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Bildbearbeitung Definition & Begriffserklärung

BildbearbeitungEinst in der Dunkelkammer, heute digital: Ohne Bildbearbeitung geht nichts
Die zeitgemäße digitale Bildbearbeitung hat nun schon seit Jahren das mühselige und gesundheitsschädliche Hantieren mit Chemikalien in der Dunkelkammer weitgehend ersetzt.

Wenige Mausklicks in einem guten Bildbearbeitungsprogramm zeitigen am Computer heute bessere Ergebnisse, als sie früher in stundenlanger Kleinarbeit mit einer Vielzahl diversifizierter Behandlungsbäder erreichbar waren. Doch auch die digitale Nachbehandlung von Fotos und die Qualität des Ausgabe-Ergebnisses steht und fällt vorrangig mit der Qualität der verfügbaren Bilddatei.

Je mehr Pixel dem Rechner zur Verfügung stehen, desto besser!

Was in der Dunkelkammer einst die nach DIN festgesetzte „Körnung“ der Filme war, ist heute die Auflösung eines Fotos nach „Pixeln“ – das sind Bildpunkte, die in ihrer Konzentration am Standard „dpi“ („Dots per inch“) gemessen werden. Je größer eine digitale Bilddatei ist und je mehr Bildpunkte sie zur Verarbeitung bereithält, desto flexibler kann der Rechner die Ausgabe eines Digitalbildes sowohl für den Druck als auch auf Webseiten umsetzen.

Auch analoge Quellen wie Diapositive sowie S/W- und Farbnegativfilme können jederzeit in solche Dateien umgewandelt werden. Hierzu ist ein so genannter „Durchlicht-Scanner“ erforderlich – ein allgemein gebräuchlicher Flachbett-Scanner kann lediglich Foto-Abzüge verarbeiten, nicht aber transparente Filmmaterialien. Stehen Bilder von fein gekörnten Analogfilmen zur Verfügung, liefern sie – insbesondere dann, wenn hohe Auflösungen von 300 dpi oder mehr für Print-Erzeugnisse benötigt werden – häufig sogar bessere Resultate als etwa Bilder von Handycam-Modulen.

Gekonnte Bildbearbeitung beseitigt Fehler in den Grundparametern

Prinzipiell ist zwischen rein „korrektiver“ und gezielt kreativer Bildbearbeitung zu unterscheiden. Je nach der Intuition des Bearbeiters muss eine geeignete Software ausgewählt werden, die – je nach Leistungsumfang – kostenlos downloadbar sein, aber auch mehrere Tausend Euro kosten kann.

Im Alltag von Hobbyfotografen gilt es meist vorrangig, ungewollte Grundfehler bei Aufnahmen zu korrigieren. Die Bildbearbeitung wird hier auf den Ausgleich der Belichtung nach allgemeiner Helligkeit und Kontrast oder nach Tiefen- und Lichter-Anpassung nebst Optimierung des dazu gehörigen Mittelton-Kontrastes stets einen besonderen Schwerpunkt setzen. Auch überbordende „Farbstiche“, die zum Beispiel durch extreme Lichtverhältnisse oder schlicht eine mangelhafte Farbkalibrierung der Kamera-Software entstehen können, lassen sich mittels Bildbearbeitung entfernen. Nicht zuletzt ist ein feinfühliger Bildbearbeiter in der Lage, Mängel in der Schärfe abgebildeter Objekte zu beheben – sofern das Ursprungsbild qualitativ hochwertig genug zur Nachbearbeitung ist.

Kreative Bildbearbeitung dient Künstlern und Werbefachleuten

Die schöpferische Neubewertung eines Bildes beginnt bereits mit der „Retusche“. Über die reine Bildkorrektur hinaus geht es dem Bildbearbeiter hier häufig darum, unerwünschte Objekte oder Personen aus dem Originalbild zu entfernen – oder ein Porträtfoto soll besonders sympathisch und jugendlich „verklärt“ werden und somit Falten oder Pickel aus einem Gesicht verbannen.

Solche Bildbearbeitungen werden längst von Künstlern, aber auch den Experten der Werbebranche eingesetzt, um aus oft recht simplen Schnappschüssen spektakuläre neue Bildwerke zu erzeugen. Dabei werden in der digitalen Bildbearbeitung letztendlich identische Verfremdungsverfahren benutzt, wie sie auch früher schon in der Dunkelkammer machbar waren – mit dem Vorteil, dass ein Rechner mit adäquater Software eine Vielzahl von Variationen in Sekundenschnelle durchspielen kann.

Effektvorgaben und Filter verwandeln Fotos rasch in Poster oder Aquarelle

Die Faszination der modernen Bildbearbeitungsmöglichkeiten liegt darin, dass sich sogar ein Laie mit geringfügiger Hilfestellung schnell in die intuitiv zu bedienenden Benutzeroberflächen der Software einarbeiten und seine Fotos ganz nach eigenem Geschmack abwandeln und in einer vielfach variierenden Optik präsentieren kann.

Hier sind vielerlei Möglichkeiten offen. Ob eine Bildbearbeitung nun dazu dienen soll, ein Foto eher im Stil nostalgischer Ölmalerei, Federzeichnung oder als Aquarell umzugestalten, ob nun ein „Pop-Art-Effekt“ zur Kreation von Postern genutzt oder ein Bild unter Nutzung spezieller Effektfilter gänzlich mystisch „zerfließen“ soll – der Fantasie sind keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Mannigfache Software-Plugins lassen es bei der Bildbearbeitung beispielsweise auch zu, nachträglich Scheinwerferkegel auf ein Objekt zu lenken, Mehrfachkopien eines Objekts im Wege der Kreation verschiedener Bildebenen übereinander zu legen und auch Texte in die Bilder selbst einzufügen.

„Animierte“ Werbebanner fürs Web: auch das kann die Bildbearbeitung heute

So manche Werbeanzeigen im Internet – in denen regelmäßig wiederkehrende Bild- und Textelemente für Belebung und Aufmerksamkeit sorgen – benötigen zur Erstellung keine komplizierten filmischen Technologien. Sie lassen sich recht unkompliziert mit Programmen zur Bildbearbeitung umsetzen, die die Zusammenstellung mehrerer Bildebenen und deren „Animation“ als nacheinander folgende Endlosschleife ermöglichen. Hierfür muss die benutzte Software etwa das .gif-Dateiformat zur Verfügung stellen.

Vorsicht: Bei Bildbearbeitungen ist „Weniger oft Mehr“

Wenngleich die buchstäblich kinderleicht zu realisierenden und in ihrer endlosen Variabilität verlockenden Umarbeitungsmöglichkeiten von Fotos ein Ansporn auch für Hobbyfotografen sein mögen: Übertreiben schadet oft nur und setzt ein allzu „grandios“ bearbeitetes Bild der Häme aus.

Letztendlich bleibt das ursprüngliche Foto das ursprüngliche bildnerische Dokument – und jegliche Bildbearbeitung sollte sich ausschließlich an seinem Inhalt, seinem grundsätzlichen stilistischen Habitus, seinem innersten „Feeling“ sowie der eigentlichen Absicht der Aufnahme orientieren. Soweit Personen abgebildet sind, ist zudem der rechtliche Aspekt zu beachten: Würde sie eine Bildbearbeitung womöglich öffentlicher Lächerlichkeit aussetzen, darf ein solches Bild niemals ohne Einwilligung publiziert werden.

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