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Festplatte klickt

Festplatte klickt!Insbesondere moderne und somit schnell rotierende Festplatten gehören zwar zu den lauteren Komponenten in einem PC, doch wirklich störende Geräusche sollten diese nicht abgeben. Falls doch merkwürdige Klänge wie ein „Klick“ aus dem Inneren des Festplattengehäuses nach außen dringen, deutet dies auf schwerwiegende Fehler technischer Natur hin, die nicht so einfach aus der Welt zu schaffen sind. Der Weg zu uns als professioneller Datenretter ist dann häufig der letzte Ausweg.

Die Festplatte klickt – welcher Schaden liegt vor?

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Grundsätzlich gibt es bei Festplatten, neben dem obligatorischen Summen der rotierenden Magnetscheiben, zwei Arten von Geräuschen, die häufig auf denselben Fehler hinweisen. Ein schleifendes oder sehr oft auch klickendes Geräusch deutet mit aller Wahrscheinlichkeit auf einen Headcrash hin, also ein Aufsetzen des Schreib-/Lesekopfes auf die magnetisierte Schicht der Scheiben in der Festplatte. Bei einem Schleifen liegt dieser Kopf permanent auf dieser Schicht auf und vernichtet fortwährend Daten, welche dann nur noch durch spezielles Equipment wieder ausgelesen werden können.

Bei einem Klicken kann immerhin von Glück im Unglück gesprochen werden: Es bedeutet meist, dass der Schreib-/Lesekopf „nur“ in bestimmten Intervallen auf den Scheiben aufsetzt. Das erklärt auch, warum Benutzer berichten, dass das Klicken in bestimmten Abständen auftritt – beispielsweise immer dann, wenn sich der Kopf über einem bestimmten (möglicherweise durch Stürze oder Erschütterungen verformten) Bereich der Scheiben befindet.

Häufige Klick Geräusche:

Die häufigsten Klickgeräusche, die uns im Alltag begegnen sind im Folgenden aufgelistet. Damit unsere Kundenbetreuung optimal auf Ihr Anliegen eingehen kann, wird sie das Klicken gemäß folgendem Schema (Stand: 06/2012) einordnen:

  1. selten (12% unserer Kunden)
  2. manchmal (28% ;;)
  3. oft (34% ;;)
  4. dauernd (26%)

Beide Szenarien – das Klicken und das Schleifen – werden als Headcrash bezeichnet, der für den Anwender zu den schlimmsten Unfällen im Zusammenhang mit Festplatten zählt. Zwar ist der Schreib-/Lesekopf winzig und auch die Magnetscheiben haben nur einen Durchmesser von wenigen Zentimetern, doch durch die inzwischen sehr hohen Kapazitäten, die bei modernen Festplatten erreicht werden – mehrere Terabyte pro Festplatte sind keine Seltenheit mehr -, entsprechen selbst kleine Kratzer einer Datenmenge von Dutzenden von Gigabyte. Diese sind bei einem Klicken direkt betroffen und können daher bei wertvollen Daten enorme finanzielle Schäden verursachen.

Der erste Schritt, wenn die Festplatte klickt

In sehr vielen Fällen ist die Festplatte noch einsatzbereit, wenn sich der Headcrash nur auf einen klickenden Schaden beschränkt. Nutzer berichten häufig von diesem Problem in den passenden Foren im Internet, geschrieben mit einem PC, der die klickende Festplatte gerade in diesem Moment nutzt. Das ist insgesamt jedoch sehr fahrlässig, denn als Anwender kann man nie wissen, in welchem Zustand sich die Festplatte genau befindet. Möglicherweise könnte sie auf diese Weise noch einige Wochen oder gar Monate weiterarbeiten – vielleicht fällt sie aber auch schon in fünf Minuten komplett aus.

Der erste Schritt bei einem deutlich wahrnehmbaren Klicken ist also das Trennen der Festplatte vom Computer und von der Stromzufuhr. Es ist außerdem sehr wahrscheinlich, dass während eines jeden „Klicks“ weitere Daten vorrübergehend unbrauchbar gemacht werden. Mit steigender Laufzeit der Festplatte werden also immer mehr Datensätze in Mitleidenschaft gezogen. Ein weiterer Betrieb der Festplatte wäre also – freundlich formuliert – nicht die beste Lösung. Es gibt von dieser Regel auch keine Ausnahme – wenn die Festplatte klickt, muss sie im Interesse der Datenintegrität sofort abgeschaltet werden!

Erste Hilfe für klickende Festplatten

Der erste Reflex beim Feststellen eines Defekts ist natürlich die möglichst umfassende Rettung von allen noch intakten Daten. Das erscheint aus Sicht des Anwenders als logisch und ist im Prinzip eine ehrenhafte Verhaltensweise, doch als versierte Datenretter können wir sagen, dass damit in den meisten Fällen der Schaden nur noch vergrößert wird. Mit dem Kopieren von einigen wenigen Daten ist sicherlich nicht viel falsch zu machen, doch umfangreiche Rettungsaktionen sollten unbedingt vermieden werden. Dazu zählt unter anderem die nachträgliche Installation von Programmen auf einer Festplatte, die bereits seit längerer Zeit schleifende oder klickende Geräusche von sich gibt. Werden diese Programme zufällig in den bereits betroffenen und defekten Sektoren installiert, gestaltet sich eine nachträgliche Datenrettung erheblich schwieriger – ganz davon abgesehen, dass diese Programme ohnehin nur selten ihre Versprechen halten können.

Das größte Problem dieser Applikationen ist, dass sie fälschlicherweise oft im laufenden Betrieb auf einer Festplatte installiert werden, welche ohnehin bereits defekt ist. Nach einem Headcrash werden daher stetig Daten unbrauchbar gemacht, während das installierte Programm gleichzeitig versucht, vernichtete Daten wiederherzustellen – als Anwender muss man keine Informationstechnologie studiert haben, um zu bemerken, dass dieses Vorgehen nicht besonders klug ist. Die Wirkung dieser Programme ist außerdem ohnehin sehr begrenzt. Sie können versehentlich gelöschte Daten aus dem Papierkorb etwa sehr häufig wiederherstellen, doch das ist nicht das, was professionelle Datenretter wie wir unter einer echten Datenrettung von physikalisch defekten Festplatten verstehen.

Welche Software zur Datenrettung, wenn die Festplatte klickt?

Auf diese Frage gibt es eine kurze Antwort: keine! Eine Software kann niemals einen Schaden rückgängig machen, der an der Hardware vorliegt. Das Wiederherstellen von Daten, die einem physikalischen Defekt zum Opfer gefallen sind, ist ein äußerst komplizierter und technisch höchst aufwendiger Prozess, der an lange Jahre der Erfahrung gekoppelt ist und nichts mit der Installation einiger kleiner Programme zu tun hat. Software hilft nur dann, wenn noch kein Defekt vorliegt – darunter fallen also etwa Programme für das Erstellen von Daten-Backups. Deren Einsatz ist sicherlich lobenswert, sowohl für Privatanwender als auch Unternehmen. Falls jedoch eine Festplatte durch einen Hardware-Schaden ausgefallen ist, wird keine Software auf dieser Welt diesen Defekt reparieren können.

Während Unternehmen dies bereits realisiert haben und gleich zur professionellen Datenrettung übergehen, sind es gerade die Privatanwender, die lieber nach geeigneten Programmen suchen. Dabei sollte man immer abwägen, wie wertvoll die eigenen Daten sind. Wer sich über die Beauftragung einer professionellen Datenrettung Gedanken macht, hat meist entweder materiell oder ideell so wertvolle Daten auf der Festplatte gespeichert, dass der Gang zu uns als Datenrettern fast immer finanziell rentabel bleibt. Wir wollen die Datenrettung nicht als preiswerten Schritt für jeden kleinen Fehler an der Festplatte darstellen, aber die gesparte Zeit, die geschonten Nerven und die Gewissheit, alle Daten vollständig wieder einsetzen zu können, überwiegen die finanziellen Verbindlichkeiten und eventuellen Sorgen meistens deutlich.

Vorteile der professionellen Datenrettung

Der Selbstversuch der Datenrettung ist also, wie wir jetzt festhalten können, immer mit einem hohen Risiko verbunden. Ob die eigenen Daten gerettet werden können, ist häufig zweifelhaft, ein weiterer Datenverlust jedoch in den meisten Fällen gewiss. Durch eine seriöse und professionelle Reparatur und Datenrettung durch uns sind all diese Risiken einfach zu umgehen oder stark zu minimieren (je nach Szenario). Wir wissen, wie wertvoll bestimmte Datensätze sein können und behandeln daher alle eingesendeten Festplatten mit einer höchstmöglichen Sorgfalt. Gleichzeitig verfügen wir durch eine jahrelange Erfahrung über das nötige Wissen, um eine Wiederherstellung aller Daten fast zu garantieren – unsere hohe Erfolgsquote unterstreicht diesen Anspruch eindrucksvoll.

Unsere Kunden profitieren außerdem von der kostenlosen Analyse der Festplatte, so dass keine finanziellen Risiken eingegangen werden müssen. Falls keine Rettung der Daten stattfindet, fallen auch keine Kosten an – bequemer und sicherer geht es sowohl für unsere Kunden als auch für uns nicht. Durch den Einsatz von modernstem Equipment und einer anschließenden Unterbringung aller Daten auf einem neuen Datenträger ist sichergestellt, dass alle Daten ihren Weg sicher und in einwandfreiem Zustand zu unseren Kunden finden – und das häufig bereits nach einigen Werktagen. So können wichtige Daten schnellstmöglich wieder in ihrer eigentlichen Umgebung eingesetzt werden. Falls Sie weitere Fragen in Bezug auf die Datenrettung haben, können Sie sich am besten gleich mit unserem freundlichen Team von der Kundenberatung unverbindlich in Kontakt setzen. Wir freuen uns bereits jetzt auf Sie!

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