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E-Mail Definition & Begriffserklärung

E-MailE-Mail ist das am häufigsten verwendete Kommunikationsmedium im Internet. Nachrichten werden dabei im Textformat von einem Rechner zum anderen übermittelt, wobei auch die Übertragung von binären Inhalten möglich ist.

Funktionsweise und Protokolle

Eine E-Mail besteht aus zwei Teilen. Im Header sind Informationen wie der Absender, das Datum oder der Empfänger angegeben. Der Body enthält den eigentlichen Nachrichtentext sowie eventuelle Anhänge. In diesem Nachrichtentext können HTML-Tags vorkommen, mit denen sich die Schrift formatieren und Grafiken einbinden lassen. Aus Sicherheitsgründen werden HTML-Mails jedoch von vielen Benutzern abgelehnt, sodass die Nachricht häufig in einer zusätzlichen Plain-Text-Version ohne HTML enthalten ist.

Zum Versand von E-Mail wird in der Regel das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) verwendet, das 1982 eingeführt wurde. Der Empfang erfolgt entweder mit der dritten Version des Post Office Protocol (POP3) oder mit dem Internet Message Access Protocol (IMAP). Bei POP3 wird üblicherweise nur eine kurze Verbindung zum Server aufgebaut, um die neuen E-Mails herunterzuladen und sie anschließend auf dem Server zu löschen. Bei IMAP wird die Verbindung dagegen länger aufrechterhalten, Nachrichten verbleiben auf dem Server und können dort in Ordner einsortiert oder durchsucht werden.

Geschichte der E-Mail

Nachdem schon seit einigen Jahrzehnten Systeme existiert hatten, durch die sich Texte über Telefonleitungen übertragen ließen, wurde 1971 die erste E-Mail im ARPANET verschickt, dem Vorläufer des heutigen Internets. Schon damals wurde das @-Zeichen verwendet, das bis heute dazu dient, E-Mails zu adressieren. Von Anfang an gehörte E-Mail im ARPANET und später im Internet zu den meistbenutzten Anwendungen: Bereits im Jahr 1976 handelte es sich bei 75 % der Daten, die im ARPANET übertragen wurden, um E-Mails.

Heutige Mails unterscheiden sich in ihrem Aufbau kaum von solchen, die in den 1970er-Jahren verschickt wurden. Mit der zunehmenden Verbreitung von PCs entstanden das Jahr 1980 herum verschiedene Dienste, die es Benutzern ermöglichten, untereinander Mails auszutauschen, und durch die Entstehung des WWW wurde E-Mail ab 1991 zum Massenmedium. Ein großer Teil der Nutzer greift auf seine E-Mails heute über ein im Browser angezeigtes Webinterface zu, statt ein spezielles E-Mail-Programm zu verwenden.

Spam und Risiken

Bereits zu ARPANET-Zeiten kam es zum ersten Mal vor, dass eine Werbe-E-Mail massenhaft versendet wurde. Mittlerweile handelt es sich bei rund 80 % aller verschickten Mails um solchen Spam. Die Absender-Adressen sind fast immer gefälscht, und in den meisten Fällen werden zum Versand Computer verwendet, die mit Schadsoftware infiziert sind – der Benutzer ahnt in diesen Fällen nichts davon, dass sein Rechner zum Spamversand missbraucht wird. Zur Bekämpfung von Spam existieren verschiedene Strategien, unter anderem das Ausfiltern von Mail nach bestimmten Mustern. Dies hat jedoch den Nachteil, dass gelegentlich auch erwünschte Mail im Filter landen kann.

Zusätzlich zu Werbemails wird E-Mail häufig zum Versand von Schadprogrammen wie Trojanern oder Viren verwendet: Diese können zum Beispiel als Musikdateien oder als Betriebssystem-Updates getarnt sein. Auch sogenannte Phishing-Mails haben sich mit der Zeit zu einem Problem entwickelt. Hierbei handelt es sich um gefälschte E-Mails, die den Eindruck erwecken, beispielsweise von einer Bank oder einem sozialen Netzwerk zu stammen, und über die versucht wird, Passwörter auszuspionieren.

Software zum Lesen von E-Mail

Ein E-Mail-Client wird verwendet, um Nachrichten vom Server abzurufen, zu filtern, zu lesen und zu verfassen. In den meisten Fällen ist auch ein Adressbuch vorhanden. Einige weit verbreitete Programme wie Microsoft Outlook erweitern diese Funktionen um einen Kalender und To-Do-Listen. Vor allem im privaten Bereich verzichten inzwischen viele Benutzer auf derartige Software und nutzen stattdessen das Webinterface ihres E-Mail-Anbieters.

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