RAID 51 Datenrettung

Lesearm der FestplatteWer ganz sicher und gegen fast jeden Ausfall abgesichert sein will, greift zum RAID 51. Dort werden zwei bestehende RAID-5-Verbünde durch Spiegelung, wie sie bei RAID 1 zum Einsatz kommt, miteinander verbunden. Das Ergebnis ist eine extrem hohe Redundanz, die auch durch mehrere Festplattenausfälle zur gleichen Zeit bestehen bleibt. Der Nachteil des Systems sind die Kosten und die ansonsten brachliegenden Speicherkapazitäten, denn von zwei benötigten RAID-5 Systemen kann eines nicht für den Alltagsbetrieb genutzt werden – doch wer auf maximale Sicherheit angewiesen ist, wird diesen Makel sicherlich verkraften können.

Wie funktioniert RAID 51?

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Ein RAID-51-Verbund muss aus mindestens sechs Festplatten bestehen. Um zu verstehen, wie RAID 51 funktioniert, reicht es, sich ein RAID-5-System vorzustellen. Dort werden Paritätsinformationen auf alle im RAID-Verbund befindlichen Festplatten verteilt, um so einerseits eine hohe Sicherheit durch diese Parität sicherzustellen. Andererseits ist ein RAID-5-Verbund so auch gegen Ausfälle geschützt, da es keine gesonderte Paritätsfestplatte gibt. RAID 51 kombiniert diese Vorteile mit einer zusätzlichen Ausfallsicherheit.

Es werden zwei RAID-5-Verbunde gebildet, die aus jeweils mindestens drei Festplatten bestehen müssen. Diese Festplattensysteme werden anschließend per RAID 1 miteinander verbunden – daraus ergibt sich auch der Name: RAID 5 plus RAID 1 ergibt RAID 51. Alle Daten, die auf dem ersten RAID-5-Verbund gespeichert sind, werden per RAID 1 auf den zweiten RAID-5-Verbund gespiegelt. Dies ergibt eine extrem hohe Ausfallsicherheit, die jedoch in der Praxis recht teuer zu bewerkstelligen ist.

Vorteile von RAID 51

Einer der Vorteile von RAID 51 liegt im einfachen Aufbau. Wer bereits ein RAID-5-System eingerichtet hat, wird auch mit dem Zusammenstellen eines RAID 51 keine größeren Probleme haben. Die Verbindung der beiden RAID-5-Verbunde ist mit einem guten RAID-Controller kein großes Problem.

Der größte Pluspunkt liegt jedoch selbstverständlich in der extremen Ausfallsicherheit. Nehmen wir an, wir bauen einen RAID-51-Verbund aus acht Festplatten auf. In diesem System dürfen bis zu drei Festplatten auf einmal ausfallen, ohne dass das Gesamtsystem zusammenbricht oder ein Datenverlust stattfindet. Diese können auch aus demselben RAID-5-Verbund stammen, da alle Daten wie bereits gesagt auf einen weiteren RAID-5-Verbund gespiegelt werden. Somit funktioniert RAID 51 ähnlich wie RAID 01, nur, dass gleichzeitig eine erhöhte Sicherheit durch die Paritätsinformationen gegeben ist. Diese sorgen dafür, dass fehlerhafte Datenübertragungen und selbst kleinste Bitfehler sofort gemeldet werden. Insgesamt ist ein RAID-51-System also recht kostspielig, doch der hohe Preis wird durch eine enorme Redundanz ausgeglichen.

Nachteile von RAID 51

Sowohl kleinere Unternehmen als auch Privatanwender müssen sich vor den Bemühungen, ein RAID-5-System auf die Beine zu stellen, fragen, ob die Kosten das Ergebnis rechtfertigen. Durch den Zwang zur Spiegelung eines kompletten RAID-5-Systems können hohe Anschaffungskosten entstehen, die bei einem eingeschränkten Budget einfach zu hoch sein könnten.

Außerdem muss man sich darüber bewusst sein, dass bei einem RAID 51 die eine Hälfte der Festplatten in der Praxis erst einmal nutzlos ist. Dort werden ausschließlich Daten gespiegelt. Weder wird die Schreib- oder Lesegeschwindigkeit erhöht, noch steht ein größerer Speicherplatz zur Verfügung. Der alltägliche Nutzen des zweiten RAID-5-Verbundes fällt somit komplett weg. RAID 51 ist daher nur sinnvoll, wenn ein Ausfall der Festplatten nicht nur möglich ist, sondern mit absoluter Sicherheit erwartet wird – also in besonders großen Unternehmen, wo es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einfach zu derlei Ausfällen kommen muss. Zu guter Letzt bewegt sich die Übertragungsleistung der Daten in einem ordentlichen, aber für RAID-Systeme nicht besonders spektakulären Bereich. Das liegt vor allem am hohen Verwaltungsaufwand, der bei einem RAID 51 anfällt.

Fazit und Anwendungsbeispiele für RAID 51

Kein Privatanwender würde jemals auf die Idee kommen, ein RAID 51 in seinen eigenen vier Wänden aufzubauen. Bereits die Mindestanzahl der benötigten Festplatten würde die Kostengrenzen der meisten Nutzer sprengen.

Die Ausrichtung von RAID 51 zielt daher ganz gezielt auf sehr große Firmen ab, die ein hohes Datenaufkommen und eine ebenso hohe Anzahl an Festplatten zu verwalten haben. In diesen Umgebungen wird es mit einer berechenbaren Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit auf jeden Fall zu Festplattenausfällen kommen – aber nicht zum Ausfall von drei oder mehr Festplatten in einem einzigen System. Genau hier liegt die Stärke von RAID 51, denn durch die hohe Redundanz dürfen ruhig mehrere Festplatten täglich ausfallen, ohne dass das Unternehmen als solches in Schwierigkeiten geraten würde. Auch spielen die Kosten in diesen Umgebungen eine eher untergeordnete Rolle, da ein Ausfall von Serversystemen noch einmal deutlich kostspieliger sein würde.

RAID 51 überzeugt mit einer extremen Redundanz bei einer akzeptablen Geschwindigkeit. Gegenüber RAID 5 gibt es im Bereich der Parität keinerlei Vorteile, alleine die Datenspiegelung sorgt noch einmal für doppelte Ausfallsicherheit. Ob sich die Kosten für ein solches System rentieren, muss jedes Unternehmen für sich entscheiden. Zur Not hilft die Anfrage bei erfahrenen IT-Dienstleistern, die meistens recht schnell feststellen können, ob RAID 51 in einem bestimmten Unternehmen sinnvoll ist. Üblicherweise kommen diese Systeme jedoch nur bei großen Firmen zum Einsatz. Privatanwender müssen, wie so häufig, nicht einmal an den Einsatz eines RAID 51 denken.

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