
Das kostenlose Tool CCleaner ist ein sehr umfangreiches Optimierungs-Programm für den Computer. Es befreit die Festplatte von unnötigem Datenmüll, räumt die Registry auf und entfernt Spuren aus dem Internet.
All diese Aufgaben führt CCleaner schnell und zuverlässig aus. Ob die Freeware mit Bezahl-Programmen mithalten kann, zeigt dieser Test.
Wichtig im Kontext Datenrettung: Jede Bereinigung verändert Dateien, Ordnerstrukturen und Metadaten (z. B. MFT-Einträge bei NTFS). Wer versehentlich zu viel löscht, riskiert Datenverlust. Vor umfassenden Reinigungen empfehlen wir daher Sicherungen und Wiederherstellungspunkte – so bleiben Optionen zur Datenrettung nach Löschung erhalten.
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Einfach und intuitiv zu bedienen
Eines vorweg – CCleaner ist überaus einfach und intuitiv zu bedienen. Selbst PC-Neulinge werden mit den zahlreichen Funktionen des Programms keine Probleme bekommen. Jeder Menüpunkt erklärt sich nahezu von alleine. Durch die gute Übersichtlichkeit lassen sich die Änderungen und Optimierungen zügig durchführen. Selbst wenn man die Anwendung zum ersten Mal startet, findet man sich schnell zurecht.
- Analyse vor Reinigung: Über die Analyse-Funktion zeigt CCleaner an, was entfernt wird. Prüfen Sie die Liste sorgfältig, bevor Sie bestätigen.
- Selektive Auswahl: Aktivieren Sie nur Elemente, deren Entfernung unkritisch ist (z. B. temporäre Dateien, Cache). Lassen Sie sensible Bereiche wie Sitzungsdaten bewusst unangetastet, wenn Sie sie noch benötigen.
- Protokolle im Blick: Nach dem Lauf ist ersichtlich, welche Dateien gelöscht wurden – hilfreich für eine spätere Datenwiederherstellung, sofern keine sichere Löschung erfolgte.
Übersichtlichkeit kennt keine Grenzen
Auf der Startseite aktueller Versionen von CCleaner befinden sich die zentralen Menüpunkte (z. B. Cleaner, Registry, Extras, Einstellungen). Jeder dieser Reiter ist wiederum in Unterordner gegliedert. Unter dem Menüpunkt Cleaner befinden sich die Hauptfunktionen des Tools. Hier kann der Anwender unter anderem den Windows Explorer, verschiedene Internetbrowser (Internet Explorer, Firefox, Google Chrome, Opera, Safari) und das System reinigen. Zum letzten Punkt zählen z.B. der Papierkorb, die temporären Internetdateien, die Zwischenablage oder die Speicherabbilder. Bei den Internetbrowsern können beispielsweise der Verlauf, die Cookies oder die Adressen-Historie gelöscht werden. Zudem können in diesem Menüpunkt auch Anwendungen deinstalliert werden. Somit lässt sich Festplattenspeicher freigegeben.
- System: Papierkorb, Temp-Ordner, Speicherabbilder (Memory Dumps), Logfiles und Mini-Dumps – ideal, um schnell mehrere GB freizugeben.
- Browser: Verlauf, Cookies, Session-Informationen, Formular- und Downloadhistorie. Hinweis: Session-Cookies und gespeicherte Logins nur löschen, wenn wirklich gewünscht.
- Anwendungen: Cache-Ordner gängiger Programme (z. B. PDF-Reader, Office-Suiten) lassen sich selektiv bereinigen.
- Deinstallationshilfe: Über die Programmliste können Anwendungen deinstalliert oder Einträge bereinigt werden.
Unter der Auswahl Registry hat der Nutzer die Möglichkeit, die Registrierungsdatenbank von Windows zu reinigen. Dort speichert das Betriebssystem alle Informationen über die installierten Programme. Auch bereits deinstallierte Anwendungen werden hier noch aufgeführt.
Verwaiste Einträge können mit nur einem Klick entfernt werden. Es empfiehlt sich allerdings, vor dem Löschen eine Sicherung der Registry anzulegen. Im Fall der Fälle können die entfernten Daten somit wiederhergestellt werden. Eine Sicherung kann mit CCleaner innerhalb weniger Sekunden angelegt werden.
- Best Practice: Vor Registry-Änderungen einen Systemwiederherstellungspunkt erstellen und die vorgeschlagene .reg-Sicherung speichern.
- Nutzen vs. Risiko: Eine „saubere“ Registry bringt meist weniger Performance-Gewinn als eine Datenträgerbereinigung, kann aber Kompatibilitätsprobleme beheben. Vorsicht bei aggressiven Regeln.
Im Reiter Extras können unter anderem die Autostart-Einträge eingestellt werden. Der Nutzer klickt in diesem Fall einfach auf den Unterpunkt Autostart. Nun werden alle Programme aufgezeigt, welche beim Systemstart automatisch im Hintergrund gestartet werden. Das raubt natürlich Zeit und Ressourcen. Vor allem bei leistungsschwachen Rechnern kann es dazu kommen, dass das Hochfahren des Computers viel Zeit in Anspruch nimmt. Mit dem Entfernen von Autostart-Einträgen wird diesem entgegengewirkt. Außerdem macht sich dieser Punkt auch auf die komplette System- bzw. Arbeitsgeschwindigkeit bemerkbar.
Achtung: Möglicherweise funktionieren einige Programme nicht mehr richtig, wenn der Autostart-Eintrag gelöscht wurde. Vor dem Entfernen der Anwendungen aus dem Autostart sollte daher genau überprüft werden, um was für ein Programm es sich handelt. Alternativ kann die Anwendungen auch zunächst nur deaktiviert werden.
- Weitere Extras: Oft vorhanden sind Werkzeuge für Browser-Plugins/Add-ons, Systemwiederherstellungspunkte sowie ein Laufwerks-Freiräumen-Tool. Letzteres kann freien Speicher „überschreiben“ – das erschwert eine spätere Datenrettung gelöschter Dateien erheblich. Nutzen Sie diese Funktion nur, wenn Sie wirklich endgültig löschen möchten.
Unter den Punkt Einstellungen können, wie der Name schon sagt, Einstellungen vorgenommen werden. Dem User kann z.B. die Sprache verändern oder das Programm dem Papierkorb-Kontextmenü hinzufügen. Außerdem lässt sich eine automatische Reinigung des Systems beim Bootvorgang einstellen.
- Ausnahmen und Ausschlüsse: Definieren Sie Ordner/Dateien, die niemals bereinigt werden sollen (z. B. Projektordner, Archive, forensisch relevante Logs). Das schützt vor unbeabsichtigtem Datenverlust.
- Automatisierung bewusst einsetzen: Zeitpläne und „Reinigung beim Start“ erleichtern die Pflege, bergen aber das Risiko, unbemerkt wichtige Daten zu löschen. Prüfen Sie regelmäßig die Einstellungen.
Sicher reinigen: Datenverlust vermeiden und Chancen für die Datenwiederherstellung erhöhen
- Backup vor Tuning: Erstellen Sie eine vollständige Sicherung oder zumindest einen Wiederherstellungspunkt sowie eine Registry-Sicherung.
- Erst analysieren, dann löschen: Nutzen Sie die Vorschau und deaktivieren Sie kritische Punkte wie Sitzungsdaten, Formulardaten oder Datei-Vorschauen, wenn diese noch gebraucht werden.
- Kein „Sicheres Löschen“ bei unklarer Lage: Vermeiden Sie die Funktion zum Überschreiben freien Speichers, wenn eine spätere Datenrettung möglich bleiben soll.
- Sofort stoppen nach Fehlklick: Nach versehentlichem Löschen PC nicht weiterbenutzen, keine neuen Installationen/Downloads – so verhindern Sie das Überschreiben und verbessern die Chancen für eine erfolgreiche Wiederherstellung.
- Protokolle aufbewahren: Notieren oder exportieren Sie, welche Pfade bereinigt wurden. Das hilft bei einer zielgenauen Wiederherstellung.
Beispiele: Häufige Datenverluste und mögliche Datenrettung
- HDD-Festplatte (NTFS/FAT32): Nach dem Leeren des Papierkorbs oder dem Entfernen temporärer Ordner fehlen Projektdateien. Hier ist häufig eine Datenrettung für Festplatten möglich, solange keine intensiven Schreibvorgänge folgten.
- SSD (TRIM aktiviert): Gelöschte Dateien werden durch TRIM oftmals schnell freigegeben. Die Datenwiederherstellung ist deutlich zeitkritischer – sofortiges Abschalten erhöht die Erfolgsaussichten.
- USB-Stick/SD-Karte (exFAT/FAT32): Bereinigungstools oder manuelles Entfernen löschen Bild- und Videodateien. Eine Datenrettung von Wechseldatenträgern ist oft möglich, wenn keine „Sichere Löschung“ genutzt wurde.
- Externe Festplatte: Durch Bereinigung oder Deinstallationsreste werden Ordner mitgesäubert. Eine gezielte Datenrettung externer Laufwerke kann verlorene Dateien rekonstruieren.
- NAS/RAID (indirekt): Lokale Bereinigung löscht Synchronisations-Caches; Cloud-/NAS-Clients replizieren das Entfernen. Je nach Konfiguration ist eine Wiederherstellung über Schattenkopien oder Datenrettungstools möglich.
- Office-Autowiederherstellung: Temporäre AutoSave-Dateien werden fälschlich als „Datenmüll“ betrachtet. Mit forensischen Techniken können verbliebene Fragmente identifiziert und rekonstruiert werden.
CCleaner hält locker mit Tuning-Bezahl-Programmen mit
Mit dem kostenlosen Programm CCleaner gewinnt das System deutlich an Performance. Vor allem ältere Computer profitieren gewaltig von dem Tuning-Tool. Mit der simplen und intuitiven Bedienung sowie dem übersichtlichen Design eignet sich CCleaner auch für PC-Einsteiger sehr gut.
- Funktionsumfang: Reinigungsprofile, Registry-Check, Autostart-Manager und Deinstallationshilfe decken die wichtigsten Optimierungsaufgaben ab.
- Transparenz: Durch die Analyse- und Berichtsfunktionen bleibt nachvollziehbar, was entfernt wird – essenziell für eine spätere Datenrettung.
- Fazit: Im Alltag kann die Freeware – korrekt konfiguriert – mit vielen Bezahl-Tools mithalten. Entscheidend sind besonnene Einstellungen und regelmäßige Sicherungen.
Empfehlenswert: Vor jedem Löschvorgang eine Sicherung anlegen!
Häufige Fragen und Antworten
Wie funktioniert CCleaner?
CCleaner ist ein kostenloses Optimierungs-Programm für den Computer. Es entfernt unnötigen Datenmüll von der Festplatte, bereinigt die Registry und löscht Internet-Spuren. Das Programm bietet zahlreiche Funktionen, die schnell und zuverlässig ausgeführt werden. Es ist einfach und intuitiv zu bedienen.
Hinweis für Datenrettung: Standard-Löschvorgänge entfernen Verweise im Dateisystem. Solange die betroffenen Sektoren nicht überschrieben wurden, ist eine Wiederherstellung oft möglich. Sichere Löschoptionen (Überschreiben) reduzieren diese Chance deutlich.
- Analyse ausführen und Prüfliste kontrollieren
- Sensible Einträge (Sitzungen, Formulardaten) abwählen
- Vor größeren Aufräumaktionen Backup/Wiederherstellungspunkt anlegen
Welche Funktionen hat der CCleaner?
CCleaner bietet verschiedene Funktionen, darunter die Reinigung der Festplatte von unnötigen Dateien, die Bereinigung der Registry, das Löschen von Internet-Spuren und das Deinstallieren von Anwendungen. Es können auch Autostart-Einträge angepasst und Einstellungen vorgenommen werden.
- Cleaner: System-, Browser- und Anwendungsbereinigung mit Vorschau
- Registry: Suchen nach verwaisten/fehlerhaften Einträgen inkl. Backup-Option
- Extras: Deinstallationsmanager, Autostart-Verwaltung, optionales Freispeicher-Überschreiben
- Einstellungen: Ausschlüsse, Cookies behalten, Zeitpläne, Kontextmenü
Wichtig: Funktionen zum Überschreiben freien Speichers nur nutzen, wenn eine spätere Datenwiederherstellung ausdrücklich nicht gewünscht ist.
Für wen ist CCleaner geeignet?
CCleaner ist für alle Computer-Nutzer geeignet, die ihren PC optimieren und von unnötigem Datenmüll befreien möchten. Es eignet sich sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Benutzer. Vor allem ältere Computer können von der Leistungssteigerung durch CCleaner profitieren.
- Einsteiger: Nutzen die geführte Analyse und Standardvorschläge.
- Fortgeschrittene: Definieren Ausschlüsse, Feinanpassungen und Zeitpläne.
- IT-Teams: Profitieren von reproduzierbaren Reinigungsprofilen und Protokollen.
Tipp im Sinne der Datenrettung: Wer produktiv arbeitet (z. B. Bild-/Videobearbeitung, CAD, Buchhaltung), sollte temporäre Projektordner und Arbeitsverzeichnisse in CCleaner unter „Ausschlüsse“ schützen.






