt sich in Nord-Süd-Richtung 17 Kilometer und in Ost-West-Richtung 11 Kilometer aus. Insgesamt bildet die Stadtgrenze eine Länge von 68 Kilometern. Etwa 10% des gesamten Stadtgebietes sind Grünflächen und Freizeitparks und 25% Wälder und landwirtschaftliche Flächen. Somit gehört Gelsenkirchen zu den Städten, die einen überdurchschnittlichen Anteil an Grünflächen vorweisen können.
Wirtschaftsstandort
Um 1815 ging das heutige Gelsenkirchen an Preußen, da es an die Provinz Westfahlen angliederte. Davor gehörte es eine Zeit lang dem Großherzogtum Berg an. Damals wurde die Stadt Gelsenkirchen dem Amt Wattenscheid im Regierungsbezirk Arnsberg zugeordnet und das Amt Buer wurde dem Regierungsbezirk Münster zugesprochen. Erst 1928 endete die Zuordnung zu zwei Regierungsbezirken.
Nachdem im Jahre 1840 die Steinkohle entdeckt wurde, welche im Ruhrgebiet „Schwarzes Gold“ genannt wurde, worauf auch recht zeitig die Industrialisierung folgte, wurde 1847 der erste Gelsenkirchener Bahnhof zusammen mit der Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Gelsenkirchen wurde 1868 der Sitz eines eigenen Amtes im Kreis Bochum. Die Gemeinden Bismarck, Gelsenkirchen, Heßler, Bulmke, Schalke und Hüllen gehörten dazu. 1872 gründete Friedrich Grillo den Schalker Gruben- und Hüttenverein und die Aktiengesellschaft für Chemische Industrie in Schalke. 1873 kam dazu die Glas und Spiegel-Manufaktur AG. 1875 erhielt Gelsenkirchen, nachdem es zu einem wichtigen Standort der Schwerindustrie geworden war das Stadtrecht.