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Allnet NAS Datenrettung
Bild: Symbolfoto

Die Network Attached Storage (NAS) Systeme von Allnet sind die idealen Speicher für Netzwerke. Erhältlich sind sie in unterschiedlichen Speichergrößen. Ein Allnet NAS eignet sich sowohl für den privaten Einsatz, wie auch für eine Verwendung im professionellen Bereich. Ein Allnet NAS ist ein Speichermedium für Netzwerke. Auf ihm werden alle Dateien des Netzwerkes gespeichert. Gleichzeitig verwaltet ein NAS die Ablage, die Herausgabe und die Zugriffskontrolle auf die Daten. In einem Netzwerk sind in der Regel mehrere Benutzer angemeldet.

Jeder erhält seinen persönlichen Speicherbereich. Daneben gibt es noch öffentliche oder halböffentliche Bereiche. Darunter versteht man Dateien, welche von mehreren anderen Benutzern gelesen oder auch verändert werden dürfen. Man unterscheidet hier zwischen nur lesendem Zugriff und schreibendem Zugriff. Jeder Benutzer erhält Freigaben für bestimmte Dateien. Die Zugriffskontrolle wird durch das Allnet NAS verwaltet. In Betrieben kommen Allnet NAS Systeme zum Beispiel in der Lagerverwaltung oder bei den Kundendaten zum Einsatz. Im privaten Einsatz sind sie Bestandteil eines lokalen Netzwerkes, welches in der Regel aus den PCs der einzelnen Familienmitglieder besteht.

Moderne Allnet NAS unterstützen gängige Netzwerkprotokolle wie SMB/CIFS, NFS oder AFP und binden sich nahtlos in Windows-, Linux- und macOS-Umgebungen ein. Über Benutzer- und Gruppenrechte (ACLs), Quotas, Snapshots sowie integrierte Protokollierung lassen sich Zugriff und Versionierung steuern. Für Multimedia, Backup-Workloads, Virtualisierung (z. B. als iSCSI-Target) oder gemeinsame Projektordner bieten Allnet Systeme flexible Freigaben und hohe Performance – zentral, skalierbar und sicher. Für die Datenrettung von Allnet NAS ist diese Struktur besonders relevant, da Dateisysteme (z. B. ext4, XFS oder Btrfs) und RAID-Verbünde korrekt erkannt und konsistent wiederhergestellt werden müssen.

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Allnet NAS und RAID

Die Verwendung von RAID Arrays bietet den Anwendern einen gewissen Schutz gegen Datenverlust und einem Ausfall des Systems. Unter Redundant Array of Inexpensive Disk (RAID) versteht man die Verwendung von mehreren kleineren Festplatte anstatt einer großen Platte. Virtuell bilden die Platten eine gesamte Platte. Der Anwender merkt den Unterschied während der Benutzung nicht. Die einzelnen Platten werden gezielt für eine redundante Speicherung genutzt. Redundant bedeutet, dass einzelne Dateien mehrfach abgespeichert werden. Die Speicherung findet auf unterschiedlichen Platten statt. Bei einem Ausfall einer Platte kann das System trotzdem weiterlaufen. Die Daten sind selbst bei einer dauerhaften Beschädigung einer Platte nicht verloren, da sie auf mindestens einer weiteren Platte ein zweites Mal abgespeichert sind. Diese Methode bietet also einen wirksamen Ausfallschutz. Wenn eine Platte defekt ist, kann sie ausgetauscht werden und das System läuft wieder einwandfrei weiter.

Ein Allnet NAS verwaltet alle Platten und besitzt die Kontrolle über die redundante Speicherung. Es sorgt für das effektive Abspeichern und die schnelle Auffindbarkeit der Dateien. Da die Datensätze doppelt abgespeichert sind, ist es beispielsweise wichtig, bei einer Änderung einer Datei auch alle Kopien anzugleichen. Ansonsten wären die Datensätze widersprüchlich. Ein weiterer Vorteil von Allnet NAS Systemen und RAID ist die Erhöhung der Datenübertragungsrate. Wenn man sich eine Datei ausgeben lässt, dann befindet diese sich nicht nur an einem Ort, sondern an mehreren.

Beispiel:

Angenommen das System besteht aus zwei Festplatten und Benutzer A liest gerade Daten aus Festplatte X aus. Wenn Benutzer B nun ebenfalls eine Anfrage stellt, so muss er kürzer warten, da seine gesuchten Dateien jetzt nicht unbedingt aus Festplatte X ausgelesen werden müssen. Die Dateien sind doppelt gespeichert. Sie befinden sich sowohl auf Festplatte X als auch auf Festplatte Y. Ein Allnet RAID System kann mit weiteren Festplatten erweitert werden. So lässt sich die Speicherkapazität erweitern. Mehrere kleinere Festplatten sind günstiger als eine große Festplatte. Durch die Verwendung von RAID können somit kostengünstig sicherere Speichersystemen mit einer großen Kapazität aufgebaut werden.

Wichtige Hinweise zu RAID-Leveln und Risiken:

  • RAID 1/10: Spiegelung für hohe Ausfallsicherheit und gute Leseleistung.
  • RAID 5/6: Parität ermöglicht effiziente Kapazitätsnutzung; bei Rebuilds steigt jedoch das Risiko weiterer Ausfälle und Lesefehler (URE).
  • JBOD/RAID 0: Keine Redundanz – hier ist eine Datenrettung bei Ausfall deutlich komplexer.
  • Hot-Spare und regelmäßige Scrubs/Consistency-Checks erhöhen die Zuverlässigkeit, ersetzen aber kein Backup.

Wichtig: Ein RAID ersetzt kein Backup. Bei logischen Problemen (versehentliches Löschen, Dateisystemfehler, Malware) hilft Redundanz nicht. Im Schadensfall sollten Sie kein vorschnelles Rebuild anstoßen, keine Platten vertauschen und keine Neuinitialisierung durchführen – diese Schritte erschweren eine erfolgreiche Datenwiederherstellung.

Allnet NAS Modelle

Ein Allnet NAS ist in unterschiedlichen Modellen erhältlich. Beispiele hierfür sind das ALLNET ALL-NAS200, das ALLNET ALL-NAS500, das ALLNET ALL-NAS600, das ALLNET ALL-NAS800, das ALLNET ALL-NAS1000 und das ALLNET ALL-NAS60200

Das ALLNET ALL-NAS200
Das ALL-NAS200 verfügt über eine maximale Kapazität von 6 Terabyte. Die schnelle Datendurchsetzrate von bis zu 50 Megabyte/s sorgt für eine effektive Nutzung. Es ist für den Einsatz von Multimedia Streaming, Foto Server und anderen Anwendungen mit einer großen Datenmenge bestens geeignet. Das NAS besitzt eine Cavium Dual-Core CPU und 256 MB DDR2 RAM Speicher. Eine Cavium Dual-Core CPU hat einen sehr geringen Stromverbrauch, was vor allem in Unternehmen für eine große Kostenersparnis sorgt.

Für den privaten Bereich wurden zahlreiche praktische Funktionen integriert. Hierzu zählen u.a. ein iTunes-Server, ein Foto-Webserver und ein Mediaserver. Bekannte Spielkonsolen werden durch das Allnet NAS automatisch erkannt und die Inhalte können so schnell vom NAS abgerufen werden. Die Konsolen müssen hierfür über einen DLNA Zertifizierung verfügen. Das ALLNET ALL-NAS200 ist mit einem Lüfter ausgestattet. Die Lüftung ist temperaturgesteuert. Das NAS verfügt über mehrere Schnittstellen. Darunter befinden sich zwei USB Schnittstellen. Es unterstützt außerdem unterschiedliche Betriebssysteme und ist daher vielseitig einsetzbar. Sowohl USB als auch IPP Drucker werden unterstützt.

ALLNET ALL-NAS200
Das ALLNET ALL-NAS200 verfügt über einen noch größeren Speicher. Es können bis zu 10 Platten integriert werden, welche jeweils über eine Kapazität von 3 TB verfügen. Der Arbeitsspeicher enthält 4GB DDR3. Anschlüsse sind reichlich enthalten. Hierunter befinden sich 4 USB Anschlüsse. Des Weiteren befinden sich an diesem Allnet NAS ein PCI Express Slot x2 und zwei 1000Mbit Netzwerkanschlüsse. Aufgrund der großen Datenmenge eignet es sich ideal für einen Einsatz in Unternehmen.

Es stellt die höchste, aktuell verfügbare, Leistungsklasse von Allnet dar und wurde speziell für den Einsatz in Betrieben konstruiert. Ausgestattet ist es mit einem extrem leistungsstarken Intel Xeon E3 Quad-Core mit 3,1 GHz. Durch eine USB 3.0- Kommunikation wird einem möglichen Flaschenhals-Problem vorgebeugt. Dies bedeutet, dass auch große Datenmengen gleichzeitig abgerufen werden können. Die Datentransfergeschwindigkeit kann bis zu 10 GbE betragen. Auch bei diesem Allnet NAS werden unterschiedliche Betriebssystem unterstützt, was einen flexiblen Einsatz und eine Anwendbarkeit in vielen Betrieben fördert.

  • Auswahlkriterien für ein Allnet NAS: Gehäuseform (2-10 Bays), CPU/RAM für Workloads, 1/2.5/10 GbE-Anbindung, Option für SSD-Cache, Hot-Swap-Fähigkeit, Lautstärke und Energiebedarf.
  • Datenrettung berücksichtigt das Modell: Konfigurationen, Controller-Eigenheiten, verwendete RAID-Metadaten und Dateisysteme fließen in die Analyse ein.

Installation und die Sicherheit eines Allnet NAS
Ein Allnet NAS lässt sich sehr einfach installieren. Die entsprechende Software wird mitgeliefert. Zunächst einmal müssen alle Rechner des Netzwerkes an das Allnet NAS angeschlossen werden. Die Software wird installiert. Man folgt hierbei den Anweisungen und lässt sich durch die Installation führen. Für jeden Benutzer wird anschließend ein Benutzerkonto eingerichtet. Um die Zugriffskontrollen zu steuern, erhält nun jeder Benutzer eine spezielle Berechtigung. Um die Daten zu schützen verfügen Allnet NAS über viele Sicherheitsvorkehrungen. Gerade in Unternehmen können Datenverluste durch Angriffe von außen enormen Schaden verursachen. Hiergegen sind Allnet NAS vielfältig abgesichert.

  • Best Practices: Benutzer- und Gruppenrichtlinien definieren, verschlüsselte Freigaben aktivieren, regelmäßige Snapshots und geplante Backups einrichten, USV nutzen, SMART-Überwachung und Benachrichtigungen aktivieren.
  • Härtung: Starke Passwörter, ggf. Zwei-Faktor-Optionen, verschlüsselte Übertragung (HTTPS/SMB-Signing), beschränkte Portfreigaben, aktuelle Firmware nach Backup-Konzept.

Allnet NAS – Wiederherstellung bei Datenverlust

Der Einsatz von Allnet NAS kommt immer häufiger sowohl in Unternehmen als auch im Heimbereich vor. Dabei werden sie mit SSDs oder auch HDDs bestückt. In der Regel sind sie permanent im Einsatz oder sie befinden sich zumindest im Standby-Modus. Durch den kontinuierlichen Gebrauch der Speichermedien ist hier der Verschleiß auch sehr hoch. Bei Festplatten können mittlerweile Rotationen von 7200 Umdrehungen im Durchschnitt pro Minute erreicht werden. Dabei sind die Allnet dauerhaft an das Stromnetz angeschlossen. Bei SSDs ist der Datenverlust unwahrscheinlicher als es bei den HDDs der Fall ist. Dennoch kann es bei beiden Speichermedien zu einem Datenverlust kommen.

Unser Spezialgebiet ist die Datenrettung von Allnet NAS. Durch unsere Spezialisten können in den meisten Fällen die Daten von defekten Allnet NAS Systemen gerettet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Allnet NAS nicht mehr reagiert oder ob ein mechanischer, logischer oder auch technischer Defekt vorhanden ist. Unsere Aufgabe besteht darin, Ihnen zu helfen, damit Sie wieder schnell und auch unkompliziert auf Ihre Daten zurückgreifen können. Egal, ob exotische oder typische Fehler, wie beispielsweise logischen Fehlern bei einer SSD, mechanischen Fehlern bei einer Festplatte (z.B. wenn ein NAS umgestoßen wurde oder umgefallen ist) – wir beheben vorliegende Defekte äußerst routiniert.

  • Typische Ursachen: Defekte Sektoren, Headcrash, Elektronikschäden, Firmwarefehler, Dateisystemkorruption, versehentliches Löschen, Viren/Malware, Stromausfall während Schreibzugriffen, fehlerhafte RAID-Rebuilds.
  • Symptome: Degradierter Verbund, langsamer Zugriff, Klackern/Schleifen der HDDs, inkonsistente Freigaben, „Volume nicht bereit“ oder „RAID wird neu aufgebaut“ ohne Fortschritt.

Vorgehen bei der Datenrettung

Sie können unser Kontaktformular nutzen oder unsere Hotline anrufen. Ihr persönlicher Betreuer kann Sie umgehend über die professionelle Datenrettung bei Ihrem individuellen Fehlerbild beraten und informieren. Im Anschluss wird das Allnet NAS postalisch an uns gesendet. Wir führen für Sie eine professionielle Fehler-Analyse des Allnet NAS durch. Im Anschluss erhalten Sie ihr persönliches Festpreisangebot zur Datenrettung.

Wird das Angebot durch Sie angenommen, werden Ihre Daten gerettet und auf einem neuen Speichermedium an Sie zurückgesendet. Darüber hinaus bieten wir einen Expressservice für besonders wichtige Daten an. In diesem Fall bearbeiten wir das Allnet NAS vom Eintreffen bis hin zur Wiederherstellung ohne Pause. Unsere Technik-Abteilung arbeitet 24 Stunden am Tag und das auch an den Wochenenden oder Feiertagen, um Ihre Daten zu retten.

  • Analyse und Imaging: Schreibschutz, Sektor-für-Sektor-Klone der Datenträger, Auswertung von RAID-Metadaten, schonende Wiederherstellung defekter Sektoren.
  • Virtueller RAID-Rebuild: Rekonstruktion der logischen Reihenfolge, Stripe-Size, Paritätsrotation; keine Änderungen am Originalsystem.
  • Dateisystem-Reparatur: Konsistenzprüfung (z. B. ext4, XFS, Btrfs), Wiederherstellung von Ordnerstrukturen und Zeitstempeln.
  • Qualitätssicherung: Stichproben, Prüfsummen, Verzeichnisbäume; Übergabe auf neuem Datenträger nach Freigabe.

Beispiele häufiger Datenverluste bei Allnet NAS

  • RAID 5 mit zwei ausgefallenen HDDs: Nach einem initialen Ausfall bricht während des Rebuilds eine weitere Platte weg. Datenrettung kann über Klone, Auslesen teildefekter Bereiche und virtuellen Zusammenbau erfolgen.
  • Stromausfall beim Firmware-Update: Das NAS startet nicht mehr, Freigaben fehlen. Die Wiederherstellung erfolgt über Direktzugriff auf die Datenträger und Rekonstruktion des Dateisystems.
  • Logische Schäden durch versehentliches Löschen: Ordner entfernt, Papierkorb geleert. Erfolgsfaktoren sind schneller Stopp weiterer Schreibzugriffe und gezielte Tiefenanalyse des Dateisystems.
  • SSD-Verschleiß in RAID 1: Beide SSDs mit erhöhten Schreibzyklen und defekten Blöcken. Imaging mit angepassten Timeouts und Read-Retry-Strategien, danach Zusammenführung.
  • Defekte Sektoren auf mehreren HDDs (Bitrot): Inkonsistente Dateien, CRC-Fehler. Selektive Sektorrekonstruktion und Paritätsauswertung ermöglichen häufig eine Datenwiederherstellung.
  • Vertauschte Laufwerksreihenfolge: Nach Wartung wurden Bays falsch belegt, Volume „foreign“. Ermittlung der korrekten Reihenfolge anhand von Metadaten und Journals, dann logischer Rebuild.
  • Beschädigte RAID-Metadaten: Controller erkennt Verbund nicht. Manuelle Analyse der Superblöcke und Wiederherstellung der Parameter.
  • Wasserschaden oder Sturz: Mechanische Schäden an einer oder mehreren HDDs. Schonendes Auslesen der betroffenen Medien und anschließende Rekonstruktion des Verbunds.

Notfall-Tipps bei NAS-Ausfall

  1. Sofort stoppen: Kein Rebuild, keine Neuinitialisierung, keine „Reparatur“-Tools ausführen.
  2. Protokollieren: Fehleranzeigen, Geräusche, LED-Status, Datum/Uhrzeit notieren.
  3. Reihenfolge sichern: Bays und Laufwerkspositionen markieren, Datenträger nicht vertauschen.
  4. Strom trennen: Keine weiteren Bootversuche bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Fehlermeldungen.
  5. Kontakt aufnehmen: Beratung anfordern, Versand vorbereiten, Originaldatenträger mitsenden.

Kompatible Dateisysteme und Konfigurationen

  • Dateisysteme: ext3/ext4, XFS, Btrfs – inklusive Journals und Snapshots.
  • RAID-Verbünde: RAID 0/1/5/6/10, JBOD – Analyse von Stripe-Size, Offset, Paritätslayout.
  • Storage-Funktionen: LVM, iSCSI-LUNs, Thin Provisioning – Berücksichtigung bei der Datenrettung.
  • Workloads: Virtuelle Maschinen, Datenbanken, Multimediabibliotheken, Projekt- und CAD-Daten.

Versand, Rückgabe und Datenschutz

  • Sichere Verpackung: Antistatische Beutel, gepolsterte Umverpackung, einzelne Laufwerke zusätzlich schützen.
  • Vollständigkeit: Alle Datenträger des Verbunds mitsenden; Kennzeichnung der Slots beibehalten.
  • Rückgabe: Übergabe der geretteten Daten auf einem neuen Speichermedium, auf Wunsch mit Verschlüsselung.
  • Vertraulichkeit: Strenge Vertraulichkeits- und Sicherheitsstandards bei der Bearbeitung Ihrer Daten.

Häufige Fragen und Antworten

Was sind Allnet NAS Systeme?

Allnet NAS Systeme sind Speichermedien für Netzwerke, die die Ablage, Herausgabe und Zugriffskontrolle auf die Daten verwalten. Sie eignen sich sowohl für den privaten als auch für den professionellen Einsatz und ermöglichen die Speicherung und Verwaltung von Dateien in Netzwerken.

Im praktischen Einsatz fungieren sie als zentraler Fileserver mit Protokollen wie SMB/NFS, bieten Benutzer- und Gruppenrechte, Snapshots und häufig Funktionen wie Mediaserver oder iSCSI-Targets. Für die Datenrettung ist relevant, welches Dateisystem (z. B. ext4, XFS, Btrfs) und welcher RAID-Level verwendet wurde.

Welche Vorteile bieten Allnet NAS Systeme und RAID?

Allnet NAS Systeme in Verbindung mit RAID bieten mehrere Vorteile. Durch die Verwendung von mehreren Festplatten werden Daten redundant gespeichert, wodurch ein Ausfallschutz gegeben ist. Zudem erhöht sich die Datenübertragungsrate, da Dateien an mehreren Speicherorten verfügbar sind. Allnet NAS Systeme ermöglichen außerdem eine kostengünstige Erweiterung der Speicherkapazität.

Wichtig: RAID schützt vor dem Ausfall einzelner Laufwerke, jedoch nicht vor logischen Fehlern. Regelmäßige Backups, SMART-Überwachung, Konsistenzprüfungen und eine USV sind essenziell, um das Gesamtrisiko für einen Datenverlust zu minimieren und im Ernstfall die Chancen einer erfolgreichen Datenrettung zu maximieren.

Welche Allnet NAS Modelle gibt es?

Es gibt verschiedene Allnet NAS Modelle, darunter das ALLNET ALL-NAS200, ALL-NAS500, ALL-NAS600, ALL-NAS800, ALL-NAS1000 und ALL-NAS60200. Die Modelle unterscheiden sich in ihrer Kapazität und Ausstattung und bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten sowohl im privaten als auch im professionellen Bereich.

Bei der Auswahl zählen u. a. Anzahl der Laufwerksschächte, CPU/RAM, Netzwerkanschlüsse (1/2.5/10 GbE), Hot-Swap-Fähigkeit und Unterstützung für SSD-Cache. Diese Faktoren beeinflussen sowohl die Performance im Alltag als auch die Strategie einer möglichen Datenwiederherstellung.

Wie wird eine Allnet NAS Datenrettung durchgeführt?

Bei einer Allnet NAS Datenrettung wird das defekte System analysiert, um den vorliegenden Defekt zu bestimmen. Anschließend wird ein Festpreis-Angebot für die Datenwiederherstellung erstellt. Nach Zustimmung des Angebots werden die Daten gerettet und auf einem neuen Speichermedium zurückgesendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen mechanischen, logischen oder technischen Defekt handelt.

Das Vorgehen umfasst typischerweise das schreibgeschützte Auslesen der Datenträger, die Rekonstruktion des RAID-Verbunds im Labor, die Reparatur des Dateisystems sowie eine abschließende Verifikation der geretteten Dateien. Für dringende Projekte steht ein Expressservice mit priorisierter Bearbeitung zur Verfügung.

Bildnachweis: iStock.com/woolzian
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