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Adware Definition & Begriffserklärung

AdwareDer Begriff Adware, welcher aus den englischen Wörtern Advertisement (dt. Werbung) und Software (dt. Programm) zusammengesetzt ist, bezeichnet Software, die dem Benutzer – neben ihrer eigentlichen Funktion – Werbung anzeigt oder Programme installiert, die Werbung anzeigen.

In der Regel ist Adware kostenlos und in ihrer Funktion uneingeschränkt. Die Werbeflächen (Popups, Banner innerhalb der Adware etc.) innerhalb der Adware wird an Unternehmen verkauft, was oftmals als einzige Einnahmequelle für den Entwickler der Software dient. Oft besteht bei solchen Programmen die Möglichkeit, für das Programm zu zahlen – dann verschwindet die Werbung und aus Adware wird normale Software.

Adware = Spyware ?

Der Begriff Adware wird häufig mit dem Begriff Spyware verwechselt. Bei Spyware handelt es sich um Programme, die – ohne den Benutzer darüber in Kenntnis zu setzen – Daten an den Entwickler der Software und/oder an Dritte verschicken.

Die Mehrheit der Programme, die als Adware angeboten wird, tut genau das. Der Hintergedanke der Entwickler ist dabei zumeist, das Surfverhalten des Benutzers auszuspähen, um so innerhalb der Adware oder auf Websites personalisierte Werbung anzeigen zu können. Dennoch späht nicht jede Adware die Aktivitäten des Users aus.

Schädlichkeit von Ad- und Spyware

Wenn Adware zusammen mit Programmen installiert wird, die darauf ausgelegt sind, die Aktivitäten des Users auszuspähen und zu verschicken (Spyware), kann es allerdings sehr schwierig werden, diese Programme wieder zu entfernen, da sie sich an verschiedenen Orten speichern und sich oft nicht schließen lassen.

Im Internet gibt es diverse Programme, die einem bei der Entfernung von Spyware helfen können.
Im Gegensatz zu Computerviren führen Ad- und Spyware keine Funktionen aus, die dem Computer ernsthafte Schäden zufügen könnten. Viele Benutzer fühlen sich allerdings unwohl bei dem Gedanken, dass ihre Aktivitäten überwacht und gegebenenfalls an Unternehmen verkauft werden.

Rechtliche Aspekte

Die Rechtmäßigkeit von Ad- und Spyware unterscheidet sich von Fall zu Fall. Adware zeichnet in der Regel alle Daten anonym auf – es ist also für niemanden ersichtlich, welchem Benutzer welche Daten gehören. Der Benutzer wird auf den Servern der Adware-Betreiber zum Beispiel mit einer Nummer versehen, sodass dem Benutzer personalisierte Werbung angezeigt werden kann, aber es werden in der Regel keine Anhaltspunkte gespeichert, die Hinweise auf die Person hinter dem Computer geben könnten.

Adware wird vom Benutzer wissentlich installiert, sofern also alles, was mit den aufgezeichneten Daten passiert, in den allgemeinen Geschäftsbedingungen beschrieben ist, so ist dieser Vorgang grundsätzlich rechtmäßig. Es empfiehlt sich also, bei der Installation von Adware die AGBs sorgfältig zu studieren, um im Vorhinein zu wissen, was die installierte Software auf dem Computer ausführen wird.

Dennoch bieten die von Ad- und Spyware gesammelten Informationen oft genug Potential für Datenmissbrauch, sofern sie in die falschen Hände geraten. Es können zum Beispiel Kreditkartendaten oder Passwörter abgefangen und weiterverwendet werden, dieser Vorgang ist allerdings selbstverständlich strafbar und sollte angezeigt werden.

Merkmale von Spy- und Adware

Wer Ad- oder Spyware auf seinem Computer hat, erkennt das an den für derartige Software typischen typischen Merkmalen. Adware zeigt dem Benutzer Werbung, ein Zeichen für Adware ist also, dass dem Benutzer übermäßig viel und von besuchten Webseiten unabhängige Werbung angezeigt wird, die oft schon beim Start des Computers erscheint.

Adware verändert oft die Einstellungen des Webbrowsers, so wird zum Beispiel die Startseite verändert oder es werden Browser-Plugins (z.B. Toolbars) installiert. Das hat den Zweck, dem User auf verschiedenen Wegen so viel Werbung wie möglich zu zeigen und das Surfverhalten des Benutzers besser kontrollieren zu können. Oft sind diese Änderungen schwer rückgängig zu machen oder werden nach einem Neustart erneut vorgenommen. Wenn das vom Benutzer als störend empfunden wird, hilft nur die vollständige Deinstallation der Ad- und Spyware.

Quintessenz

Adware ist per Definition keine Schadsoftware, führt also nicht unbedingt schädliche oder unerwünschte Funktionen aus. Jedoch liefert ein Großteil der Adware, die im Internet verfügbar ist, Spyware mit, die grundsätzlich in die Kategorie der Schadsoftware fällt, oder nimmt zumindest Änderungen am Computer des Benutzers vor, die von diesem nicht erwünscht sind (vgl. Merkmale von Spy- und Adware). Grundsätzlich kann man die Reputation von Programmen, die als Adware gekennzeichnet sind, im Internet recherchieren. Es gibt viele Webseiten, die sich insbesondere mit der Unterscheidung zwischen guter und schlechter Adware auseinandersetzen. Als Benutzer sollte man diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, da die Entfernung von einmal installierter Adware sehr mühsam sein kann.

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