Logischer Schaden Festplatte Datenrettung

Festplatte mit Logischem SchadenSchäden bei Festplatten müssen nicht immer zwangsläufig am Gerät selbst vorliegen. Wenn trotz intensiver Fehlersuche kein physikalischer Defekt an der Festplatte gefunden werden kann, ist häufig ein sogenannter „logischer Schaden“ die Ursache – das hat für den Anwender sowohl Vor- als auch Nachteile, wobei gerade hier die Versuchung groß ist, selbst eine Datenrettung in Angriff zu nehmen.

Definition: logischer Schaden einer Festplatte

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Festplatten können, auf den Punkt gebracht, auf zwei unterschiedliche Arten beschädigt werden: durch einen Hardware- und/oder Software-Fehler. Der logische Schaden zählt zur letzteren Kategorie. Bei einem technischen Fehler wird das Gerät selbst in Mitleidenschaft gezogen. So wird etwa der Schreib-/Lesekopf beschädigt, die Magnetscheiben im Festplattengehäuse bekommen Kratzer oder Dellen durch Stürze oder ähnliche Unfälle ab oder die Elektronik wird durch verschiedenste Ursachen überfordert oder zerstört. Dies sind hardwarebedingte Fehler, die ebenfalls natürlich in keiner Weise wünschenswert sind, welche jedoch nichts mit dem logischen Fehler zu tun haben.

Ein logischer Fehler liegt vor, wenn im Dateisystem der Festplatte aus irgendeinem Grund ein Fehler auftritt. Dies kann zahlreiche Ursachen haben (welche auch hardwareseitig bedingt sein können), von Fehlern in der Konfiguration des Betriebssystems bis hin zur Beschädigung durch diverse Schadsoftware sind die Verursacher dieser Fehler meist nicht leicht auszumachen. Außerdem hat so gut wie jeder Anwender bereits einmal einen solchen Schaden bemerken müssen. Beispielsweise ist das immer dann der Fall, wenn die Festplatte einen gefundenen Fehler mitteilt und diesen dann selbstständig beseitigen möchte – noch vor einigen Jahren war dies häufig unter Windows 98 oder Windows XP der Fall, dort war das microsofteigene Programm „Chkdsk“ (die Kurzform für „Checkdisk“) für diese Prozedur verantwortlich.

Dies waren bereits sehr leichte und harmlose Varianten der logischen Schäden, welche bei Festplatten auftreten können. Doch längst nicht alle Varianten sind dermaßen einfach zu bekämpfen und vergleichsweise gnädig in ihren Auswirkungen – und sie können in diesen komplizierteren Fällen dann auch meist nicht von selbst oder durch die Software von Drittanbietern repariert werden.

Wie funktioniert ein logischer Schaden?

Daten sind auf einer Festplatte nicht in einem wahllosen Durcheinander gespeichert. Dies wäre sowohl unlogisch als auch performancelimitierend, da der Schreib-/Lesekopf dann ständig über die gesamte Fläche der Magnetscheiben springen müsste. Stattdessen werden alle Daten in Verzeichnissen und Dateisystemen angeordnet, um die Verwaltung aller Dateien zu vereinfachen. Jede moderne magnetische Festplatte speichert ihre Daten in einem sogenannten Block, weshalb in diesem Zusammenhang auch von blockbasierter Speicherung beziehungsweise Adressierung gesprochen wird. Wie groß diese Blöcke sind, hängt von der Festplatte und ihrer Konfiguration ab, normale Werte schwanken jedoch zwischen 512 und 4.096 Bytes. Dieser Block wiederum ist in einem Sektor untergebracht, wobei ein Sektor aus zahlreichen Blöcken besteht. Wir könnten dies an dieser Stelle noch weiter ausführen, doch für die Erklärung der logischen Schäden reicht dieses Wissen erst einmal aus.

Durch die diversen oben beschriebenen negativen Einwirkungen auf die Hard- oder Software der Festplatte kann es passieren, dass diese Blöcke oder Sektoren für den Schreib-/Lesekopf nicht mehr beschreibbar oder lesbar sind – oder sie sind doch nutzbar, liefern aber nur beschädigte Daten an den Benutzer. Das Betriebssystem muss dabei nicht unbedingt die genaue Fehlerursache kommunizieren, häufig geht es eher in die Richtung „Datei kann nicht gelesen werden“, „Beschädigtes Dateiformat“ oder ähnliche Fehlermeldungen, mit denen der Anwender erst einmal nicht viel anfangen kann, da diese Fehlermeldungen natürlich auf eine Vielzahl von Fehlern hinweisen können. Falls diese Warnungen häufiger auftreten – also bereits in einer Regelmäßigkeit, die mehr als nur verdächtig erscheint -, ist fast immer von einem logischen Schaden am Dateisystem der Festplatte auszugehen.

Welche Auswirkungen hat der logische Schaden bei Festplatten?

Die Information über die nicht mehr lesbaren Daten trifft es bereits recht gut: Daten sind meist nicht mehr oder nur noch teilweise lesbar, solange sie sich im beschädigten Abschnitt der Festplatte befinden. Dies ist leicht bei größeren Dateien wie etwa Videos zu beobachten, die, wenn sie aus beschädigten Sektoren hinaus gelesen werden, häufig mit schweren Artefakten beladene Bildinformationen ausgeben.

Ebenso ist es natürlich nicht ratsam, Daten in beschädigte Sektoren zu schreiben, da diese wohl über kurz oder lange dasselbe Schicksal ereilen wird. Leider ist es für den Anwender nicht ersichtlich, in welchen Sektoren die Daten zu einem beliebigen Zeitpunkt genau gespeichert sind, was den Umgang mit logischen Schäden erschwert. Es ist jedoch in keinem Fall sinnvoll, wichtige Daten nach dem Feststellen eines logischen Defektes auf dieser Festplatte zu speichern, denn von Datensicherheit kann dann nicht mehr gesprochen werden. Ansonsten hält sich der Schaden, der von logischen Schäden bei Festplatten ausgeht, jedoch in Grenzen.

Mechanische oder technische Fehler, oder auch solche, welche durch Überspannung hervorgerufen werden, sind für den Anwender meist deutlich ärgerlicher. Während bei diesen Schadensarten an Arbeit mit der Festplatte nicht mehr zu denken ist, kann bei logischen Fehlern – zumindest zeitweise – noch auf die Festplatte zugegriffen werden.

Im Falle eines logischen Festplatten Schadens richtig reagieren

Glück im Unglück: Normalerweise können durch den weiteren Betrieb der Festplatte nicht so viele zusätzliche Daten vernichtet werden, wie dies bei Hardware-Schäden der Fall ist. Das heißt jedoch nicht, dass eine Festplatte ruhig noch ein paar Monate in Betrieb gehalten werden kann, bevor sich ein Datenrettungsunternehmen darum kümmert. Wie auch bei hardwareseitigen Schäden gilt: Das Abschalten der Festplatte ist der beste Schritt, um weitere Schäden beziehungsweise den Verlust von Daten zu verhindern. Es gibt jedoch zahlreiche Programme für die Datenrettung, viele von ihnen sogar kostenlos – bringen die alle nichts? In diesem Fall ist es sogar möglich, dass diese Applikationen ihr Versprechen einhalten und mehr oder weniger viele Daten retten beziehungsweise sie aus den vorhandenen Informationen rekonstruieren.

Dass es möglich ist, heißt jedoch nicht, dass es auch ratsam ist. Hier kommt es ein wenig auf den Wert der vermissten Daten an. Fällt dieser sehr gering aus, sollte im Vorfeld tatsächlich überlegt werden, ob die Datenrettung bei einem Datenretter tatsächlich der richtige Schritt ist. Wieso sollten Daten professionell gerettet werden, wenn deren Wert sowieso kaum die Kosten für eine neue Festplatte übersteigen? Anders sieht es jedoch bei allen Anwendern aus, welche die Daten in einem beruflichen Umfeld nutzen – und natürlich bei Unternehmen. Diese Gruppen sollten den Einsatz von Datenrettungssoftware möglichst komplett vermeiden und uns als Datenrettern den Vorzug geben.

Der Grund für diesen Schritt ist die Art und Weise, wie die Datenrettung funktioniert und wie die diversen Programme aus dem Internet arbeiten. Dies trifft übrigens auch auf renommierte und als sicher geltende Applikationen zu. Wenn die Installationsdateien für diese Programme in einen bereits defekten Sektor geschrieben werden, können mehrere Sachen nicht garantiert werden:

  1. Erstens ist nicht sichergestellt, dass die Applikation fehlerfrei arbeitet, selbst wenn diese das vorgibt.
  2. Zweitens ist außerdem die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass das Programm dort installiert wird, wo vorher andere Daten – einige der wichtigen Daten vielleicht, welche es zu retten gilt – gespeichert waren. Diese werden somit überschrieben, was dazu führt, dass die anschließende Datenrettung erheblich erschwert wird. Es geht dabei auch nicht um einen kleinen Unterschied, sondern kann tatsächlich zwischen geretteten Daten und unwiederbringlich verlorenen Datensätzen entscheiden. Für Unternehmen und Personen, die andere materiell oder ideell wichtige Daten auf den Festplatten gespeichert haben, ist somit auch bei logischen Schäden der Weg zum Datenretter die einzige Option.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht immer dann, wenn die Datenrettungssoftware vor dem eigentlichen Auftreten des Schadens installiert wird. Ein einmaliger Einsatz des Programms schadet dann in der Regel nicht. Da jedoch gerade Privatanwender meist in umgekehrter Reihenfolge verfahren – die Software wird dann installiert, wenn der Fehler bereits aufgetreten ist -, wird dieses Szenario in der Praxis nur selten anzutreffen sein. Für Unternehmen lohnt sich das Eingehen eines derartigen Risikos grundsätzlich nicht.

Professionelle Datenrettung bei logischem Schaden

Wir setzen hingegen nicht auf eine einfache Software, um Ihre Daten im unschönen Fall eines logischen Festplattenfehlers zu retten. Stattdessen kommt bei uns modernstes Equipment zum Einsatz, das Daten mit einer sehr hohen Erfolgsquote von Ihren beschädigten Festplatten lesen und diese von dort aus auf einen einwandfrei funktionierenden Datenträger transferieren kann. Diese Prozedur ist zwar einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden und technisch kompliziert – die Datenrettung bei logischem Schaden ist trotzdem für Privatleute und Unternehmen erschwinglich und eine der meist nachgefragten Leistungen in unserem Hause.

Für uns ist die Datenwiederherstellung von Festplatten nach logischen Fehlern zentraler Bestandteil unserer alltäglichen Arbeit, und genau von dieser Erfahrung können Sie profitieren, wenn Sie uns mit der Rettung Ihrer Daten beauftragen. Zusätzlich gehen Sie keine finanziellen Risiken ein, da wir Sie nach einer kostenlosen Analyse Ihres Speichermediums darüber informieren werden, mit welchen Kosten Sie bei einer Datenrettung zu rechnen haben. Sie haben somit einen vollständigen Überblick über Ihr Budget und können uns ganz nach Wunsch und jederzeit beauftragen – oder auch nicht. Es liegt komplett in Ihrer Hand!

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