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Bildwiederholfrequenz Definition & Begriffserklärung

BildwiederholfrequenzDie Bildwiederholfrequenz, meist auch als Bildwechselfrequenz bezeichnet, stammt aus dem Bereich der Computer-, Fernseh- und Filmtechnik. Hierüber wird die Anzahl von projizierten Einzelbildern bezeichnet, die beispielsweise der Elektronenstrahl eines Computermonitors oder eines Fernsehers auf die Mattscheibe zeichnet. Dieser Begriff ist übrigens auch für einen Filmprojektor im Kino maßgeblich, der eine gewisse Anzahl Einzelbilder auf die Leinwand projiziert.

Üblicherweise wird die Bildwiederholzfrequenz in Hertz, abgekürzt Hz oder als Frames per second, abgekürzt fps, angegeben. Bei einer hohen Bildwiederholfrequenz werden die Übergänge zwischen den Einzelbildern fließend wiedergegeben und der Betrachter wird dies als fortlaufende Sequenz ohne Störung betrachten können.

Bildwiederholfrequenz als Kennzeichen der Geschwindigkeit eines Gerätes

Generell geht man davon aus, dass das menschliche Gehirn eine Folge von 14 bis 16 Bildern pro Sekunde als bewegte Szene wahrnehmen kann. In der Anfangszeit der Kinofilme wurde daher, insbesondere bei Stummfilmen, die Bildwiederholfrequenz auf 16 Bilder pro Sekunde festgelegt. Später wurde diese Rate auf 22 fps erhöht. Da Tonfilme eine weitaus höhere Anforderung stellen, musste schließlich die fps-Rate auf 24 festgelegt werden.

Bildwiederholfrequenzen haben sich schon in früheren Zeiten Filmtechniker zu Nutze gemacht, um Zeitlupenaufnahmen oder Zeitraffer gekonnt wiederzugeben. Dazu werden in einem Film unterschiedliche fps-Raten genutzt. Auch bei modernen Digitalkameras wird häufig mit einer Bildwiederholfrequenz für Serienaufnahmen geworben. Hier besteht jedoch das Problem, dass Digitalkameras hohe Serienbildgeschwindigkeiten nur eine kurze Zeit standhalten können, da die Bilddaten nicht so schnell in den Speicher geladen werden können.

Moderne Camcorder können mit dem Zeilensprungverfahren weitaus höhere Bildraten mit bis zu 60 fps problemlos aufnehmen. Diese hohen Werte sorgen für ein ruckelfreies Bewegtbild mit einer hohen Qualität. Interessant ist die Angabe der Bildwiederholfrequenz beim Kauf von Fernsehern und Computermonitoren.

Während noch bei den Röhrenfernsehern und Monitoren oftmals ein Flimmern bemerkbar war, wird dies bei LCD- und LED-Monitoren kaum noch der Fall sein. Bei sehr schnell bewegten Bildern, beispielsweise Computerspielen, sind Bildwiederholfrequenzen mit mindestens 50 Hz weit im Vorteil. Zusätzlich sollte der jeweilige einzelne Bildpunkt auf dem Monitor nur kurz aufleuchten. Hier haben Kathodenstrahl-Röhrenbildschirme den LCD-Monitoren einen Vorteil, da bei ihnen jeder Bildpunkt innerhalb der Bildwiederholfrequenz nur kurzzeitig aufblitzt. Dadurch sorgen sie für ein besonders scharfes Bild bei schnellen Bewegungen.

Auch moderne OLEDs besitzen eine sehr kurze Reaktionszeit. Die aktuellen S-AMOLEDs bieten sogar Reaktionszeiten von unter 0,1 ms, was zu einem sehr scharfen und klaren Bild führt. Im Bereich der LCD-Technik nutzen die Entwickler die Techniken black stripe insertion beziehungsweise scanning backlight, was ebenfalls zu einer Verkürzung der Bildpunktleuchtdauer führt. Um bei LCD-Monitoren ein Flimmern zu vermeiden, nutzen die meisten Hersteller eine Bildwiederholfrequenz ab 80 Hz. Moderne LCD-Fernseher nutzen immer häufiger LEDs als Hintergrundbeleuchtung, so dass umgangssprachlich meist von LED-Fernsehern die Rede ist.

Generell werden im Heim- und Computerbereich die Monitore immer größer. Die Bildwiederholfrequenzen tangieren je nach Modell zwischen 60 und 100 Hz. Viele Hersteller geben immer noch als Zeichen der Geschwindigkeit eines Gerätes die Bildwiederholfrequenz an.

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