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Adobe Indesign Definition & Begriffserklärung

Adobe IndesignAdobe InDesign ist eine Computeranwendung für professionelles Layout- und Satzdesign, die im Desktoppublishing eingesetzt wird und durch das Unternehmen Adobe Systems weiterentwickelt wird und ursprünglich aus dem Hause Aldus stammt. Adobe InDesign kommt vor allem bei freiberuflichen Grafikern, Zeitschriftenverlagen und großen Designbüros zum Einsatz und steht hier in direkter Konkurrenz zu QuarkXPress. Adobe InDesign ist mittlerweile neben Adobe Photoshop, Adobe Dreamwaver und dem Adobe Illustrator ein fester Bestandteil der Adobe Creative Suite und wird zusammen mit diesen Programmen vermarktet und verkauft. Adobe InDesign ist aber auch weiterhin als Einzelanwendung außerhalb der Adobe Creative Suite erhältlich.

Hauptaufgabenbereich

Die großen Zeitschriftenverlage und freiberufliche Grafiker nutzen Adobe InDesign vor allem für die Gestaltung und die Ausarbeitung ihrer Layouts für Zeitschriften, Magazine und ihrer Werbung sowie Produktdesigns. Adobe InDesign wird hierbei in den meisten Fällen in Zusammenarbeit mit komplexen Redaktionssystemen und zusätzlichen Redaktionswerkzeugen eingesetzt.

Das Design von Rahmen und Inhalten, sowie die Typographie und Vektorbearbeitung sind hierbei der Hauptaufgabenbereich von Adobe InDesign. Des weiteren beherrscht Adobe InDesign das erstellen von Skripten, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und automatisieren. Adobe InDesign arbeitet hierbei mit folgenden Skript-Sprachen zusammen. Es unterstützt hierbei nativ Java-Skript (*.jsx), VB-Skript (*.vbs) und Apple-Skript (*.scpt). Neben den Skript-Sprachen die Adobe InDesign nativ unterstützt, können weitere Skript-Sprachen per Plug-ins und Erweiterungen zu Adobe InDesign hinzugefügt werden.

Anfänge und die Entwicklung von Adobe InDesign

Bis 1998 wurde InDesign als Nachfolger von PageMaker durch die Aldus Corporation entwickelt und anschließend durch eine Fusion der Aldus Corporation und Adobe Systems von Adobe Systems übernommen. Nachdem Adobe Systems die Weiterentwicklung seiner Layout- und Designsoftware PageMaker eingestellt hatte, übernahmen sie 1998 das InDesign Softwareprojekt des Unternehmens Aldus Corporation. Bereits Ende 1999 veröffentlichte Adobe Systems die erste Version Adobe InDesign 1.0 mit offiziellem Support für Macintosh Computer und Microsoft Windows Systeme. Im Jahr 2001 wurde Adobe InDesign 1.5 veröffentlicht und brachte dem Anwender hauptsächlich eine gesteigerte Performance und neue Werkzeuge sowie Tools die das Arbeiten mit Adobe InDesign einfacher und effizienter machten.

Die ersten größeren Neuerungen wurden dann im Februar 2002 mit Adobe InDesign 2.0 eingeführt. So unterstützte das Programm nun erstmalig das Apple Mac OS X Betriebssystem und führte Transparenz und Schlagschatten als zusätzliche Optionen für das Layout ein. Mit dem Update auf die Version 3.0 erfolgte im Dezember 2003 die Einführung mehrerer neuer Plug-Ins und die Aufnahme in die Adobe Creative Suite. Durch die Aufnahme in die Adobe Creative Suite trägt Adobe InDesign seit diesem Zeitpunkt offiziell die CS Produktbezeichnung und die Versionsnummer des Adobe Photoshops.

Im Mai 2005 erschien Adobe InDesign CS2 mit verschachtelten Formaten, magnetischen Henkeln und neuen Objektstilen. Adobe InDesign CS3 sollte im Juni 2007 die erste Version des Layout- und Designprogramms sein, die nativ auf Mac OS X und Microsoft Windows lauffähig war. Die größten Neuerungen dieser Version waren die neuartigen Transparenzeffekte und der direkte Export von XHTML-Formaten. InDesign CS4 konnte im November 2008 mit einer großen Reihe an Updates und Neuerungen aufwarten und erweiterte die Layout- und Designsoftware um GREP- und Zeilenformate, erweiterten Verknüpfungsbedienfeldern sowie XFL- und SWF-Export Funktionen. Auch die Seitenübergänge wurden komplett überarbeitet und optimiert.

Nachdem der Export zu Adobe Flash ein immer wichtigeres Thema wurde, wusste InDesign CS5 im Jahre 2010 ebenfalls mit diesem Update aufzuwarten und durch das kostenpflichtige Update auf die Versionsnummer CS5.5 wurde diese Option weiter optimiert. Zusätzlich wurde der Export von PDF-Dateien im Hintergrund weiter verbessert und neue Querverweise zu Hyperlinks direkt in Adobe InDesign 5.5 integriert.

Die aktuelle Version CS6 der Adobe InDesign Layout- und Designsoftware erschien im Mai 2012 und brachte wieder zahlreiche neue Features mit sich. HTML-5 Export, PDF-Formulare, Liquid Layout, eine Vielzahl an Graustufen-Profilen für PDF-Dateien, neue Musterseiten und die Einbindung von HTML-Snippets sind nur einige der zahlreichen Produktverbesserungen die in InDesign Einzug gehalten haben. Auch das Menü und das GUI (Graphical User Interface) wurden verbessert und sind jetzt intuitiver zu bedienen. Adobe InDesign wird mittlerweile genau wie Adobe Photoshop und Adobe Illustrator als Standard Edition oder Extended Version mit erweitertem und spezialisiertem Funktionsumfang ausgeliefert.

Unterstützte Betriebssysteme

Die aktuelle Version von Adobe InDesign läuft nativ auf Apple Mac OS X (in Zukunft Mac OS) und Microsoft Windows. Unter beiden Betriebssystemen steht der gleiche Funktionsumfang zu Verfügung. Der offizielle Support für Privat- und Geschäftskunden ist ebenfalls für Anwender beider Betriebssysteme identisch.

Konkurrenz

Neben Adobe InDesign konnte sich QuarkXPress des Unternehmens Quark Inc. als zweites großes Layout- und Designprogramm für die Aufgaben im Desktoppublishing positionieren. QuarkXPress und Adobe InDesign kämpfen mit immer mehr Funktionsumfang mit jeder neuen Version um Kundenanteile auf dem Weltmarkt. Beide Unternehmen liefern sich mit Ihrer Software gegenseitig ein Kopf an Kopf rennen.

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