Datenrettung Gera
Gera
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Gera ist eine der größten Städte Thüringens und liegt im Osten des Freistaates. An der Weißen Elster findet man die Stadt zwischen Erfurt und
Chemnitz. Die Stoff- und Tuchindustrie brachte Gera einst Reichtum ein. Viele historische Stadtvillen stammen aus dieser Zeit. Der Austragungsort der Bundesgartenschau 2007 wurde im 2.Weltkrieg stark zerstört. Die großen Wirtschaftsstandbeine des vorigen Jahrhunderts haben mit der Wende praktisch aufgehört zu existieren. Dies waren vor allem Werkzeug- und Textilindustrie, Textilmaschinenindustrie, Elektronik und Gerätebau sowie die WISMUT, der Uranabbau zwischen Gera und Ronneburg. Die A4 führt durch Gera. Die Reußische Fürstenstraße macht in Gera Station, ebenso führen die Bundesstraßen 2, 7 und 92 durch die Stadt. Im Zugverkehr ist Gera eine der wenigen Großstädte ohne Fernverkehrsanbindung. Nur 40 Kilometer entfernt liegt der Flugplatz Leipzig-Altenburg.
Historische Bauwerke
Eines der berühmtesten Geraer Bauwerke ist das Rathaus von 1576. Simsonbrunnen und Stadtapotheke gehören ebenfalls zum Geraer Markt. Die Salvatorkirche und die Johanniskirche sowie die Trinitatiskirche und die Marienkirche sind ebenso sehenswert. Reste von Schloss Osterstein und die Geraer Höhler (Keller, die zur Bierlagerung genutzt wurden) gehören zu den Baudenkmalen der Stadt.
Museen und mehr
Das Stadtmuseum, das sich vor allem der Stadtgeschichte widmet, sowie Orangerie und Otto-Dix-Haus, Museum für Naturkunde und Botanischer Garten sowie das Museum für angewandte Kunst sind Highlights des kulturellen Lebens in der Stadt.
Die heutige Wirtschaft
Regionale Bedeutung hat Gera als Einkaufsstadt erhalten. Außerdem gibt es heute als Arbeitgeber der Stadt Firmen wie Wald-Klinikum, ein Optikunternehmen und ein großes Bauunternehmen. Ein größeres Serviceunternehmen hat inzwischen mehrere hundert Arbeitsnehmer. Ein Unternehmen für Gehäusetechnik zog nach Gera um, und beschäftigt heute einige Mitarbeiter. Eine Bedeutung als Wirtschaftsstandort wie zu DDR-Zeit wird die Stadt nicht wieder erlangen. Die großen Firmen dieser Zeit, die jeweils mehrere tausend Beschäftigte hatten, konnten sich in der Marktwirtschaft nicht halten.
Fazit
Gera ist eine Großstadt, die nicht unbedingt das Flair einer solchen hat. Die Berühmtheit als Otto-Dix-Stadt zieht Interessierte in die Stadt. Die Nähe zu Mittelthüringen und Sachsen zieht viele Besucher an. Durch die Buga erlangte Gera zeitweilig große Bekanntheit. Der Hofwiesenpark, der zu diesem Ereignis aufgebaut wurde, ist heute eine zentrale Freizeitgröße in der Stadt.