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Badware Definition & Begriffserklärung

BadwareBadware ist ein Oberbegriff für verschiedene Arten von Schadprogrammen. Häufig werden auch Bezeichnungen wie Malware (für „malicious software“) oder Computervirus verwendet. Bei dieser Schadsoftware kann es sich beispielsweise um Würmer, Backdoors oder Spyware handeln, die auf ein System eingeschleust werden, um seine Funktion zu beeinträchtigen, den Benutzer auszuspionieren oder die Kontrolle über den Rechner zu erlangen.

Badware wird hauptsächlich über das Internet verbreitet, und es gibt Statistiken, nach denen täglich etwa 25.000 neue oder leicht abgeänderte Schadprogramme in Umlauf gelangen.

Viren

Schadprogramme als „Viren“ zu bezeichnen, ist zwar allgemein üblich, aber nicht ganz korrekt: Ein Computervirus ist zunächst lediglich ein Programm, das sich selbst verbreitet, indem es sich an andere Programme oder an Dateien anhängt. Daraus folgt noch nicht zwangsläufig, dass es auf dem Rechner Schaden anrichtet: So wurden, wenn auch nur in geringer Anzahl, einige gutartige Viren entwickelt.

In der Theorie existieren Computerviren bereits seit Ende der 1940er-Jahre; ein erster funktionierender Virus wurde spätestens in den frühen 1970ern programmiert. Die Bezeichnung Virus entstand ebenfalls zu dieser Zeit, wenn auch zunächst nur in der Science-Fiction-Literatur. Obwohl es sich bei einigen der am weitesten verbreiteten Schadprogramme der letzten Jahrzehnte um Viren handelte, fällt der größte Teil bösartiger Software in andere Kategorien.

Würmer

Wie ein Virus legt ein Wurm Kopien von sich selbst an, und auch in diesem Fall stammt die Bezeichnung ursprünglich aus einem Science-Fiction-Roman. Im Gegensatz zu einem Virus ist ein Wurm nicht darauf angewiesen, sich an bestehende Dateien anzuhängen; stattdessen nutzt er Sicherheitslücken im System aus. Dem ersten Wurm, der größere Verbreitung fand, gelang es im Jahr 1988, etwa ein Zehntel der damals ans Internet angeschlossenen Rechner zu infizieren.

Trojaner

Ein Trojanisches Pferd schleust, seinem Vorbild aus der griechischen Mythologie vergleichbar, Schadcode auf ein System ein, indem es sich als ein scheinbar nützliches Programm ausgibt. Gleichzeitig mit diesem Programm installiert der Benutzer jedoch unwissentlich eine Software, die beispielsweise dazu dienen kann, ihn mit unerwünschter Werbung zu belästigen, Passwörter auszuspionieren oder den Rechner zum Spamversand zu benutzen.

Dialer

Dialer kontaktieren ohne das Wissen des Nutzers kostenpflichtige Telefon- oder SMS-Dienste. Schadprogramme dieser Art können zum Beispiel als reguläre Apps für das Smartphone getarnt sein, die auf den ersten Blick nicht vom Original zu unterscheiden sind. Solche abgeänderten Smartphone-Anwendungen werden häufig auf gefälschten App-Stores zum Download angeboten.

Spy- und Adware

Spyware oder Adware kann in der Form von Trojanern auf einen Rechner gelangen, über Sicherheitslücken im Browser kann es jedoch auch Webseiten gelingen, diese zu installieren. Manche Programme dieser Art beschränken sich darauf, Werbefenster auf dem Desktop einzublenden, andere versuchen, Passwörter oder Bankdaten auszuspionieren.

Scareware

Durch Scareware wird versucht, den Benutzer zur Installation einer Software oder zur Zahlung eines Geldbetrags zu bringen, indem ihm beispielsweise vorgetäuscht wird, dass sein Rechner gehackt worden oder von Viren befallen ist. Einigen Scareware-Programmen gelingt es, den Zugriff auf den Desktop des Rechners zu sperren. Dem Benutzer gegenüber behauptet das Programm, es wären illegale Inhalte auf der Festplatte gefunden worden – die Sperre wäre daher durch die Polizei erfolgt und könne durch die Zahlung einer Geldstrafe wieder aufgehoben werden.

Schutz vor Schadprogrammen

Aufgrund seiner Verbreitung ist Windows das häufigste Ziel von Schadprogrammen. Bei älteren Windows-Versionen arbeitet der Benutzer standardmäßig mit Administrator-Rechten, wodurch sich für derartige Programme eine größere Angriffsfläche bietet. Neuere Versionen des Betriebssystems sind in dieser Hinsicht sicherer.

Antivirenprogramme bieten einen relativ hohen Schutz gegen bösartige Software: Je nachdem, welcher Virenscanner verwendet wird, sucht er nicht nur bekannte Schadprogramme, sondern kann Software zusätzlich auf verdächtige Verhaltensmuster untersuchen. Auf diese Weise kann auch neuartige Badware identifiziert werden – ein hundertprozentiger Schutz ist jedoch nicht möglich.

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