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UFS Datenrettung

Auf Basis unserer jahrelangen Erfahrung in der UFS Datenrettung stellen wir Ihre verloren geglaubten Dateien von den Datenträgern aller gängigen Hersteller wieder her. Unabhängig davon, ob es sich bei Ihrem defekten Datenträger um eine nicht mehr ansprechbare Festplatte, eine beschädigte SSD oder einen Unix-Server handelt, der mit dem UFS Dateisystem arbeitet: wir helfen Ihnen weiter, egal welcher Defekt bei Ihrem Speichermedium zum Verlust der Daten geführt hat. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu unserem kompetenten Kundenservice auf:

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Nachdem Sie Kontakt zu unserem freundlichen Kundenservice aufgenommen haben, führen wir mit Ihnen eine unverbindliche Erstberatung durch. Wir erörtern mit Ihnen die individuellen Besonderheiten Ihres speziellen Datenverlust-Falls und informieren Sie über den weiteren Ablauf der UFS Datenrettung. Anschließend schicken Sie uns Ihren defekten Datenträger zu und wir führen eine professionelle Analyse durch. Nach dieser Analyse erhalten Sie von uns eine Übersicht über alle Daten, die von Ihrem defekten Speichermedium wiederhergestellt werden können. Zudem unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Festpreisangebot für die UFS Datenrettung. Wenn Sie sich für die Datenrettung entscheiden, dann kopieren wir die wiederhergestellten Daten auf einen neuen Datenträger Ihrer Wahl und senden diesen an Sie zurück.

Für besonders zeitsensitive Fälle bieten wir Ihnen auch eine Datenrettung im Expressverfahren an. Gegen eine zusätzliche Gebühr arbeiten wir dann vom Eintreffen des Datenträgers in unserem Labor, bis zur endgültigen Wiederherstellung Ihrer Daten ohne Unterlass an Ihrem Speichermedium. Zudem bieten wir Express-Kunden die Möglichkeit, die Abholung und Auslieferung der Datenträger per Kurier zu organisieren.

UFS Dateisystem

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Jedes Betriebssystem benötigt ein bestimmtes System, um Daten organisieren zu können, denn alle Dateien müssen auf dem schnellsten Wege erstellt, geändert und gefunden werden. Dies macht eine leistungsfähige Struktur unablässig. Für die Lösung gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine der ersten lauffähigen Dateisysteme ist das aus den USA stammende UFS. Diese englische Abkürzung steht für das „Unix File System“. Das UFS gilt als Großvater vieler Unix- und Linux-Strukturen. Noch heute wird das UFS in unterschiedlichen Unix- und Linux-Derivaten eingesetzt. Darunter fallen u.a. die zum BSD (Berkeley Software Distribution) gehörenden OpenBSD und FreeBSD sowie das Mac OS X von Apple und das Solaris Unix-System. Viele neu entwickelte Dateisysteme stehen mit ihrem „Vorbild“ in Konkurrenz. Zudem besitzt das UFS einige Charakteristika, die sich in der gesamten Unix-Welt sowie in abgewandelter Form auch in anderen Betriebssystemen – wie z.B. Microsoft Windows – etabliert haben.

Historisches über das UFS

Das UFS ist eines der ältesten Dateisysteme überhaupt. Lange bevor Apple und Microsoft existierten, gab es schon Unix-Systeme, die mit UFS ausgestattet waren und für die damaligen Verhältnisse sehr leistungsfähig liefen. Anfang der 1980er Jahre waren Unix-Server neben den Großrechnern die verbreitetsten zentralen Hosts in den damals noch sehr überschaubaren Netzwerken. Das zu dieser Zeit genutzte Dateisystem war Unix V6, anhand dessen Datenstrukturen das UFS – in loser Anlehnung – von Bill Boy entwickelt wurde. Bereits in den ersten Jahren nach seiner Entstehung wurde das UFS in verschiedenen amerikanischen Universitäten eingesetzt. Mit Marschall Kirk McKusick, der anno 1982 zum Team von Bill Boy dazu stieß, wurden die Allozierungsmechanismen des UFS entscheidend weiterentwickelt. In etwa zur gleichen Zeit kam das Berkeley Fast File System (s.u.) zum Vorschein. UFS wurde mit Unix System 5 Version 4 zudem in die damals sehr wichtige AT&T-Version von Unix integriert, was zu einer Ablösung des Standarddateisystems aus Unix Version 6 führte. In den folgenden Jahren bis zur Jahrtausendwende waren die stetig besser werdenden Unix-Systeme im Server-Markt eine feste Größe. Erst mit dem Siegeszug der Windows-Server ab der Version NT bzw. 2000 verloren die mit dem UFS ausgestatteten Unix-Server an Bedeutung. Im neuen Jahrtausend haben sie eine andere Rolle in den Rechenzentren übernommen und werden für die unterschiedlichsten Spezialfälle (z.B. Firewalls) eingesetzt.

Charakteristika von UFS

  • Baumstruktur:
    Vor allem die Verzeichnisstruktur ist ein Wesensmerkmal für das Unix-Dateisystem UFS. Alle Laufwerke, Dateien und Ordner befinden sich in einem Verzeichnisbaum und werden allesamt in der gleichen Art dargestellt. Dabei nutzt das UFS eine hierarchische Gliederung aller Daten, die wie ein Stammbaum aufgebaut ist.
  • Schrägstrich:
    Jede Hierarchiestufe wird mit einem vorangegangenen Schrägstrich (/) symbolisiert. Dieses Sonderzeichen muss – wenn es in Skripten verwendet werden soll – vorher entwertet werden. Andernfalls würde Unix den Schrägstrich als Hierarchiesymbol interpretieren und das Skript auf einen Fehler laufen. Der Schrägstrich ist auch der Ursprung für den als „Backslash“ bekannten umgekehrten Schrägstrich (\), das in den deutlich später entstandenen DOS- und Windows-Systemen zur Anwendung kam. Microsoft wollte sich damit von Unix absetzen.
  • Dateinamen:
    Beim UFS darf die Länge eines Dateinamens die Größe von 256 Byte nicht überschreiten. Zudem unterscheidet es nach Groß- und Kleinbuchstaben. Daher ist beispielsweise die Datei beispiel.txt nicht mit der Datei Beispiel.txt identisch. Theoretisch können alle Zeichen im Namen – auch Leerzeichen – verwendet werden. Praktisch ist es ratsam, sich auf Buchstaben, Zahlen, Punkt, Bindestrich und Unterstrich zu beschränken.
  • Zugriffsdatum:
    Beim Zugriffsdatum wird zwischen drei Varianten unterschieden. Das mtime-Datum (modify time) bezeichnet den zuletzt geänderten Zustand. Mit „atime“ (access time) wird der letzte lesende Zugriff aufgeführt, während „ctime“ (change time) die letzte Statusänderung (Wechsel der Zugriffsrechte, Eigentümer, Gruppen etc.) anzeigt.
  • Zugriffsmodus:
    Im UFS unterliegt jede Datei einem Zugriffsmodus. Dieser zeigt an, von welcher Art die jeweilige Datei ist und wer was damit bewerkstelligen darf. Als Grundlage dient eine 16 Bit große Zahl, die in fünf Werte unterteilt wird. Bei dem ersten handelt es sich um den Dateityp. Die anderen vier beschreiben die Rechte des Eigentümers und der Gruppen sowie die Rechte der Anderen. Dabei stehen für den Lesezugriff das „r“, für den Schreibzugriff das „w“ und für die Ausführrechte das „x“. Welchen Zugriffsmodus ein Laufwerk, ein Verzeichnis oder eine Datei hat, wird bei der Ausgabe des ls-Kommando links vom Dateinamen aufgelistet. Ein derartiges Gebilde könnte beispielsweise so aussehen: d rwx r-x r– beispielverzeichnis. Das d steht für Directory bzw. Verzeichnis, rwx sind die Lese- (r), Schreib- (w) und Ausführrechte (x) des Eigentümers. Die Bezeichnungen r-x beziffert die Rechte für die Gruppe und r– die der Anderen. Mit dem Bindestrich wird angezeigt, dass es an der jeweiligen Stelle keine Rechte gibt.

Vorbild und Konkurrenz für diverse Linux-Dateisysteme

Das UFS wird momentan vornehmlich in der Variante des FFS (Berkeley Fast File System) eingesetzt und kommt aktuell vor allem in den BSD-Derrivaten NetBSD, FreeBSD und OpenBSD vor. Dazu gesellen sich Unix-Systeme wie Solaris sowie NeXTStep, welches von Apple 1996 aufgekauft wurde und die Basis für dessen Mac OS X lieferte. Das UFS wird in einigen Linux-Systemen und im Mac OS X zur Verfügung gestellt. Allerdings ist es dort kein Standard. Betrachtet man nur das Design der Dateisysteme, ist das im Linux-Umfeld entstandene ext2 ein Nachfahre des UFS.

UFS wird auf unterschiedliche Art genutzt. Ab der Version 7 bietet Solaris an, ein Journaling im UFS zu implementieren. Die BSD-Derivate arbeiten mit Erweiterungen, die durch ein effizientes Schreiben der Metadaten das Filesystem in einem konsistenten und lauffähigen Zustand halten. NetBSD unterstützt seit 2008 ein Journaling für Metadaten. Mit UFS2 wurde in der Version 5.x des FreeBSD eine Erweiterung des UFS eingeführt. Es enthält im Wesentlichen vier Anpassungen. Erstens unterstützt es Dateisysteme mit einer Größe über der 1 TB-Marke. Zweitens ist die Erzeugung von Snapshots möglich geworden. Drittens wird der File System Check, der im Anschluss an einen Systemabsturz automatisch durchgeführt wird, im Hintergrund gestartet. Viertens wurden zusätzliche Dateiattribute eingebaut, die beispielsweise eine Implementierung von Zugriffskontrolllisten enthält, die mit POSIX konform sind.

Neben dem UFS gibt es naturgemäß noch zahlreiche andere Dateisysteme im Unix- und Linux-Umfeld. Insbesondere das schon seit 1994 als 64-Bit-System verfügbare XFS, das im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts merklich an Bedeutung gewann, sowie das seit 2009 existierende ZFS. Das etwas ältere XFS gilt als eines der stabilsten und schnellsten Dateisysteme überhaupt und bietet eine maximale Größe der Systempartitionen von acht Exabyte. Das ZFS hat den Vorteil, alle identischen Dateicluster zu löschen, wodurch viel Speicherplatz eingespart werden kann. So mächtig die Konkurrenz auch ist, UFS hat dank seiner verhältnismäßig einfachen Struktur weiterhin seine Vorteile. Es gibt z.B. kein verzögertes Schreiben, und die Dateisystemgrößen können verändert werden.

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