Mechanische Fehler einer Festplatte

Mechanische FehlerFehler an Festplatten sind immer dann besonders ärgerlich, wenn diese an der empfindlichen Mechanik der Laufwerke auftreten. Die Ursachen können vielfältig sein, menschliches Versagen spielt dabei glücklicherweise eine eher untergeordnete Rolle. Sehr viel häufiger treten Defekte aufgrund der Funktionsweise durch diverse betriebsbedingte Faktoren wie z.B. Verschleiß von Festplatten auf – was bedeutet, dass gegen diese Schäden leider nicht viel unternommen werden kann.

Was genau sind mechanische Fehler bei Festplatten?

Der Hauptgrund für den eventuellen Ausfall von Festplatten ist Verschleiß. Dieser kann sowohl in Form von mechanischem Stress als auch thermischen Belastungen auftreten. Festplatten sind, neben optischen Laufwerken (welche auch eine immer kleinere Rolle spielen), die letzte Komponente in modernen Computern, welche noch über bewegliche Teile verfügen. Dies kann auch sehr einfach selbst nachvollzogen werden, indem ein PC kurzzeitig ohne Lüfter betrieben wird. Es dringt dann nur noch ein Geräusch aus dem Inneren des Gehäuses: das Brummen (oder zumindest leise Summen) der Festplatte.

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Wo sich Teile bewegen, fällt auch eine mechanische Belastung an. Überspitzt formuliert könnte man sagen, dass eine Festplatte ab dem ersten Tag ihres Einsatzes bereits langsam aber sicher auf einen kommenden Ausfall hinzusteuert. Ganz so dramatisch sieht es in der Praxis natürlich nicht aus, aber falsch ist diese Aussage dennoch nicht. Ein weiterer Aspekt bei den mechanischen Fehlern der Festplatten sind thermische Einschränkungen. Jedes Computerbauteil wird bei Betrieb warm – entweder durch die Zufuhr von Strom, durch Bewegung oder, wie im Fall der Festplatte, durch beides. Festplatten operieren zwar normalerweise auf Temperaturen von maximal etwas oberhalb von 30°, aber auf Dauer gesehen reicht das natürlich aus, um einer Festplatte zusätzlich zur mechanischen Belastung zu schaden.

Aus diesen Gründen sind Festplatten empfindlich. Nicht etwa, weil die Technik dahinter nicht ausgereift oder einfach zu alt ist, sondern weil es physikalisch unmöglich ist, diese Geräte zu bauen, ohne dass mechanische Fehler auftreten können. Wenn diese Fehler erst einmal aufgetreten sind, gibt es für den Anwender selbst nicht viel zu retten – selbst die ausgereifteste Software schlägt in diesen Fällen fehl. Dann ist der Gang beispielsweise zu uns als professionelle Datenretter der letzte Ausweg.

Die Auswirkungen von mechanischen Festplatten Fehlern

Nachdem die Ursachen für mechanische Fehler nun weitgehend geklärt wären – es gibt natürlich noch andere Auslöser für diese Defekte, doch die spielen, wie gesagt, einer kleinere Rolle -, können wir uns die Auswirkungen dieser Beschädigungen ansehen. Die Mechanik innerhalb des Festplattengehäuses ist größtenteils dafür verantwortlich, dass sich etwa der Schreib-/Lesekopf in einem gleichmäßigen Abstand und mit einer erstaunlichen Präzision über die Magnetscheiben bewegt. Weist dieser Apparat einen Fehler auf, können unerwünschte Folgen auftreten. Darunter fällt beispielsweise das Aufsetzen dieses Kopfes auf die erwähnten Magnetscheiben.

Als Laie ist es einfach, sich diese Funktionsweise wie einen Schallplattenspieler vorzustellen. Dort „liest“ eine Nadel ebenfalls Daten aus, wenn auch auf eine vollständig unterschiedliche Art und Weise. Während das Aufsetzen der Nadel in den Rillen der Schallplatte gewünscht ist, darf dies bei einer Festplatte nicht passieren. Im Gegenteil: Die Berührung des Schreib-/Lesekopfes mit der magnetisierten Schicht der Scheiben erzeugt erst solche sehr feinen Rillen auf der ansonsten absolut glatten Oberfläche. Auf dieser Oberfläche sind die Daten, die der Anwender täglich nutzt, gespeichert. Selbst kleinste Kratzer können diese Daten für den Anwender unbrauchbar machen – aber nicht vernichten, wohlgemerkt! Als versierter Datenretter können wir in diesen Fällen häufig alle Daten wiederherstellen (ohne jedoch eine 100%ige Garantie abgeben zu können).

Wie machen sich mechanische Fehler einer Festplatte bemerkbar?

Dies hängt in dem von uns beschriebenen Szenario in erster Linie von der Kapazität der Festplatte ab. Wenn eine einzige Magnetscheibe – moderne Festplatten fassen augenblicklich bis zu vier dieser Objekte – etwa eine Speicherkapazität von 500 Gigabyte aufweist, ist der Verlust der Daten, der durch ein Auftreffen des Schreib-/Lesekopfes entsteht, natürlich weitaus umfangreicher als bei kleineren Kapazitäten, da die Speicherdichte auf einer identischen Fläche bei der hochkapazitiven Festplatte sehr viel höher liegt. Gerade bei sehr großen Festplatten sollte also darauf geachtet werden, dass mechanische Fehler durch günstige Bedingungen für die Festplatten so gut es nur geht vermieden werden.

Wie kann dieses Ziel erreicht werden? Zuerst sollte der Anwender darauf achten, die Festplatte(n) in einem möglichst angenehm temperierten Raum zu betrieben. Dies trifft besonders dann zu, wenn es dabei um Festplatten in einem Unternehmen geht und die darauf gespeicherten Daten einen wahrscheinlich deutlich höheren Wert haben, als dies bei Privatanwendern der Fall ist.

Weiterhin sollten weitere Störungen von außen eingedämmt werden. Das heißt: Stöße gegen die Festplatte oder das Festplattengehäuse sollten vermieden werden, Erschütterungen sollten nur dann in Kauf genommen werden, wenn es unumgänglich ist. Nicht umsonst sind Serverräume in großen Unternehmen meist weit abseits des eigentlichen Geschehens im Betrieb untergebracht. Umso weniger Menschen Zugriff auf die Server haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Festplatten in Ruhe ihre Arbeit verrichten können.

Wie werden mechanische Festplatten-Fehler repariert?

Wir bezeichnen uns als Datenretter – das heißt, dass wir die Daten unserer Kunden retten, aber nicht die Festplatten selbst. Kein Unternehmen nimmt eine echte Reparatur der Festplatte(n) in Angriff, denn dies ist bei einem vertretbaren finanziellen und zeitlichen Aspekt nicht möglich. Den Schreib-/Lesekopf oder auch die Magnetscheiben auf irgendeine Art und Weise zu reparieren, ist unmöglich. Stattdessen werden die Daten selbst ausgelesen.

Dies ist nur mit sehr teurem und hochspezialisiertem Equipment möglich, auf welches Personen außerhalb der Branche normalerweise keinen Zugriff haben – und für welches sie auch keine Verwendung haben. Mittels dieser Geräte und passender Software können Daten auch von stark in Mitleidenschaft geratenen Festplatten ausgelesen werden. Anschließend werden diese auf einen neuen Datenträger transferiert, um von dort aus den Weg zum Kunden anzutreten. Auf diese oder ähnliche Weise laufen so gut wie alle Datenrettungsaktionen ab.

Riskant: Datenrettung im Selbstversuch

Daten selbst retten zu wollen, ist prinzipiell natürlich eine ganz natürliche Einstellung und zündende Idee. Warum sollte man ein Unternehmen für etwas bezahlen, was unter Umständen auch selbst geschafft werden kann? Das Problem daran ist, dass die Datenrettung eben nicht auf eigene Faust erfolgen kann – zumindest bei Festplattenproblemen mechanischer oder technischer Natur.

Viele Menschen gehen davon aus, dass durch die Installation einer Software ein Problem an der Festplatten Hardware behoben werden kann. Dass ein Programm jedoch keinen verbogenen Schreib-/Lesekopf oder defekte Magnetschichten wieder kalibrieren kann, ist nicht unbedingt eine Überraschung.

„Gut, aber ein Versuch kann doch nicht schaden?“ Falsch! Selbst der Versuch der Datenrettung kann sehr wohl schädlich sein. Falls die gewünschten Programme in bereits defekte Sektoren der Festplatte installiert werden, können diese irreparabel überschrieben werden, so dass die Datenrettung entweder enorm schwierig oder sogar unmöglich wird, da die Daten physikalisch zerstört sind. Außerdem muss dabei bedacht werden, dass die Festplatte(n) im Laufe dieser Rettungsaktion natürlich weiter betrieben werden müssen. Dies ist in etwa so wie bei einem schwerbeschädigten Auto. Niemand würde auf die Idee kommen, dieses noch ein paar Wochen zu benutzen, bevor die Fahrt in die Werkstatt ansteht.

Ebenso sollte eine Festplatte umgehend den Weg zur Datenrettung antreten – ohne Umwege. Das heißt, dass die Festplatte sofort nach Feststellen eines Fehlers vom Strom und vom Computer getrennt werden sollte, um weitere Beschädigungen zu verhindern. Insbesondere beim erwähnten Schadensszenario des Schreib-/Lesekopfes auf den Magnetscheiben ist ein klickendes oder auch schleifendes Geräusch ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Festplatte einen mechanischen Fehler aufweist und umgehend gesichert werden sollte.

Wo liegen die Vorteile der professionellen Datenrettung bei mechanischen Defekten?

Wir bieten Ihnen bei jedem mechanischen Festplattendefekt tatkräftige Unterstützung bei der Datenrettung. Wie  in allen erdenklichen Branchen ist es auch bei uns primär die Erfahrung, welche den großen Unterschied zur Datenrettung auf eigene Faust macht. In unserer langjährigen Laufbahn gibt es enorm wenige Defekte, denen wir noch nie begegnet sind. Ergo sind wir bestens darauf vorbereitet, Ihre Daten von selbst stark beschädigten Festplatten wiederherzustellen.

Außerdem profitieren Sie von einer perfekten Übersicht über die Kosten, die eine solche Datenrettung mit sich bringt. Finanzielle Verbindlichkeiten von Ihrer Seite aus fallen nur dann an, wenn wir die Datenrettung auch tatsächlich in die Hand nehmen sollen. Die Analyse Ihres Datenträgers hingegen ist kostenlos, so dass Sie in Ruhe abwägen können, ob sich die Datenwiederherstellung in Ihrem Fall lohnen wird. Ist das nicht der Fall, müssen Sie keinerlei Kosten entrichten.

Während der gesamten Prozedur lassen wir außerdem höchste Vorsicht im Umgang mit Ihren Daten walten. Sie werden Ihre Daten niemals in den Händen unbefugter Dritter sehen – egal ob es sich dabei um Daten materiellen oder ideellen Wertes handelt. Wir agieren bei jedem Kunden mit derselben Vorsicht und einem perfekten Service. Zögern Sie nicht und nehmen Sie bei Fragen am besten noch heute Kontakt mit unserem freundlichen Team vom Kundensupport auf. Wir beraten Sie gerne.

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