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Datenpaket Definition & Begriffserklärung

Computernetzwerke werden immer wichtiger. Im Alltag greifen die meisten Menschen mittlerweile täglich auf ein solches Netzwerk zu. Im Bereich der Wirtschaft oder auch in der Forschung sind solche Netzwerke bereits seit Jahrzehnten verbreitet. Datenpakete sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Übertragung von Daten im Internet und auch in kleineren privaten oder geschäftlichen Netzwerken. Der größte Teil der Daten, die in diesen Netzwerken übertragen werden, müssen vor dem Versenden in einzelne Pakete zerteilt werden und erst im Anschluss daran werden sie verschickt. Dies kann die Versendung der Daten in der Regel sehr effizient gestalten.

Aufbau eines Datenpakets

Der Begriff Datenpaket wird für eine gewisse Menge an Daten verwendet, die von einem Sender an einen Empfänger übertragen wird und die über einen genau definierten Anfangs- und Endpunkt verfügt. Dabei ist es wichtig, dass beim Datenpaket sowohl die Länge als auch bestimmte formale Anforderungen genau festgelegt sind, um die Vorteile der Datenpakete nutzen zu können. Datenpakete enthalten eine Kopfzeile, die auch Header genannt wird, in der bestimmte zusätzliche Informationen angegeben werden. Dabei werden in der Regel mindestens der Sender und der Empfänger angegeben. In vielen Fällen werden jedoch noch weitere Informationen hinzugefügt. Insbesondere wenn Datenpakete eine variable Länge aufweisen können, ist es wichtig, auch den Umfang der Daten anzugeben. Darüber hinaus können noch verschiedene weitere Angaben in der Kopfzeile gemacht werden, mit denen beispielsweise die Vollständigkeit und die Richtigkeit des Paktes überprüft werden können.

Nach der Kopfzeile folgt der eigentliche Inhalt des Pakets. Darin sind die Daten enthalten, die der Empfänger benötigt. Manche Datenpakete verwenden auch eine Fußzeile, die signalisiert, dass das Datenpaket beendet ist. Um Datenpakete nutzen zu können, ist es wichtig, genaue Regeln für die Verwendung festzulegen. Denn wenn der Sender die Pakete nach anderen Regeln zusammenstellt, als sie der Empfänger für die Entschlüsselung verwendet, führt dies unweigerlich zu Fehlern bei der Übertragung. Um diese Fehler zu vermeiden, wurden internationale Standards für die Gestaltung der Datenpakete verabschiedet. Diese Regeln werden als Protokolle bezeichnet.

Für die Datenpakete im Internet gibt es beispielsweise zwei wichtige Protokolle, IP (Internet Protocol) und TCP (Transmission Control Protocol). Diese legen genau fest, wie die Kopfzeile gestaltet werden muss, sodass der Empfänger die Daten immer problemlos verwerten kann. Am Beispiel dieser beiden Protokolle ist es auch möglich, ineinander verschachtelte Datenpakete zu erklären. Wenn ein Computer Daten über das Internet übertragen soll, müssen diese verschiedenen Schichten durchdringen.

Diese Schichten sind Modelle, nach denen die Abstraktion der Prozesse des Computers Stück um Stück herabgesetzt wird. In einer dieser Schichten werden die Daten in TCP-Pakete eingeteilt. Der Header des TCP-Pakets enthält Daten darüber, von welchem Port, die Daten abgeschickt werden sollen und welcher Port diese empfangen soll. Darüber hinaus enthält der Header weitere wichtige Daten, anhand derer der Empfänger überprüfen kann, ob die Daten korrekt übermittelt wurden. Wenn die Daten nun an eine tiefer liegende Schicht übermittelt werden, werden sie nach IP-Standards aufbereitet. Dabei werden die TCP-Pakete in IP-Pakete aufgeteilt und schließlich versendet. Dabei werden in erster Linie der Absender und der Empfänger der Pakete vermerkt, sodass die Daten immer am richtigen Ort ankommen.

Unterschiede zwischen Datenstrom und Datenpaket

Das Internet ist aus vielen verschiedenen Knotenpunkten aufgebaut, die untereinander verbunden sind. Um Daten von einem Punkt zu einem anderen zu übertragen, gibt es in der Regel viele verschiedene Möglichkeiten. Um den besten Weg für die Daten zu finden, muss die Übertragungsdauer zwischen den einzelnen Knotenpunkten berechnet werden und schließlich müssen alle Einheiten vom Sender bis zum Empfänger summiert werden. Es ist nicht immer einfach, den schnellsten Verbindungsweg zu finden. Außerdem kann sich dieser bereits nach kurzer Zeit ändern. Wenn beispielsweise ein Knotenpunkt überlastet ist, kann hier ein Datenstau entstehen und die Verbindung, die diesen Knotenpunkt verwendet, dauert daraufhin wesentlich länger. Um die Daten nun von einem Punkt an einen anderen zu übertragen, muss stets ein genauer Weg bestimmt werden, der im Idealfall die kürzeste Verbindung darstellt.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, um die Daten zu verschicken. Es kann ein Datenstrom erzeugt werden oder es werden einzelne Datenpakete verwendet. Der Datenstrom stellt eine feste Verbindung zwischen dem Ausgangspunkt und dem Endpunkt her. Der zu Beginn gewählte Übertragungsweg wird nicht mehr verändert, solange die Verbindung nicht unterbrochen wird. Bei der Verwendung von Datenpaketen hingegen kann jedes Paket einen anderen Weg verfolgen. Dabei ist es auch möglich, dass ein Paket vor einem anderen Paket abgeschickt wurde, aber erst später ankommt. Der Empfänger muss die Reihenfolge anhand der Daten aus dem Header wiederherstellen.

Beide Übertragungsarten haben Vor- und Nachteile. Datenpakete vermeiden Datenstau und außerdem ist es anhand der Pakete gut möglich, die Vollständigkeit und die Richtigkeit der Daten zu überprüfen. Jedoch stellen sie immer dann Probleme dar, wenn die richtige Reihenfolge bei der Übertragung wichtig ist. Daher wird beispielsweise bei einem Livestream oder bei einem Telefongespräch immer eine Verbindung hergestellt. Hier ist es beispielsweise weniger schlimm, wenn ein kleiner Teil der Daten fehlt, da so nur eine minimale Pause entsteht. Wenn sich die Reihenfolge jedoch verändern würde, wäre das Gespräch unverständlich.

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