Zum Inhalt springen

Account: Benutzerkonto, Login und Zugriffsrechte verständlich erklärtHeutzutage kann man fast kein Webportal mehr bedienen, ohne sich dort einzuloggen. Um Webseiten, Spiele oder auch den Computer selber benutzen zu können, braucht man einen Account. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet lediglich „Konto“, parallel dazu gibt es den deutschen Begriff Benutzerkonto. Es handelt sich also um eine Möglichkeit, Nutzerdaten zu speichern und sie durch einen Login abzusichern, gleichzeitig aber dem Anwender zu ermöglichen, jederzeit durch Eingabe seiner Login-Daten wieder auf diese zugreifen zu können.

Moderne Accounts verbinden mehrere Bausteine: eine eindeutige Identität (z. B. Benutzername), Anmeldedaten (Passwort, PIN, biometrische Merkmale), Sicherheitsverfahren wie Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (2FA/MFA) oder Passkeys sowie Rollen und Berechtigungen. Dadurch werden sowohl Authentifizierung (Wer sind Sie?) als auch Autorisierung (Was dürfen Sie?) eindeutig geregelt.

Accounts hat man für nahezu jede Anwendung, die mit dem PC zusammenhängt – dadurch lassen sich Anwender verwalten und die sichere Verwendung der Systeme wird gewährleistet.

  • Personalisierung: Einstellungen, Favoriten und Ansichten bleiben erhalten.
  • Sicherheit: Trennung von Nutzerbereichen, Schutz sensibler Informationen.
  • Nachvollziehbarkeit: Aktivitäten lassen sich zuordnen und protokollieren.
  • Verfügbarkeit: Inhalte können geräteübergreifend synchronisiert werden.
Datenrettung zum Festpreis

Wir analysieren Defekte an allen gängigen Datenträgern aller Hersteller - kostenlos und unverbindlich.

Sie erhalten anschließend ein Festpreis-Angebot für die Wiederherstellung Ihrer Daten. Kosten fallen nur an, wenn Sie uns beauftragen und wir Ihre Daten retten können!

100% kostenlose Analyse anfordern!

Was sind Accounts?

Der Account ist eine Zugangsberechtigung zu einem geschlossenen IT-System. Bestehende Anwender des Systems haben die Möglichkeit, im Rahmen ihres Accounts eine Art Profil zu erstellen und in ihrem Benutzerkonto die Aktivitäten speichern zu lassen, die sie eingestellt und absolviert haben. Sie können sich mit ihrer Nutzerkennung jederzeit wieder einloggen und dort weitermachen, wo sie bei der letzten Anwendung das System verlassen haben.

Neben den Möglichkeiten für den Anwender sind Accounts aber auch für die Verwaltung durch den Administrator des Systems wichtig. Je nachdem, welche Art von Account einem Benutzer zugewiesen ist, kann man seine Rechte beschränken oder ihn für neue Bereiche des IT-Systems freischalten. Will ein neuer Benutzer hinzustoßen, braucht auch er einen Account und kann sich dann entweder direkt einloggen oder muss erst vom Admin-Team freigeschaltet werden.

Accounts gibt es heutzutage für nahezu alles, was man an Anwendungen auf dem Rechner laufen hat – für den Login ins Computersystem selbst über die Verwendung von Spielen und Webportalen bis hin zur Nutzung hochspezifischer Software-Programme braucht man für nahezu alles einen Account, um sich selbst eine klare Identität innerhalb eines IT-Systems zu verschaffen und die Aktivitäten zu speichern sowie die eigenen Rechte durch das Admin-Team verwalten zu lassen.

Bestandteile eines Accounts im Überblick:

  • Identität: Benutzername, E-Mail-Adresse oder ID.
  • Anmeldegeheimnis: Passwort, PIN, biometrische Merkmale.
  • Zusatzschutz: 2FA/MFA, Backup-Codes, Passkeys (FIDO2/WebAuthn).
  • Profilinformationen: persönliche Daten, Präferenzen, Kontaktangaben.
  • Rollen & Rechte: Zugriffsebenen, Freigaben, Gruppen.
  • Historie & Protokolle: Aktivitäten, Benachrichtigungen, Änderungen.

Praxis-Tipp: Verwenden Sie für jeden Account ein einzigartiges, starkes Passwort und aktivieren Sie, wo verfügbar, Mehrfaktor-Authentifizierung. Ein Passwortmanager unterstützt beim sicheren Umgang mit vielen Zugangsdaten.

Accounts im Betriebssystem

Bereits beim Einschalten des Rechners muss man seine Account-Daten eingeben. Das hat den Sinn, den eigenen internen Bereich auf dem Rechner zu schützen und dafür zu sorgen, dass nicht jeder auf ihn zugreifen kann.

Durch die Vergabe eines Passwortes zum eigenen Nutzernamen sorgt man dafür, dass niemand auf die gespeicherten Dateien zugreifen kann, der dieses nicht kennt. Außerdem kann man auf diese Weise die Einstellungen auf dem Rechner speichern und dafür sorgen, dass man an die eigenen Daten herankommt, wenn mehrere Anwender das gleiche Gerät verwenden. Auch dann, wenn man der einzige Anwender auf dem Rechner ist, sollte man sich einen Account anlegen, der passwortgeschützt ist, um sicherzugehen. Wichtig sind die Accounts eines Betriebssystems auch deswegen, da man darüber dem Nutzer eine unterschiedliche Nutzergruppe zuweisen kann. Administratoren beispielsweise haben mehr Rechte, aber auch mehr Schutzpflichten – diese Art von Accounts sind empfindlicher, wenn sie angegriffen werden, da im Administratoren-Account beispielsweise ganze Systemdateien überschrieben werden können, was bei einem einfachen Account oder gar einem Gastaccount nicht der Fall sein kann.

Aktuelle Betriebssysteme wie Windows 11 und Windows 10, macOS (z. B. Sonoma, Ventura) sowie Linux-Distributionen (z. B. Ubuntu 24.04) bieten differenzierte Kontotypen und Sicherheitsfunktionen. Ältere Systeme wie Windows 7/8.1 oder ältere macOS-Versionen (z. B. High Sierra) kennen ähnliche Konzepte, verfügen jedoch oft über weniger Komfort- und Sicherheitsfunktionen.

  • Lokale Konten vs. Cloud-/Online-Konten: lokale Benutzer bleiben auf dem Gerät, verbundene Konten (z. B. Hersteller- oder Organisationskonten) synchronisieren Einstellungen und erlauben geräteübergreifenden Zugriff.
  • Rollen: Standardbenutzer, Administrator, Gast; in Unternehmensumgebungen zusätzlich Domänenkonten und zentrale Richtlinien.
  • Schutzmechanismen: Benutzerkontensteuerung, Verschlüsselung von Benutzerordnern, Trennung von System- und Nutzerdaten.
  • Aktualität: Moderne Systeme unterstützen Passkeys und erweiterte 2FA-Methoden; bei älteren Versionen sollten zusätzliche Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Minimalprinzip: Arbeiten Sie im Alltag mit einem Standardkonto und nutzen Sie Administratorrechte nur für Installationen und Einstellungen. Das reduziert das Risiko erheblich.

Accounts im Spiel

In PC-Spielen und Browsergames sind Accounts unerlässlich. Ohne sie könnte man bei all den vielen Spielern, die teilnehmen, die individuellen Meilensteine und Einstellungen gar nicht festhalten. Das ist aber nicht die einzige Funktion von Accounts in Spielen. Sie sind auch für die Regulierung von einfachen, allen Nutzern zugänglichen Bereichen des Spiels und Premium-Bereichen wichtig, die man nur nach Bezahlung betreten können soll. Gleichzeitig lassen sich auf diese Weise die Spielstände speichern und jederzeit wieder abrufen, wenn man einen Browser oder eine installierte Version des Spiels auf einem anderen PC zur Verfügung hat.

Typische Merkmale von Spiel-Accounts:

  • Fortschritt & Inventar: Level, Erfolge, Gegenstände bleiben erhalten (auch bei Gerätewechsel).
  • Cloud-Synchronisation: Spielstände werden online gesichert und sind plattformübergreifend verfügbar.
  • Community & Schutz: Freundeslisten, Chat, Jugendschutzeinstellungen; Schutz vor Missbrauch durch Meldesysteme.
  • Käufe & Lizenzen: Zuordnung von Inhalten, Erweiterungen und Abonnements zum Benutzerkonto.
  • Absicherung: Aktivierte 2FA schützt vor unbefugtem Zugriff und Kontodiebstahl.

Accounts für Mails

Von einem E-Mail-Account hört man oft, denn heutzutage hat ihn jeder. Man kann ihn sich kostenlos bei einer Reihe von Anbietern registrieren und sich von überall auf der Welt einloggen, um die Mails abrufen zu können. Dafür sind Mailaccounts beliebt, sie ermöglichen aber auch die Speicherung und die Nutzung weiterer interner Funktionen, die für den Mailversand und die Verwaltung der Termine und Mails interessant sind.

Technische Grundlagen wie IMAP/POP3 (Abruf) und SMTP (Versand) bestimmen, wie Nachrichten zwischen Server und Client ausgetauscht werden. Moderne Dienste setzen auf verschlüsselte Verbindungen (TLS) und bieten Funktionen wie Kalender, Kontakte, Aufgaben, Filterregeln, Signaturen und Abwesenheitsnotizen.

  • IMAP: Synchronisiert Ordner und Gelesen-Status auf allen Geräten – ideal für Mehrgeräte-Nutzung.
  • POP3: Lädt Mails meist lokal herunter – sinnvoll bei dauerhaftem Offline-Gebrauch.
  • Sicherheit: 2FA aktivieren, starke App-Passwörter nutzen, regelmäßige Überprüfung der Weiterleitungen und Filter.
  • Organisation: Ordnerstruktur, Filterregeln, Archivierung und klare Benennungen steigern Übersicht und Produktivität.

Wofür gibt es außerdem noch Accounts?

Einen Account gibt es für fast jedes IT-System, auch wenn man dieses theoretisch ohne vorherige Registrierung nutzen kann. Online-Shops, Foren, Chats und soziale Netzwerke sind nur einige Beispiele, für die man Accounts benötigt. Sie dienen dem Nutzer in erster Hinsicht dazu, die bisherige Tätigkeit auf der Plattform zu dokumentieren, zu speichern und sie jederzeit wieder abrufbar zu machen.

Nur aufgrund des Accounts ist es möglich, beispielsweise eine Historie der Rechnungen oder der bisherigen Forenbeiträge und Chatnachrichten zu laden, was für den Nutzer sehr wichtig sein kann. Für die Administration ist ein Account-System wichtig, um die Nutzer verwalten und sie in Gruppen ordnen zu können, die über ihre Rechte entscheiden.

  • Typische Einsatzfelder: Cloud-Speicher, Kollaborations-Tools, Lernplattformen, Ticket- und Supportsysteme, Online-Banking, E-Government.
  • Datenschutz & Compliance: Transparente Profile, Optionen zur Datenlöschung, Auskunft über gespeicherte Informationen.
  • Wiederherstellung: Sicherheitsabfragen, alternative Kontaktwege, Wiederherstellungscodes – wichtig bei Verlust von Zugangsdaten.
  • Lebenszyklus: Anlegen, Zuweisen von Rechten, regelmäßige Überprüfung, Deaktivierung und Löschung.

Häufige Fragen und Antworten

Was sind Accounts?

Ein Account ist eine Zugangsberechtigung zu einem geschlossenen IT-System. Es ermöglicht Benutzern, ein Profil zu erstellen und ihre Aktivitäten innerhalb des Systems zu speichern. Durch den Login können sie jederzeit darauf zugreifen.

Accounts sind auch für die Verwaltung durch den Administrator wichtig. Sie ermöglichen es, Benutzerrechte zu beschränken oder neue Bereiche freizuschalten. Ein neuer Benutzer benötigt ebenfalls einen Account und muss eventuell vom Admin-Team freigeschaltet werden.

Accounts werden für nahezu jede Anwendung benötigt, die mit dem PC zusammenhängt, um eine klare Identität zu schaffen und Aktivitäten zu speichern.

Kurz erklärt:

  • Authentifizierung: Nachweis der Identität (Login).
  • Autorisierung: Zuweisung von Rechten und Rollen.
  • Nachvollziehbarkeit: Protokollierung von Aktionen im System.

Hinweis: Moderne Systeme unterstützen neben Passwörtern auch 2FA/MFA und Passkeys für mehr Schutz.

Accounts im Betriebssystem

Accounts im Betriebssystem dienen dazu, den eigenen internen Bereich auf dem Rechner zu schützen. Durch die Vergabe eines Passworts kann auf die gespeicherten Dateien nur zugreifen, wer das Passwort kennt. Außerdem ermöglichen Accounts die Speicherung von Einstellungen und den Zugriff auf Daten, wenn mehrere Benutzer das gleiche Gerät verwenden.

Accounts haben auch die Funktion, verschiedenen Benutzern des Betriebssystems unterschiedliche Rechte zuzuweisen. Administratoren haben beispielsweise mehr Rechte und Schutzpflichten als normale Benutzer.

  • Aktuell: Windows 11/10, macOS Sonoma/Ventura und moderne Linux-Distributionen unterstützen Passkeys und MFA.
  • Früher: Auch Windows 7/8.1 oder ältere macOS-Versionen nutzen Konten, allerdings mit weniger Sicherheitsfunktionen.
  • Empfehlung: Alltagsarbeit im Standardkonto, Adminrechte nur bei Bedarf einsetzen.

Tipp: Aktivieren Sie Bildschirmsperre und Geräteverschlüsselung, um Daten in Benutzerprofilen zusätzlich zu schützen.

Accounts im Spiel

In PC-Spielen und Browsergames sind Accounts unverzichtbar. Sie ermöglichen das Speichern von individuellen Meilensteinen, Einstellungen und Spielständen. Zudem dienen Accounts der Regulierung von Zugriffsrechten auf bestimmte Bereiche des Spiels, sowohl für alle Nutzer als auch für Premium-Bereiche, die kostenpflichtig sind.

  • Synchron: Spielstände werden online gesichert, Cross-Progression ist möglich.
  • Sicher: 2FA schützt vor unbefugtem Zugriff, besonders bei wertvollen Inhalten.
  • Komfort: Freundeslisten, Chats und Turniere sind fest mit dem Konto verknüpft.

Wichtig: Bewahren Sie Wiederherstellungscodes sicher auf, um bei Gerätewechsel oder Verlust wieder Zugriff zu erhalten.

Accounts für Mails

E-Mail-Accounts sind weit verbreitet und ermöglichen den Zugriff auf E-Mails von überall auf der Welt. Sie ermöglichen auch das Speichern und Verwalten von weiteren Funktionen wie Terminen und internen Mail-Funktionen.

  • Protokolle: IMAP synchronisiert Geräte, POP3 lädt lokal, SMTP sendet E-Mails.
  • Schutz: TLS-Verschlüsselung, starke Passwörter, 2FA/App-Passwörter.
  • Organisation: Ordner, Filter, Signaturen und Abwesenheitsnotizen für mehr Überblick.

Tipp: Prüfen Sie regelmäßig Weiterleitungen und Regeln, um Fehlzustellungen oder unerwünschte Umleitungen zu vermeiden.

Wofür gibt es außerdem noch Accounts?

Es gibt Accounts für nahezu jedes IT-System, obwohl bei einigen eine vorherige Registrierung nicht unbedingt erforderlich ist. Online-Shops, Foren, Chats und soziale Netzwerke sind Beispiele für Anwendungen, die Accounts erfordern. Sie ermöglichen die Dokumentation und Speicherung der Aktivitäten eines Nutzers auf der Plattform sowie die Verwaltung der Benutzer durch Administratoren.

  • Vorteile: Bestell- und Rechnungsverläufe, Kommentar- und Beitragsübersichten, Support-Historie.
  • Verwaltung: Gruppenzugehörigkeiten, Rechtevergabe, De-/Reaktivierung von Konten.
  • Datenschutz: Einsicht, Export und Löschoptionen für personenbezogene Daten.

Best Practice: Verwenden Sie für sensible Dienste separate E-Mail-Adressen und aktivieren Sie Benachrichtigungen bei neuen Logins.

Quelle für Ihr Zitat: Obenstehende Definition darf in kommerziellen und nicht kommerziellen Publikationen (somit auch in Hausarbeiten, Foren, Social Media Seiten) ohne Rückfrage zitiert werden. Kopieren Sie einfach den nachfolgenden Link für Ihr Zitat:

https://www.it-service24.com/lexikon/a/account/

Bildnachweis: iStock.com/courtneyk

Sie können entspannt sein.
Wir retten Ihre Daten.

Sie können entspannt sein. Wir retten Ihre Daten.
100% kostenlose Analyse!

Senden Sie uns jetzt Ihre unverbindliche Anfrage: Sie erhalten eine kostenlose Analyse und ein unverbindliches Angebot zur Datenrettung mit Festpreisgarantie.

Ihre Daten werden gemäß Datenschutzerklärung verarbeitet, um Ihre Anfrage bearbeiten zu können.
Wir helfen Ihnen gerne!

Häufige Fragen
und Antworten

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: