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CD-Key Definition & Begriffserklärung

CD-KeyDer Schutz von urheberrechtlich geschützter Software ist insbesondere für ebenjene Urheber von teilweise immenser wirtschaftlicher Bedeutung. Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Schutzmechanismen, die nicht alle in gleichem Umfang funktionieren, obwohl sie dasselbe Ziel verfolgen. Eine dieser Möglichkeiten ist der Schutz von Software mit einem sogenannten CD-Key, wobei dieser Mechanismus gerade in den letzten Jahren nur noch selten auf sich allein gestellt genutzt wird.

Zweck eines CD-Keys

Ziel und Zweck eines CD-Keys ist es, die Software-Piraterie einzudämmen beziehungsweise im Optimalfall gänzlich zu verhindern. Dabei wird bei der Installation einer beliebigen Applikation – dabei kann es sich um alltägliche, kostenpflichtige Programme handeln, aber auch Spiele oder ganze Betriebssysteme sind häufig mit einem CD-Key ausgestattet – ein Dialog eingeblendet, der den Nutzer dazu auffordert, den besagten Produktschlüssel einzugeben. Häufig ist er auf der Verpackung des Produkts zu finden, in einigen (denkbar unpraktischen) Fällen wird er auch auf die CD oder DVD gedruckt. Danach ist der Nutzer zur Installation und der anschließenden Nutzung des Produkts berechtigt.

Der Name CD-Key ist mittlerweile übrigens sicherlich veraltet. Nur wenige Programme werden noch auf einer CD ausgeliefert, meist kommt eine DVD zum Einsatz. Alternativ kaufen viele Nutzer ihre Applikationen mittlerweile auch im Internet, so dass der Produktschlüssel mittels E-Mail an den Käufer übertragen wird. Im Sprachgebrauch wird allerdings noch immer häufig auf den Begriff CD-Key gesetzt, da die CD das erste optische Speichermedium für den Computer war, das über diese Art des Produktschutzes verfügte.

Funktionsweise eines CD-Keys

In der einfachsten Form der Implementierung checkt die Software einfach während der Installation, ob der CD-Key einer bestimmten Form entspricht, welche die Entwickler vorab festgelegt haben. Beispielsweise soll der Schlüssel immer mit einem bestimmten Buchstaben beginnen, anschließend soll eine zweistellige Zahl folgen, deren Quersumme einem festgelegten Wert entspricht und so weiter.

Trifft dieses Muster bei einem verwendeten Schlüssel zu, wird der CD-Key als echt eingestuft und die Installation wird fortgesetzt. Dabei besteht das Problem, dass diese Form des Schutzes sehr leicht ausgehebelt werden kann. Ob der Schlüssel tatsächlich redlich erworben wurde, kann das Programm während der Installation nicht feststellen.

Außerdem ist es für erfahrene Programmierer mit ein wenig Aufwand relativ einfach, einem Programm einen beliebigen Key „unterzujubeln“. Aus diesem Grund setzen nur wenige aktuelle Applikationen auf diese einfache und sehr alte Methode des Schutzes. Im Jahr 2012 – und wohl auch in Zukunft – funktioniert der Schutz daher umfassender. Den Produktschlüssel gibt es zwar noch immer, doch stellt dieser nur noch einen Teil der Schutzmaßnahmen dar.

Während der Softwareinstallation wird mittlerweile in den allermeisten Fällen eine Verbindung zu den Servern des Entwicklers der Software aufgebaut, welche sofort prüfen, ob der CD-Key tatsächlich echt ist. Dazu werden alle ausgelieferten Produktschlüssel in einer großen Datenbank gespeichert. Diese wird bei der Eingabe des CD-Keys abgefragt. Stimmt der Schlüssel nicht mit denjenigen in der Datenbank überein, wird die Installation einfach verweigert. Dies ist eine sehr sichere Methode des Software-Schutzes, welche von so gut wie allen namhaften Produktherstellern verwendet wird.

Auch diese Variante ist jedoch natürlich nicht 100%ig sicher. Bestimmte Applikationen können dem zu installierenden Produkt beispielsweise vorgaukeln, dass das OK vom Server gekommen ist, und gleichzeitig jede zukünftige Verbindung mit den Servern des Entwicklers unterbinden. Auf diese Weise kann auch diese CD-Key-Methode ausgetrickst werden. Dies erfordert jedoch schon wesentlich mehr Aufwand als bei der herkömmlichen Implementation der alten Key-Check-Methode.

Erfolg der CD-Keys

Die Frage, ob der CD-Key seine Daseinsberechtigung hat, kann wohl nie endgültig geklärt werden. Generell gilt: Wer unrechtmäßig erworbene Software wirklich nutzen möchte, kann dies immer schaffen, und daran wird auch kein CD-Key-Check etwas ändern. Kein System ist jemals absolut sicher. Es stellt sich daher die Frage, ob all der Aufwand nicht lieber in die Entwicklung der Software gesteckt oder die Software alternativ günstiger zur Verfügung gestellt werden sollte, um potentielle Käufer zum Erwerb der Applikation zu überreden.

Der allgemeine Tenor unter den Nutzern lautet selbstverständlich, dass günstige Software besser wäre, während die Unternehmen hingegen behaupten, dass jede unrechtmäßig erworbene Kopie einer Applikation gleichzeitig einen Verlust in der Höhe des Verkaufspreises bedeutet – und der CD-Key somit weiterhin von großer Bedeutung bleibt.

Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen, denn wissenschaftlich belegen lässt sich die These der Unternehmen nicht. Gleichzeitig kann auch niemand garantieren, dass sich – beispielsweise – das nächste Windows blendend verkaufen wird und Piraterie auf ein Minimum zurückfällt, wenn nur der Preis um 50% gesenkt wird.

Zukunft

Der CD-Key – oder in der heutigen Zeit vielleicht besser „DVD-Key“ oder „E-Mail-Key“ – begleitet uns bereits gute 20 Jahre und wird dies wohl auch in den nächsten Jahren noch tun. Alternative Systeme gibt es jedoch bereits: Einige Entwickler liefern mit jeder verkauften Applikation eine Art USB-Stick aus, der bei der Verwendung der Software im USB-Slot stecken muss. Dies wird jedoch nur bei sehr teurer Software für den professionellen Einsatz getan, bei welcher das Verschenken eines USB-Sticks preislich nicht ins Gewicht fällt. Bis diese Methode jedoch bei Software für den Ottonormalverbrauchen ankommt, wird noch viel Zeit vergehen – und diese wird mit einem CD-Key überbrückt werden.

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