Technische Defekte - Festplatten Datenrettung

Technische Defekte der FestplatteDie meisten Anwender, insbesondere, wenn diese auf dem Gebiet der Computertechnik nicht besonders versiert sind, beschreiben eine beliebige Komponente, falls diese ihren Dienst quittiert haben sollte, einfach als „kaputt“. Trotz der saloppen Ausdrucksweise trifft dies wahrscheinlich häufig sogar zu, doch insbesondere bei Festplatten muss stark zwischen den einzelnen Schadensarten differenziert werden, um eine passende Maßnahme für die Datenrettung – je nach vorliegendem technischen Defekt – einleiten zu können.

Der technische Defekt bei Festplatten

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Einer der Fehler, welcher bei Festplatten jeder Alters- und Größenklasse auftreten kann, ist ein technischer Defekt. Wie der Name dabei schon sagt, wird dieser Ausdruck immer dann benutzt, wenn ein Fehler an der Technik der Festplatte selbst diese unbrauchbar macht oder zumindest in ihrer Funktionsweise stark einschränkt. Dies ist nicht zu verwechseln mit logischen Fehlern, die am Dateisystem der Festplatte auftreten können und somit in den Bereich der Software-Fehler einzustufen sind. Bevor wir an dieser Stelle genau erklären, was ein technischer Defekt ist und wie dagegen vorgegangen werden kann, unternehmen wir einen kurzen Exkurs über die Funktionsweise der Festplatte, um anschließend ein genaueres Bild dieser Mängel darstellen zu können.

Grundlagen der Technik einer Festplatte

Herkömmliche Festplatten arbeiten seit Jahrzehnten auf dieselbe Art und Weise. Das heißt mitnichten, dass die Technik veraltet ist. Sie ist für ihren Einsatzzweck geeignet und sehr günstig in der Herstellung, was für Unternehmen und Privatanwender gleichermaßen wünschenswert ist. Im Inneren des meist aus Aluminium oder einem anderen Leichtmetall bestehenden Gehäuses befinden sich im Wesentlichen drei Einheiten, welche für die reibungslose Funktion der Festplatte von Wichtigkeit sind: der Schreib-/Lesekopf, eine bis momentan vier sogenannte Magnetscheiben und diverse Steuerungselektronik für erstgenannten Schreib/-Lesekopf sowie die Ausgabe der Daten an den Computer. Weiterhin befinden sich einige Kleinteile in diesem System.

Die eigentliche Speicherung der Daten geschieht auf den Scheiben (engl. „platter“), welche mit einer magnetisierten Schicht überzogen sind und sich mit einer hohen Geschwindigkeit drehen. Bei Consumer-Festplatten wird dabei meist auf eine Geschwindigkeit von 5.400 bis 7.200 Umdrehungen pro Minute gesetzt, es gibt jedoch auch Modelle, die mit 15.000 Umdrehungen pro Minute arbeiten, doch diese werden sehr viel häufiger in Unternehmen und deren Server-Infrastruktur verwendet. Es werden derzeit Festplatten mit einer Anzahl von ein bis vier Scheiben hergestellt und verkauft.

Die Daten gelangen auf diese Scheiben, indem sie vom Schreib-/Lesekopf mittels eines Lasers darauf geschrieben werden – natürlich ist dieser auch für das Lesen verantwortlich. Er schwebt in einem Abstand von bei modernen Festplatten derzeit drei bis sechs Nanometern über den Magnetscheiben und hat einen nur eingeschränkten Bewegungsradius. Aus diesem Grund rotieren die Scheiben, denn so kann der Kopf dennoch an jeden Bereich auf den Scheiben gelangen. Über die Steuerungselektronik können nicht viele Worte verloren werden. Sie ist für den Ablauf der Bewegungen des Schreib-/Lesekopfes verantwortlich und für die Funktion der Festplatte somit ebenso essentiell wie alle anderen Teile.

Häufige technische Festplatten Defekte

Da wir nun bereits eine ziemlich genaue Vorstellung davon haben, wie eine Festplatte im Groben funktioniert, können wir auch detaillierter auf die technischen Defekte eingehen. Eine der mit Abstand verbreitetsten Schadensart tritt dabei auf, wenn der Schreib-/Lesekopf mit den Magnetscheiben kollidiert. Weil der Abstand zwischen diesen beiden Komponenten wie beschrieben extrem klein ist, kann dieser Defekt außerdem häufiger und vor allem schneller auftreten, als der unbedarfte Anwender vielleicht denken mag. Im Fachjargon wird dieser Defekt als Headcrash bezeichnet, was ausdrücken soll, dass es sozusagen einen Unfall zwischen „Head“ (Schreib-/Lesekopf) und den Magnetscheiben gab.

Bei dieser Kollision können, je nach Festplattenmodell, unterschiedliche Mengen von Daten „vernichtet“ werden. Eigentlich ist dieser Ausdruck nicht ganz richtig, da die Daten nur für den Anwender selbst nicht mehr abrufbar sind. Ja, sie befinden sich in einem wahrscheinlich sehr kritischen Zustand und stehen häufig wahrscheinlich kurz davor, nicht mehr zu retten zu sein, doch erfahrene Datenretter wie wir können auch diese Daten in den meisten Fällen wiederherstellen.

Als Faustregel gilt dabei: Je höher die Kapazität einer Festplatte ausfällt, desto mehr Daten werden bei einem Headcrash in Mitleidenschaft gezogen. Dies liegt daran, dass die Dichte der Daten auf einer hochkapazitiven Festplatte natürlich deutlich höher ausfällt. Bei Festplatten, in denen eine Scheibe eine Kapazität von einem Terabyte zur Verfügung stellt, werden durch einen „Kratzer“ auf der Scheibe selbstverständlich deutlich mehr Daten unbrauchbar gemacht als auf Modellen, die nur 200 Gigabyte pro Scheibe bereitstellen. Das Resultat ist für den Anwender jedoch dasselbe: Die Daten sind nicht mehr benutzbar, wenn sie nicht gerettet werden.

Wieso ist es wichtig, zwischen den Schadensarten bei Festplatten zu unterscheiden?

Eingangs haben wir erwähnt, dass ein Defekt nicht gleich ein Defekt ist. Für den Anwender sind die Auswirkungen häufig kaum zu unterscheiden, aber es macht auch für ihn einen großen Unterschied, ob der Schaden in der Hardware oder der Software der Festplatte vorliegt. Grundsätzlich kann dabei gesagt werden, dass Hardware-Schäden für den Anwender die schlimmere Variante darstellen. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch einige drastische Software-Fehler gibt, die dem Benutzer das Leben schwermachen können.

Aber ein technischer Defekt an der Festplatte hat einen großen Nachteil: Er kann vom Endanwender nie selbst repariert werden. Derartige Datenrettungsaktionen schlagen in diesem Szenario fast immer fehl. Es ist sehr wichtig, dass dies deutlich wird. Warum? Auch erfahrene Computeranwender machen den Fehler, zuerst alle Schäden auf eigene Faust mit diversen Programmen für die Datenrettung reparieren zu wollen. Natürlich ist das eigentlich ein nobles Unterfangen, doch es ist bei technischen Defekten an der Festplatte äußerst selten von Erfolg gekrönt. Eigentlich ist das logisch: Wie sollte eine Software auf irgendeine Art und Weise einen defekten Schreib-/Lesekopf wieder reparieren oder die Kratzer auf den Magnetscheiben auf wundersame Weise zum Verschwinden bringen? Doch im Eifer des Gefechts wird diese Logik gerne einmal übersehen und dennoch zu den erwähnten Programmen gegriffen.

Bereits die Installation dieser Programme, welche im Internet häufig als Shareware oder sogar Freeware angeboten werden, kann ein Fehler sein. Falls Daten nach einem technischen Defekt auf die beschädigten Abschnitte der Festplatte geschrieben werden, erschwert dies die Rettung der Daten selbst für uns enorm, unter Umständen kann sie sogar gänzlich unmöglich gemacht werden. Weiterhin muss für die Nutzung der Programme natürlich der Computer in Betrieb sein – und damit auch die defekte Festplatte.

Eine Festplatte jedoch, deren Schreib-/Lesekopf wahrscheinlich noch immer dazu neigt, mit einem deutlich wahrnehmbaren Schleifen über die so empfindliche Magnetschicht zu kratzen, verliert weiterhin jeden Moment wichtige Daten. Der einzig sinnvolle Schritt nach einem technischen Defekt lautet also: ausschalten! Die Festplatte sollte nicht mehr und unter keinen Umständen in Betrieb genommen werden, bis sie von uns in Augenschein genommen und die Daten gerettet worden sind. Das klingt alles sehr dramatisch und überspitzt ausgedrückt, aber so verhält es sich in der Realität tatsächlich.

Professionellen Datenrettung für Festplatten mit technischem Defekt

Sie haben nun ein ziemlich genaues Bild davon, wie Festplatten arbeiten, warum technische Defekte gefährlich sind und was Sie im Falle eines solchen Schadens unternehmen beziehungsweise nicht unternehmen sollten. Doch wie können wir Ihnen als professionelle Datenretter helfen? Einer der wichtigsten Punkte ist derjenige Aspekt, der jedes Unternehmen in jeder Branche zu einem guten Betrieb macht: Erfahrung. Was für Sie vielleicht der erste technische Defekt bei einer Festplatte ist und Sie daher unter Umständen in Panik versetzt, weil Sie Angst um Ihre wichtigen Daten haben, gehört für uns zum Alltag.

Wir wissen genau, wie wir Ihre Daten auch in schwierigen Fällen von Ihren Festplatten wiederherstellen können, damit Sie häufig bereits einige Werktage wieder darauf zugreifen können, indem wir Ihnen alle geretteten Daten auf einem neuen Datenträger zukommen lassen. Insgesamt handelt es sich dabei um einen sehr komplizierten und aufwendigen Prozess, der nur unter Einsatz von hochspezialisiertem Equipment möglich ist. Das bedeutet natürlich auch, dass die Datenrettung mit gewissen Kosten verbunden ist.

Wir bieten Ihnen daher die Möglichkeit an, Ihnen alle Kosten bereits im Vorfeld zu nennen, bevor die eigentliche Datenrettung stattfindet. So können Sie entscheiden, ob Ihre Daten die Kosten für die Wiederherstellung rechtfertigen. Ist dies nicht der Fall, entstehen auch keine finanziellen Verbindlichkeiten – eine bessere Art und Weise, Ihre Ausgaben zu kontrollieren und gleichzeitig eine sehr gute Aussicht auf den Wiedererhalt Ihrer Daten zu bekommen, gibt es nicht.

Sie können sich daher gerne jederzeit mit unserem Team vom Kundensupport in Kontakt setzen. Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich und verpflichtet Sie nicht zu weiteren Gesprächen mit uns, auch fallen keinerlei Kosten an, bis Sie uns mit der eigentlichen Datenrettung beauftragen. Falls Sie weitere Fragen über unser Unternehmen oder den genauen Prozess der Datenwiederherstellung haben, müssen Sie mit Anfragen an unser kompetentes Team nicht weiter zögern. Wir freuen uns auf Sie!

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