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HFS Datenrettung

Inhaltsverzeichnis:
  1. HFS Dateisystem
Wir sind auf die HFS Datenrettung spezialisiert und stellen die Dateien von allen handelsüblichen Speichermedien wieder her. Egal, ob es sich bei Ihrem defekten Datenträger um eine beschädigte Festplatte oder eine nicht mehr ansprechbare SSD handelt, ob das HFS Dateisystem unter Mac OS, BeOS oder Linux zum Einsatz gekommen ist: wir retten die Dateien von allen handelsüblichen Speichermedien. Es ist unerheblich, welcher Defekt zum Verlust Ihrer Daten geführt hat – nehmen Sie jetzt Kontakt zu unserem technisch versierten Kundenservice auf, wir helfen Ihnen gerne weiter:

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Nachdem Sie Kontakt zu unserem freundlichen und kompetenten Kundenservice aufgenommen haben, führen wir mit Ihnen eine unverbindliche Erstberatung durch. Wir Informieren Sie über die individuellen Eigenheiten Ihres speziellen Falles und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen der HFS Datenrettung. Im Anschluss an diese Erstberatung schicken Sie uns Ihren defekten Datenträger zu und wir führen eine Fehleranalyse durch.

Nach Abschluss dieser Analyse übersenden wir Ihnen eine Auflistung aller Dateien, die gerettet werden können und unterbreiten ihnen ein für uns verbindliches Festpreisangebot zu HFS Datenrettung. Durch dieses praxiserprobte Vorgehen können Sie unter voller Kostenkontrolle entscheiden, ob Sie uns mit der Datenwiederherstellung beauftragen möchten. Wenn Sie sich für die Datenrettung entscheiden, dann schicken wir Ihnen die wiederhergestellten Dateien auf einem neuen Datenträger Ihrer Wahl wieder zurück.

In besonders dringenden Fällen können wir Ihre Daten auch im Expressverfahren wiederherstellen. Gegen eine angemessene Gebühr arbeiten wir dann vom Eintreffen des Datenträgers im Labor, bis zur abgeschlossenen Datenrettung ohne Unterbrechung an Ihrem Speichermedium. Zusätzlich bieten wir Ihnen als Express-Kunde die Möglichkeit, Abholung und Versand per Kurier zu organisieren.

HFS Dateisystem

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Anbei die zentralen Fakten zum HFS-Dateisystem:

  • HFS Dateisystem wurde bereits im Jahr 1986 von Apple Macintosh für die firmeneigenen Computer mit dem Betriebssystem Mac OS entwickelt. Das Dateisystem trägt im englischen Sprachgebrauch die Bezeichnung Hierarchical File System, von diesem Begriff leitet sich die Abkürzung HFS ab. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies Hierarchisches Dateisystem, der Name deutet konkret auf dessen Struktur hin. Das HFS Dateisystem kann, neben Computern mit Mac OS, auch mit anderen Betriebssystemen genutzt werden, zum Beispiel mit BeOS, Windows NT oder mit Linux, da diese ebenfalls eine gesonderte Lese- und Schreibunterstützung für das System aufweisen.
  • Das HFS Dateisystem wird im Computer benötigt, damit Dateien und Verzeichnisse auf den genutzten Datenträgern in einer strukturierten Form abgelegt werden können. Die dafür benötigten Lese- und Schreibzugriffe werden unter der Zuhilfenahme eines Treibers umgesetzt. Aufgrund des sehr frühen Ursprungs wurde es für die damals gebräuchlichen Festplatten und Disketten entworfen, die im Laufe der Zeit nach und nach durch andere Speichermedien ersetzt wurden. Darüber hinaus lässt es sich auch auf nur lesbaren Medien, wie den CD-ROMs, speichern und ohne Probleme gebrauchen.
  • Das HFS Dateisystem gehört zu den proprietären Formaten. Während der Dauer seines Gebrauches ist es sehr gut dokumentiert worden, sodass in den modernen Betriebssystemen überwiegend eine Lösung vorhanden ist, damit auf die Dateien zugegriffen werden kann, die mit HFS formatiert sind. Mit seiner Einführung hat das HFS Dateisystem das in den 80er Jahren gebräuchliche MFS Dateisystem (Macintosh File System) ersetzt. Dieses war ein sogenanntes flat file system, das heißt ein Dateisystem ohne Unterverzeichnisse, welches nur von den ganz zu Beginn herausgebrachten Mac Computern genutzt wurde.

Einstellungen, Erweiterungen und Einschränkungen beim HFS Dateisystem

Dateinamen mit einer Länge von bis zu 31 Zeichen werden vom HFS Dateisystem problemlos unterstützt, genauso wie die für Mac spezifischen Metadaten und jede Dual Fork Datei. Im Dateinamen sind alle 8-bit Zeichen erlaubt, außer dem Doppelpunkt. Darüber hinaus werden die Null und alle nicht druckbaren Zeichen nicht zur Verwendung empfohlen. Bei den Datumsangaben einer Datei werden deren Erzeugung, eine Änderung und das Backup angezeigt.

Das Dual Fork Verfahren ergänzt die eigentlichen Dateien, auch data fork genannt, mit zusätzlichen Informationen, dies trägt die Bezeichnung resource fork. Diese ergänzenden Informationen können zum Beispiel benötigte Icons sein. Die beiden Dateiteile sind getrennt voneinander lesbar und schreibbar, wobei die data fork in der Regel sequentiell verwendet und die resource fork hingegen wie eine Datenbank genutzt wird. Der Computernutzer kann diese spezielle Aufteilung nicht sehen, welche nur für den zuständigen Programmierer ersichtlich und zugänglich ist. Mit der Nutzung des HFS Dateisystems sind mit der Zeit einige Schwachstellen deutlich geworden, die mit einer Erweiterung des Systems ausgeglichen wurden. Als weiteren Schritt zur effektiveren Nutzung des Systems, hat Apple im Jahr 1998 das HFS Plus Dateisystem vorgestellt, mit dem ineffiziente Zuweisungen von Speicherplätzen im herkömmlichen HFS eliminiert und weitere Verbesserungsmaßnahmen hinzufügt werden konnten.

Das HFS Dateisystem wird heutzutage noch weiterhin von den Versionen Mac OS X bis hin zu 10.5 Leopard in seiner Gänze unterstützt, jedoch wurde in der neueren Version, 10.6 Snow Leopard, die dafür benötigte Schreibunterstützung komplett entfernt. Allerdings ist bereits seit dem Mac OS X ein Booten von einem HFS-Volume nicht mehr möglich, da die maximale Anzahl von Clustern auf dem Volume nicht ausreichend ist. Eine Partition ist mit bis zu 65.535 Clustern, in 16-Bit, zu formatieren, die Größe der Cluster richtet sich nach der konkreten Größe der Partition.

Konkrete Spezifikationen zum HFS Plus Dateisystem

Das HFS Plus Dateisystem wird gegenwärtig überwiegend als Dateisystem für Mac OS 9, Mac OS X und auf dem Datenträger iPod verwendet. Es ist ein Dateisystem mit 32-bit, verfügt über einen universellen Zeichensatz in Unicode und trägt Dateinamen mit einer Länge von maximal 255 Zeichen. Seit dem Betriebssystem Mac OS X 10.2.2 ist dieses mit der Option Journaling, Abkürzung: HFSJ, zu erweitern, die mit der Einführung von Mac OS X 10.3 sogar eine standardmäßige Aktivierung innehat. Hierbei werden alle Zugriffe auf das Dateisystem aufgezeichnet und in einem zugeordneten Journal für eine höhere Datensicherheit aufgelistet und aufbewahrt.

Die Version 10.3 wurde außerdem mit dem HFSX erweitert, einem Zusatz, mit dem bei den Namen von Dateien zwischen der Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden kann. Dieser Vorgang trägt die Bezeichnung case sensitive. Unter der Version Panther, Mac OS X 10.3, beträgt die maximale Größeneinheit eines Datenträgers oder einer Datei ganze 16 Terabyte, während es unter 10.2 nur 8 Terabyte und unter all den früheren Versionen von Mac OS X lediglich 2 Terabyte waren.

Mit dem HFS Plus Dateisystem ist die Verwaltung von bis zu 4 Milliarden Blöcken möglich, die entweder Dateien oder Ordner enthalten. Dieser Faktor steht in Zusammenhang und in Abhängigkeit mit der konkreten Größe des Datenträgers, den verwendeten Dateien und der genutzten Blöcke. Wenn der Datenträger 160 GB groß ist und die Blockgröße 4 KB beträgt, passen hier in der Regel 40 Millionen Datensätze mit einer individuellen Größe bis zu 4 KB oder 20 Millionen mit einer vorliegenden Größe von bis 8 KB drauf. Dieser Faktor kann in seinen Größenverhältnissen entsprechend modifiziert werden. Jedoch beträgt die für eine effiziente Nutzung bevorzugte Blockgröße 4 KB.

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