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Benutzerkennung – Definition, Einsatzbereiche und SicherheitshinweiseEine Benutzerkennung ist eine vom „Benutzer“ oder „User“ ausgewählte oder vergebene Kennung, um in Verbindung mit einem Passwort Zugang zu einem abgeschlossenen Bereich oder in ein geschlossenes System zu erhalten. Diese Kennung identifiziert einen Benutzer (meist eine natürliche Person) eindeutig in diesem System oder dem Bereich. Im Normalfall werden Benutzerkennungen in folgenden Fällen eingesetzt:

Synonyme und Bezeichnungen: Nutzerkennung, Benutzername, User-ID, Login-Name, Konto-ID, Anmeldekennung. Während das Passwort geheim bleiben muss, ist die Benutzerkennung in der Regel nicht geheim, aber eindeutig und dauerhaft einem Konto zugeordnet.

  • Eigenschaften einer Benutzerkennung: eindeutig, systemweit reserviert, oft unveränderlich; definierte Länge und erlaubte Zeichen; je nach System groß-/kleinschreibungssensitiv.
  • Formate: frei gewählter Name (z. B. „max.mustermann“), E‑Mail-Adresse, numerische ID, Kundennummer oder von der Organisation vergebene Kennung.
  • Rolle in der Anmeldung: Bestandteil der Authentifizierung (etwa zusammen mit Passwort, PIN, 2‑Faktor-Code, Biometrie oder Passkey).
  • Lebenszyklus: Anlage, Nutzung, mögliche Sperrung (Lockout), Reaktivierung und finale Löschung nach festgelegten Richtlinien.
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Computer-Anmeldung

Für eine Anmeldung in einem Computer-Betriebssystem (z. B. Windows) muss bei der Einrichtung immer eine Benutzerkennung ausgewählt werden. Diese funktioniert dann auf Wunsch mit einem Passwort, kann aber auch ohne eingerichtet werden. Nach der Einrichtung des Systems kann man anhand der Benutzerkennung Zugang zum Betriebssystem erhalten. Zur Sicherung der eigenen Kennung sollte aber auch ein Passwort eingerichtet werden, um es potenziellen Hackern nicht so leicht zu machen.

Aktuelle Praxis: Moderne Systeme unterstützen zusätzliche Faktoren wie App-Bestätigung, FIDO2/Passkeys, Sicherheitsfragen (nur ergänzend) oder biometrische Verfahren (z. B. Gesichtserkennung). Die Benutzerkennung bleibt dabei der primäre Identifikator, unabhängig vom verwendeten Anmeldeverfahren.

  • Windows (aktuelle und ältere Versionen): Bei aktuellen Versionen (z. B. Windows 11) sind lokale Konten, Microsoft-Konten und organisationseigene Konten (z. B. in einer Domäne oder Cloud-Verzeichnissen) üblich. Ältere Versionen (z. B. Windows 7) setzen ebenfalls auf Benutzerkonten, jedoch mit weniger modernen Schutzmechanismen. Die Benutzerkennung kann je nach Szenario ein lokaler Name, eine E‑Mail-Adresse oder eine Domänenkennung sein.
  • Weitere Betriebssysteme: Unter macOS werden lokale Benutzer und ggf. Apple‑ID‑basierte Dienste kombiniert; unter Linux sind Benutzerkennungen klassisch lokal oder über Verzeichnisdienste (z. B. LDAP) zentral verwaltbar.
  • Best Practices:
    • Keine leicht erratbaren Namen (z. B. „admin“, „test“, „gast“).
    • Eindeutige Namenskonventionen (z. B. vorname.nachname) und klare Richtlinien.
    • Kombination mit starken Passwörtern bzw. passwortlosen Verfahren plus 2‑Faktor-Authentifizierung.
    • Regelmäßige Überprüfung ungenutzter Konten und zügige Deaktivierung bei Rollenwechsel.

Online-Banking

Um Online-Banking betreiben zu können ist eine Benutzerkennung in Verbindung mit einem Passwort zwingend notwendig. Die Kennung wird meistens in Verbindung mit dem Passwort von der Bank gestellt. Mit den Daten erhält man Zugang zum Online-Banking System der jeweiligen Bank, wo die Benutzerdaten anschließend geändert werden können/sollten.

Besonderheiten im Banking: Durch aktuelle Regularien (z. B. starke Kundenauthentifizierung) wird die Benutzerkennung in der Regel mit einem zweiten Faktor kombiniert, etwa mittels App-Freigabe, pushTAN, photoTAN, chipTAN oder TAN-Generator.

  • Vergabe der Kennung: Häufig legt die Bank eine Erstkennung fest; diese kann später personalisiert werden. Manche Institute nutzen eine separate Benutzerkennung statt der IBAN, um die Sicherheit zu erhöhen.
  • Absicherung:
    • Kein Teilen der Benutzerkennung in Verbindung mit weiteren Authentifizierungsdaten.
    • Aktivierung von Benachrichtigungen bei Anmeldungen oder Transaktionen.
    • Regelmäßige Prüfung der Kontaktmöglichkeiten (E‑Mail, Mobilnummer) für den Notfall.
  • Risikominimierung: Phishing-Mails und gefälschte Login-Seiten zielen auf die Kombination aus Benutzerkennung und weiteren Faktoren ab. Vorsicht bei unerwarteten Anfragen, die zur Eingabe auffordern.

Social Networking

Für ein Social Networking System (z. B. Facebook) ist eine Benutzerkennung mit Passwort notwendig. Diese Benutzerkennung (meist die E‑Mail‑Adresse) und das Passwort ist vom Benutzer bei der Registrierung frei wählbar. Ist die Registrierung abgeschlossen kann man sich anhand seiner Benutzerdaten Zugang zum Social Networking System verschaffen. Die Benutzerkennung kann hier auch der eigene Name sein, für welchen dann ein eigenes Profil eingerichtet werden kann.

Besonderheiten sozialer Plattformen: Die Benutzerkennung dient oft zugleich als öffentlicher Nutzername oder als eindeutiger Handle. Je nach Plattform gelten Realnamenpflicht oder Pseudonym-Regeln.

  • Privatsphäre: Wenn die Benutzerkennung öffentlich sichtbar ist, sollte sie keine sensiblen Informationen (z. B. Geburtsdatum) enthalten.
  • Wiedererkennung: Einheitliche Benutzernamen erleichtern die Auffindbarkeit, können aber auch Identitätsdiebstahl begünstigen. Marken- und Namensschutz beachten.
  • Kontoschutz: 2‑Faktor-Authentifizierung aktivieren; Wiederherstellungsoptionen (Backup-Codes) sicher verwahren.

Online Chats

Auch für ein Online-Chat System wird eine Benutzerkennung mit Passwort benötigt. Die Registrierung erfolgt ähnlich wie bei Social Networking Systemen, nur das hier die Benutzerkennung auch ein Fantasiename sein kann. Ist die Benutzerkennung eingerichtet, kann mit anderen Benutzern gechattet werden. Hier gibt es eine weitere Besonderheit:
Gruppen-Benutzerkennungen
In vielen Chatsystemen ist es möglich Räume oder Gruppen mit bestimmten Zugriffsrechten zu eröffnen. Somit haben nur eingebundene Benutzer die Möglichkeit, anhand einer Benutzerkennung und eines Passwortes Zugriff zu diesen Gruppen zu erhalten.

Rollen und Rechte: Neben individuellen Kennungen kommen Rollen (z. B. „Owner“, „Moderator“) und Rechtekonzepte zum Einsatz, die den Zugriff auf Gruppen, Kanäle oder Dateien steuern.

  • Fantasiename vs. Klarnamenpflicht: Je nach System sind Pseudonyme erlaubt; in Arbeitsumgebungen werden meist reale Namen genutzt.
  • Einladungen und Tokens: Zugriff auf geschlossene Gruppen erfolgt häufig per Einladung, Einmal-Link oder Code. Die Benutzerkennung autorisiert dann den Eintritt in die Gruppe.
  • Sicherheit: Aktivieren von Anmeldewarnungen, Begrenzen externer Einladungen, regelmäßige Rechte-Prüfung bei Gruppenwechseln.

Wer kann eine Benutzerkennung erhalten?

In offenen Systemen (Social Networking, Chats) kann im Grunde jeder, der ein bestimmtes Alter erreicht hat, Benutzerkennungen erhalten. In abgeschlossenen Systemen (der eigene Computer, Firmennetzwerke, Online-Banking) erhalten nur eingebundene Nutzer eine Benutzerkennung.

Zuteilungskriterien: Abhängig vom Kontext gelten Altersgrenzen, Identitätsprüfungen (z. B. im Finanzbereich), interne Richtlinien in Unternehmen oder Vertragsbeziehungen bei Diensten.

  • Unternehmen und Organisationen: Mitarbeitende, Dienstleister, Bots/Servicekonten und ggf. Gäste erhalten getrennte Kennungen mit klar definierten Rechten.
  • Privatanwender: In offenen Plattformen genügt die Registrierung; die Benutzerkennung ist sofort an ein persönliches Profil gebunden.
  • Compliance & Datenschutz: Minimalprinzip bei Personendaten, Protokollierung von An- und Abmeldungen und transparente Löschkonzepte.

Verpflichtet man sich mit einer Benutzerkennung zu irgendetwas?

Je nachdem wo eine Benutzerkennung eingerichtet wird können auch Verpflichtungen entstehen. Teilweise kosten Benutzerkennungen in einigen Internetportalen Geld. Vor der Einrichtung einer Kennung sollte man also auch immer das Kleingedruckte lesen. Auch Banken nehmen teilweise Gebühren für das Online-Banking, bzw. für die Einrichtung der nötigen Benutzerkennung.

Wichtige Hinweise: Mit der Erstellung einer Benutzerkennung akzeptiert man in der Regel Nutzungsbedingungen. Daraus können Gebühren, Pflichten zur Datensicherung, Verhaltensregeln, Lizenzbestimmungen oder Haftungsfragen entstehen.

  • Kostenmodelle: Einmalige Einrichtungsgebühr, laufende Abos, nutzungsabhängige Kosten; Rabatte und Testzeiträume prüfen.
  • Vertragsbindung: Manche Portale koppeln die Registrierung direkt an einen Vertrag. Kündigungsfristen und Verlängerungen beachten.
  • Recht und Ordnung: Missbrauch einer Benutzerkennung kann zu Sperren, Vertragsstrafen oder Schadensersatzansprüchen führen.

Kann eine Benutzerkennung gelöscht werden oder verloren gehen?

In den meisten Fällen ist eine Benutzerkennung kein Vertrag auf rechtlicher Grundlage, und kann von daher von beiden Seiten ohne irgendwelche Fristen gelöscht oder gekündigt werden. Aber Vorsicht: Viele Portale, welche Dienstleistungen anbieten, verbinden die Anmeldung einer Benutzerkennung mit einem Vertragsabschluss. Dieser ist dann auch, wenn in den allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert, rechtlich unanfechtbar. Deswegen gilt es immer das Kleingedruckte zu lesen.

Löschen vs. Deaktivieren: Einige Systeme bieten nur Deaktivierung (Sperre) statt endgültiger Löschung an. Aufbewahrungsfristen, gesetzliche Vorgaben und interne Richtlinien können die sofortige Löschung einschränken.

  • Wiederherstellung: Geht der Zugang verloren (z. B. Passwort vergessen), lässt sich der Zugriff oft über Recovery-E‑Mail, Telefonnummer, Backup-Codes oder Support wiederherstellen.
  • Rückgewinnung der Kennung: Ist die Benutzerkennung selbst vergessen, helfen Erinnerungsfunktionen („Benutzernamen anzeigen“), Kontoauszüge/Schreiben (Bank) oder der Support der Plattform.
  • Wiedervergabe: Manche Systeme vergeben gelöschte Kennungen nach Wartezeit erneut. Das kann zu Verwechslungen führen. Vorher Datenexport und Kontoumzug planen.
  • Schutz vor Übernahme: 2‑Faktor-Authentifizierung aktivieren, Benachrichtigungen bei Anmeldeversuchen einschalten, starke Passwörter bzw. Passkeys nutzen.

Häufige Fragen und Antworten

Was ist eine Benutzerkennung und wofür wird sie verwendet?

Eine Benutzerkennung ist eine vom Benutzer ausgewählte ID, die in Verbindung mit einem Passwort verwendet wird, um den Zugang zu einem geschützten Bereich oder einem System zu ermöglichen. Sie dient zur eindeutigen Identifikation eines Benutzers, z.B. in Betriebssystemen, Online-Banking, Social-Networking-Plattformen oder Online-Chats.

Wichtig: Die Kennung identifiziert, das Passwort (oder ein zweiter Faktor) authentifiziert. In modernen Umgebungen können Passwortersatzmethoden (z. B. Passkeys) verwendet werden, die die Benutzerkennung weiterhin als eindeutige Zuordnung benötigen.

  • Typische Formen: Benutzername, E‑Mail-Adresse, Kundennummer, Domänenkonto.
  • Nutzen: Personalisierte Einstellungen, Rechtezuweisung, Protokollierung von Aktionen.
Wie kann eine Benutzerkennung gelöscht werden?

In den meisten Fällen kann eine Benutzerkennung ohne rechtliche Konsequenzen gelöscht werden. Es ist wichtig, die individuellen Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattform zu beachten, da einige Portale die Anmeldung einer Benutzerkennung mit einem Vertrag verbinden können. Bevor eine Benutzerkennung gelöscht wird, ist es ratsam, die entsprechenden Richtlinien zu überprüfen.

  • Schritte: Abmelden, Daten sichern/exportieren, Konto über die Kontoeinstellungen löschen oder Support kontaktieren.
  • Hinweis: Es existieren Unterschiede zwischen Löschen, Deaktivieren und Anonymisieren; Aufbewahrungsfristen können gelten.
Wer kann eine Benutzerkennung erhalten?

In offenen Systemen wie Social Networking oder Online-Chats kann im Allgemeinen jeder eine Benutzerkennung erhalten, der die erforderlichen Anmeldebedingungen erfüllt hat. In abgeschlossenen Systemen wie dem eigenen Computer, Firmennetzwerken oder Online-Banking erhalten jedoch nur autorisierte Benutzer eine Benutzerkennung.

Zusatz: In regulierten Bereichen (z. B. Finanzsektor) sind oft Identitätsprüfungen vorgeschrieben; in Unternehmen regeln Richtlinien die Vergabe an Mitarbeitende, Gäste und Dienstkonten.

Verpflichtet man sich mit einer Benutzerkennung zu etwas?

Je nach Plattform und Dienstleistung kann eine Benutzerkennung auch Verpflichtungen mit sich bringen. Bei einigen Internetportalen können Kosten für die Einrichtung einer Benutzerkennung anfallen. Im Falle von Online-Banking erheben Banken möglicherweise Gebühren für die Einrichtung der erforderlichen Benutzerkennung. Vor der Einrichtung einer Benutzerkennung ist es ratsam, die Nutzungsbedingungen und Gebührenordnungen sorgfältig zu lesen.

  • Beachten: Vertragslaufzeiten, Verlängerungen, Kündigungsfristen und eventuelle Zusatzkosten.
  • Konsequenzen bei Verstößen: Sperrung der Kennung, Schadensersatzforderungen, Verlust von Zugriffsrechten.
Wie wird eine Benutzerkennung verwendet?

Eine Benutzerkennung wird verwendet, um sich in verschiedenen Systemen anzumelden, wie z.B. in Betriebssystemen, Online-Banking, Social-Networking-Plattformen oder Online-Chats. Der Benutzer gibt seine Benutzerkennung ein, um seinen Zugang zu personalisieren und auf bestimmte Funktionen oder Daten zugreifen zu können.

  • Praxis: Eingabe der Kennung, Prüfung gegen das System, anschließende Authentifizierung (Passwort/zweiter Faktor) und Zuweisung der persönlichen Rechte.
  • Tipp: Einheitliche, aber nicht leicht erratbare Kennungen verwenden und öffentliche Sichtbarkeit bewusst steuern.
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Bildnachweis: iStock.com/bluesroad

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