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Acrobat Definition & Begriffserklärung

AcrobatDer Name Acrobat steht für eine Sammlung von Computerprogrammen der Software-Firma Adobe Systems. Allen Acrobat-Programmen zugrunde liegt das Portable Document Format, kurz PDF, das Anfang der 1990er Jahre von Adobe entwickelt wurde. PDF ist ein  Dateiformat, das elektronische Dokumente unabhängig vom Betriebssystem und frei von hard- oder softwareseitigen Veränderungen  einheitlich darstellt. Im Klartext bedeutet dies, dass das Dokument genauso vom Anwender gesehen wird, wie der Verfasser es beabsichtigt hat. Layout, Schrift und Bilder werden 1:1 wiedergegeben. Die Programmfamilie Acrobat ermöglicht dabei das Erstellen, Bearbeiten und Betrachten der PDF-Dateien.

Die erste Version von Acrobat wurde 1993 zunächst nur für Apple Computer veröffentlicht. Etwas später folgten Varianten für die Betriebssysteme DOS und Windows 3.1, die auf IBM-Maschinen liefen. Das kostenpflichtige Software-Paket umfasste die Programme Acrobat Reader zum Betrachten der Dateien, sowie Acrobat Exchange, PDFWriter und Acrobat Distiller zum Erstellen, Bearbeiten und Drucken. Den Zugang zur breiten Masse von Anwendern ermöglichte die US-amerikanische Finanzbehörde IRS, indem sie eine Lizenz zur Distribution des Acrobat Readers erwarb.

Version 2.0 erschien bereits im darauffolgenden Jahr und beinhaltete zusätzlich zu den bereits genannten Programm Acrobat Catalog zur Indizierung bzw. Archivierung der PDF-Dateien, sowie ein Software Development Kit, das es Software-Entwicklern ermöglichte, Plug-In-Programme für Acrobat Exchange zu erstellen.

Mit Erscheinen der Version 3.0 im Herbst 1996 wurden die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Software weiter ausgebaut. Acrobat war nun Benutzern von Windows 95 zugänglich, außerdem war das Betrachten der PDF-Dateien nun innerhalb von Browserfenstern möglich.

Version 4.0 erschien 1999 auch in einer „Server“ genannten Version mit Mehrbenutzerlizenz.  Parallel zur fünften Ausgabe, die 2001 erschien, veröffentlichte Adobe auch eine spezielle Variante namens Acrobat Approval, die vor allem zur digitalen Signatur von Dokumenten und für Formulare ausgerichtet war.

Mitte 2003 kam dann Version 6.0 auf den Markt. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Updates wurden diesmal erhebliche Veränderungen an der Software-Suite vorgenommen. Unter anderem wurde der kostenlos erhältliche Acrobat Reader in Adobe Reader umbenannt und PDFWriter wurde zugunsten des Druckertreibers in Distiller aufgegeben. Außerdem endete die Unterstützung für einige Betriebssysteme, darunter Mac OS9, Linux und Windows 95/98. Zusätzlich zu diesen Einschränkungen in der Nutzbarkeit wurde Version 6 vielerorts wegen mangelnder Performance und langen Ladezeiten kritisiert.

Mit Version 7.0 wurden Anfang 2005 erneut grundlegende Änderungen eingeführt. So war unter anderem die Produkt-Aktivierung der Software-Suite fortan obligatorisch. Als jüngstes Mitglied der „Familie“ erschien Acrobat 3D, das zum Beispiel das Erstellen von PDF-Dateien direkt aus CAD-Anwendungen heraus ermöglicht. Ab diesem Release wurden auch Linux, Solaris und weitere Betriebssysteme wieder unterstützt.

Version 8.0 kam im Herbst 2006 heraus und beinhaltete vor allem Verbesserungen der vorhandenen Funktionen. Ein halbes Jahr später erschien ein Update als Version 8.1, um mit den 64bit-Systemen unter Windows Schritt zu halten. Auf Apple-Computern liefen die Programme fortan unabhängig von der Prozessor-Architektur.

Die 2008 veröffentlichte neunte Version brachte erneut eine Menge Verbesserungen und neue Features mit sich. So wurden zum Beispiel die Exportfunktion für Webseiten und die Texterkennungssoftware Adobe ClearScan verbessert. Außerdem war es nun möglich, nicht nur Flash-Videos, sondern auch H.264 codierte Filme im Reader zu betrachten. Verschiedene Videoformate können zudem innerhalb der PDF-Datei in Flash-Videos konvertiert werden. Ab Version 9.0 werden außerdem verschiedene PDF-Dateien in separaten Instanzen geöffnet. Das Erstellen von Formularen ist bereits mit der Einstiegsversion Acrobat Standard möglich.

Das vorerst letzte Update beinhaltete neben dem Schließen von Sicherheitslücken und weiteren Verbesserungen vor allem einen Wechsel in der Nomenklatur: die aktuelle Version heißt nicht 10.0, sondern Adobe Acrobat X. Sie erschien im Herbst 2010 und ist momentan für Windows und Mac OS, sowie für Android und iOS auf mobilen Endgeräten erhältlich. Dabei stehen drei verschiedene Lizenzmodelle zur Auswahl: Standard, Pro und Suite.

Unterstützte Sprachen

Mit Acrobat lassen sich Dokumente in einer Vielzahl von Sprachen und verschiedenen Schriften erstellen. Neben den lateinischen Schriften umfasst dies unter anderem auch chinesisch, arabisch und hebräisch. Dabei werden arabische und hebräische Schriftzeichen auch von rechts nach links wiedergegeben.

Webbasierter Service

Unter dem Namen bzw. der Domain Acrobat.com bietet Adobe verschiedene Dienstleistungen, die sich um das Thema PDF drehen. Dabei handelt es sich vornehmlich, aber nicht ausschließlich, um cloudbasierte Anwendungen um Dokumente zu konvertieren. Benutzer können so zum Beispiel ein Textdokument hochladen und in eine PDF-Datei umwandeln lassen. Ebenso kann das Layout des Dokuments gestaltet oder verändert werden. Teilweise sind die Anwendungen kostenlos, für andere gibt es volumenabhängige Bezahlmodelle.

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