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Anti Virus Software Definition & Begriffserklärung

Anti Virus SoftwareDie wichtigste Aufgabe einer Anti Virus Software besteht darin, sämtliche bereits bekannte Schadsoftware zu erkennen und zu entfernen. Dazu nutzen Virenscanner eine Signaturdatei, in der erforderliche Informationen über sämtliche bekannten Schadprogramme enthalten sind. Da täglich neue Viren hinzukommen, muss diese Signaturdatei ständig aktualisiert werden.

Jede Anti Virus Software ermöglicht es heute, dieses regelmäßige Update automatisch durchführen zu lassen. Diese Funktion ist sowohl in den kostenpflichtigen Vollversionen als auch in den Gratisversionen der Virenscanner implementiert. Das Beseitigen bereits bekannter Viren ist heute eine Routineaufgabe, die jede Anti Virus Software sehr gut beherrscht.

Unbekannte Viren erkennen

Eine deutlich schwierigere Aufgabe! Der Virenscanner untersucht zu diesem Zweck jeden ausführbaren Code und muss selbständig entscheiden, ob es sich um Schadsoftware handelt. Dieses Verfahren wird als heuristischer Scan bezeichnet. Es ist nicht möglich, den heuristischen Scan fehlerfrei durchzuführen. Daher kommt es sowohl zu Fehlalarmen als auch zu Infektionen durch Schadsoftware, die nicht als solche erkannt wird.

Meist beinhalten Virenscanner eine Konfigurationsmöglichkeit, mittels derer der heuristische Scan sehr scharf oder weniger scharf eingestellt werden kann. Gelöst wird das Problem dadurch nicht. Der User hat lediglich die Wahl, welches der beiden genannten Risiken er eher zu akzeptieren bereit ist.

Einige Experten lehnen den heuristischen Scan daher ab und empfehlen, ihn gänzlich zu deaktivieren. Ihr zentrales Argument lautet, dass ein Sicherheitssystem unbrauchbar sei, wenn es unzuverlässig arbeite. Es vermittele lediglich ein trügerisches Gefühl von in Wahrheit nicht vorhandener Sicherheit.

Richtig ist in jedem Fall, dass auch ein aktueller Virenscanner nicht dazu verleiten darf, die bekannten Sicherheitsratschläge zu ignorieren. So stellen z.B. Mailanhänge unbekannter Absender auch mit einer Anti Virus Software eine erhebliche Gefahr dar.

Unterschiede zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Freeware Versionen

Zunächst besteht ein lizenzrechtlicher Unterschied, da kostenfreie Versionen ausschließlich privat genutzt werden dürfen. Darüber hinaus beinhalten kostenpflichtige Versionen meist Recovery Tools, um den Rechner nach einer schweren Infektion wiederherstellen zu können.

Der genaue Leistungsumfang der Vollversionen hängt vom Anbieter ab. Ein wichtiger Unterschied besteht in den meisten Fällen darin, wann die Untersuchung einer Datei auf Viren stattfindet. Die kostenpflichtigen Vollversionen scannen Mailboxen, Websites und Downloads, bevor Daten auf die lokale Festplatte geschrieben werden.

Kostenlose Versionen scannen üblicherweise erst dann, wenn die Datei von der lokalen Festplatte gelesen wird. Die Logik ist durchaus stichhaltig: Solange eine Datei passiv auf der Festplatte liegt, kann sie keinen Schaden anrichten. Es ist also ungefährlich, einen Virus auf die Platte gelangen zu lassen, sofern die Ausführung zuverlässig verhindert wird. So weit, so richtig. Wirklich gefallen kann die Vorstellung zahlreicher Viren auf der Platte dennoch nicht.

Praktische Hinweise

Scanner werden standardmäßig mit einer Einstellung ausgeliefert, infizierte Dateien nicht zu löschen sondern in Quarantäne zu verschieben. Das bedeutet, dass der Zugriff auf diese Dateien vollständig blockiert wird. Dem liegen auch rechtliche Erwägungen zugrunde. Es könnten ansonsten beispielsweise wichtige Dokumente gelöscht werden, die einen Makrovirus enthalten. Die Einstellung „sofort löschen“ kann durchaus gewählt werden, das geschieht allerdings auf eigenes Risiko. Der zweite Hinweis betrifft einen Fehler, den Computerneulinge bisweilen begehen: Zwei Virenscanner auf einem Rechner sind keinesfalls sicherer als einer, sondern können zu Systemabstürzen führen!

Virenscanner nehmen Dateien während des Scans in exklusiven Zugriff, jeder andere Zugriff wird während dieser Zeit verhindert. Wenn zwei Scanner das gleichzeitig versuchen, sind schwerwiegende Probleme vorprogrammiert. Daher sollten keinesfalls zwei Virenscanner gleichzeitig auf einem Rechner laufen.

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