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Festplattenpreise Definition & Begriffserklärung

FestplattenpreiseDie Entwicklung der Festplattenpreise ist von vielen Faktoren abhängig, die sich kurzfristig stark verändern können. Händler sprechen in diesem Zusammenhang auch oft von Tagespreisen für Festplatten und geben daher in Werbeanzeigen nur noch selten konkrete Preise an. Lediglich für Sonderangebote großer Elektromärkte werden Festplattenpreise noch direkt angegeben. Doch warum schwanken die Preise so stark? Innerhalb der letzten fünf Jahre haben sich die Kosten für Festplatten beim Endverbraucher erst erheblich reduziert, um sich anschließend wieder nahezu zu verdoppeln.

Festplattenpreise werden von wenigen Herstellern bestimmt

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Dass Festplattenpreise starken Schwankungen unterworfen sind, liegt in erster Linie am begrenzten Herstellermarkt. Ähnlich wie bei anderen Bauteilen für Computer wie USB-Speicher oder RAM-Bausteine werden sie zum größten Teil in Fabriken asiatischer Länder hergestellt. Bei den Festplatten kommt noch erschwerend hinzu, dass es überhaupt nur noch wenige Hersteller gibt, die beinahe den gesamten Weltmarkt bedienen. Die Fabriken, die diese Hersteller beliefern, sitzen in Ländern wie Thailand, Japan, Taiwan oder auch Korea. Die Angebot- und Nachfragesituation bestimmt die Festplattenpreise daher stark mit.

Speicherbedarf der Heimanwender wächst stetig

Auf der Angebotsseite stehen einige wenige Hersteller, die in den letzten fünf Jahren durch verschiedene Umstände geschwächt wurden. So hat die Finanzkrise von 2009 zunächst zu einer Reduzierung der Festplattenpreise geführt, weil die Nachfrage in aller Welt durch die wirtschaftlichen Probleme zurückging. Um den Privatkonsumenten zu erreichen, fielen vor allem die Preise für externe Festplatten.

Zuvor hatten die meisten Endverbraucher sich eher selten mit dem Kauf von zusätzlichen Festplatten beschäftigt, da die mitgelieferten Modelle meist über die gesamte Lebensdauer eines Rechners hinweg ihren Dienst taten. Mit dem Anwachsen des Speicherbedarfs für Videos und Fotos (neuerdings auch in HD-Auflösung) wuchs aber auch schnell der Bedarf, Computer unkompliziert mit mehr Festplattenspeicher auszustatten. So konnte man 2010 durchaus für wenig mehr als 50 Euro Festplatten mit 1000 Gigabyte (entspricht einem Terabyte) bekommen.

Auch Erdbeben beeinflussen Festplattenpreise

Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen haben seit diesem Tief für Festplattenpreise aber mittlerweile für eine Korrektur gesorgt, denn das Angebot kann die hohe Nachfrage inzwischen kaum noch bedienen. So hat vor allem die Überschwemmung thailändischer Fabriken zu einem Engpass bei Lieferanten geführt, während der Bedarf in den letzten beiden Jahren stark angewachsen ist. Die zunehmende Verbreitung von digitalen Videokameras und Smartphones mit hochauflösenden Fotos hat den heimischen Speicherbedarf weiter erhöht. Aber auch industriell werden heute mehr Festplatten benötigt. Jedes Rechenzentrum, das neue Server einrichtet, benötigt auch neue Speichermöglichkeiten.

Der Durchbruch der Cloud-Systeme, bei denen Daten von Usern im Internet gespeichert werden, erhöht den Bedarf für neue Festplatten mit immer größeren Kapazitäten entsprechend weiter. Diese höhere Nachfrage hat im Zusammenspiel mit der Reduzierung auf einige wenige Hersteller auf dem Weltmarkt nahezu für eine Verdoppelung der Festplattenpreise gesorgt. Mit einem signifikanten Rückgang ist erst dann wieder zu rechnen, wenn das Angebot wieder größer wird. Damit haben die Festplattenproduzenten es aber verständlicherweise nicht besonders eilig.

Historisch gesehen sind die Festplattenpreise aber immer noch sehr erschwinglich, wenn man die hohen Kapazitäten bedenkt, die man heute für sein Geld bekommt. Hier hat es in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren – ähnlich wie bei anderen Baugruppen für Computer – eine extreme Entwicklung gegeben. Ursprünglich waren Festplatten als Speichermedium nur für professionelle Anwendungen erhältlich. Das lag vor allem am hohen Preis, denn in den 80er Jahren zahlte man für wenige Megabyte mehrere tausend Dollar. Dabei muss man allerdings auch beachten, dass zu jener Zeit dieser Speicherplatz durchaus ausreichend war und kaum je ausgeschöpft wurde.

Für die Heimanwender blieben Disketten aber das Mittel der Wahl – für die damalige Software waren sie ausreichend und außerdem günstiger. Deswegen verzichteten viele PC-Hersteller auch darauf, ab Werk die teuren Festplattencontroller in ihre Geräte einzubauen. Wollte man ein solches Gerät aufrüsten, musste man zum Festplattenpreis noch die Kosten für einen Controller hinzurechnen.

Festplatten wurden im folgenden Jahrzehnt immer schneller und konnten wesentlich mehr Daten speichern, so dass sie mit dem wachsenden Bedarf multimedialer Anwendungen Schritt halten konnten. Im Bereich der Heimanwender kam der Durchbruch für die Festplatte Anfang der 90er Jahre. Erstmals wurden Modelle angeboten, die kleiner waren als die Vorgänger und viel mehr speichern konnten. Dabei sanken die Festplattenpreise mit zunehmender Anwendernachfrage.

Mitte der 90er Jahre wurde erstmals die 1-Gigabyte-Grenze bei Festplattenspeichern überschritten. Danach verdoppelte sich die Kapazität ähnlich der Rechengeschwindigkeit der CPUs, während die Festplattenpreise deutlich sanken. Ende der 90er waren mehrere Gigabyte bereits der Standard.

Clouds wirken sich künftig auf Festplattenpreise aus

Mit dem Preisverfall der Festplatten zu Beginn des neuen Jahrtausends wuchs der Speicherplatz immer weiter, bis hin zu mehreren hundert Gigabyte. Seit die 1000-Gigabyte-Grenze dann für Endverbraucher-Festplatten überschritten wurde, rechnet man in TB (Terabyte). Im Handel werden demnach auch quasi keine Modelle unter 500 Gigabyte mehr angeboten. Langfristig gesehen werden die Kapazitäten sich weiter nach oben entwickeln, obwohl die Heimanwender mit zunehmender Verbreitung von Clouds immer weniger Bedarf für eigene Festplatten haben werden.

Allerdings machen andere Massenspeicher der Festplatte Konkurrenz, die ohne bewegliche Teile auskommen (z. B. Flashspeicher). Wie die Festplattenpreise sich daraufhin entwickeln, lässt sich also nur schwer vorhersagen. Tendenziell werden Komponenten für Computer aber stets günstiger im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Vorgängergeneration.

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