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Extended VGA Definition & Begriffserklärung

Extended VGAExtended VGA bezeichnet eine Weiterentwicklung des VGA-Standards. Sie basiert auf dem Extended Graphics Array, kurz XGA genannt und wurde in den 90er Jahren vornehmlich für die Grafikkarten der IBM PS/2-Serie verwendet. Extended VGA ist im Gegensatz zum vorherigen VGA kein eigener Industriestandard mehr. Jedoch wird dieser Name häufig in Verbindung mit XGA immer dann verwendet, wenn eine Grafikkarte dem VESA 2.0 Standard entspricht und eine Kombination einer bestimmten Bildauflösung, Wiederholfrequenz oder eine gewissen Farbtiefe aufweist.

Ebenso definiert XGA generell die Auflösung von 1.024 x 768 Pixel im Seitenverhältnis von 4:3 oder 16:9. Aus diesem Grund sind auch die aktuellen Grafikkarten immer noch abwärtskompatibel zum bewährten XGA-Standard. Bei den Extended VGA Grafikkarten sind diese mit einem mindestens 512 KB umfassenden Arbeitsspeicher versehen und bieten teilweise Auflösungen bis 1.600 x 1.200 Pixel.

Geschichte des Extended VGA Standards

Zu Beginn des PC-Zeitalters waren die sogenannten Monochrom-Monitore weit verbreitet. Da PCs ursprünglich für Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen und einfache Geschäftsgrafiken genutzt wurden, war eine farbliche Darstellung nicht erforderlich. Die ersten Grafikadapter waren daher die Hercules Grafikkarte (HGC) und der Monochrom Display Adapter (MDA). Für die ersten farbigen Darstellungen wurden zunächst der Color Graphics Adapter (CGA) und mit höherer Auflösung der Enhanced Graphics Adapter (EGA) entwickelt. Zu dieser Zeit kamen auch die ersten Color-Displays auf den Markt.

Im Zuge der PC-Entwicklung und den zwar noch enormen Anschaffungskosten, sahen immer mehr Privatleute einen Sinn darin, einen eigenen PC zu besitzen. Neben den reinen Anwendungsprogrammen wurden die ersten Spieleprogramme für den PC entwickelt. Eine gute farbige Grafik war hier Voraussetzung. Als Nachfolger des EGA-Grafikstandards kam die typische VGA-Grafikauflösung als Video Graphics Array auf den Markt. Ursprünglich war sie in Form eines 1-Zoll-Prozessors für die Onboard-Unterbringung auf der Hauptplatine vorgesehen. Später gab es die ersten VGA-Grafikkarten mit eigenem Arbeitsspeicher. Die Auflösung betrug 640 x 480 Pixel bei maximal 256 Farben. Sie war daher für die Wiedergabe von Fotos und natürlich Spielen prädestiniert.

Generell war die VGA-Karte abwärtskompatibel und wurde daher in fast allen Rechnern gegen die dort verwendete EGA-Karte ausgetauscht. Auch heute noch ist der VGA-Standard bei allen Rechnern anzutreffen, auch wenn eine viel leistungsfähigere Grafikkarte verbaut ist. Wenn das Betriebssystem keine Grafikkarte feststellen kann, wird zu Diagnosezwecken und bei der Installation des Betriebssystems immer noch in den VGA-Standard gewechselt. Als Nachfolger der VGA-Grafikkarte wurde der Extended Graphics Adapter eingeführt. Neben XGA wurden aber die bestehenden VGA-Karten mit entsprechendem Arbeitsspeicher aufgerüstet, welche als Extended VGA bezeichnet wurde.

Grafikauflösung im Extended VGA-Modus

Extended VGA Grafikkarten sind in der Regel mit wenigstens 512 KB Speicher versehen. Die Karten sind mit einem eigenen Grafikkartenprozessor ausgestattet, der die Grafikdaten wesentlich schneller bearbeiten kann, als wenn diese Aufgabe noch vom Hauptprozessor des Rechners übernommen würde. Hochwertigere Extended VGA Karten besaßen sogar 1 MB Arbeitsspeicher. Im sogenannten 16 Bit Farbmodus, welcher auch als High Color bezeichnet wird, erreichen diese Karten mit einer 256 Farben Darstellung eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixel. Sie können in der Regel auch im True Color Modus mit 24 Bit Farbtiefe arbeiten. Dabei erreichen sie eine Auflösung bis zu 1.600 x 1.200 Pixel und eine Darstellung von 16,7 Millionen Farben. Dank des großen Arbeitsspeichers und der eigenen Prozessorunterstützung eignen sich Extended VGA Grafikkarten für rechenintensive Grafikdarstellungen und auch für die Darstellung von 3D-Grafiken.

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