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Datenflußplan Definition & Begriffserklärung

DatenflussplanEin Datenflussplan oder auch als Datenflussdiagramm bekannt, ist für die Darstellung der Bereitstellung, Verwendung und Veränderung von Computerdaten, die innerhalb eines Anwendungsprogramms benötigt werden, notwendig. Die grafische Darstellung mit genormten Symbolen macht das Erstellen dieser Pläne sehr übersichtlich. Dennoch dürfen diese Flussdiagramme nicht mit einem Programmablaufplan verwechselt werden.

Funktionen eines Datenflussplans

Hilfreich für die Erstellung von Datenbankanwendungen ist ein Datenflussplan. Hierbei kann er den Datenfluss eines bestimmten Prozesses bildlich wiedergeben. Im Gegensatz zu einem Programmablaufplan hat ein Datenflussplan keine Kontrollmechanismen. Von daher gibt es hier keine Programmschleifen oder Entscheidungsregeln. Es wird lediglich der Datenfluss dargestellt. So wird beispielsweise der Datenstrom bildlich als Input aus einer Datenbank dem Rechnersystem zur weiteren Verarbeitung zugeführt. Nach der Verarbeitung durch ein Computerprogramm werden die Daten als Output ausgegeben.

Generell ist ein Datenflussplan in vier Elementtypen aufgeteilt. Der eigentliche Datenspeicher wird durch zwei parallele Linien dargestellt. Zwischen den beiden Linien steht der Speichername. In der Unified Modeling Language, einer vereinheitlichten Modellierungssprache, auch UML abgekürzt, wird dies als sogenannter Pufferknoten dargestellt. UML als grafische Modellierungssprache dient zur Konstruktion und Spezifikation von bestimmten Softwareteilen. Der Pufferknoten selbst stellt ein Modellelement hieraus dar.

Der zweite Elementtyp ist der Datenfluss. Er wird gewöhnlich mit einem Pfeil dargestellt auf den ein Name, zum Beispiel Input oder Output auf die Funktion hinweist. Sollte eine Funktion sowohl lesend als auch schreibend auf einen Datenspeicher zugreifen, wird dies entweder mit zwei getrennten, entgegengesetzten Pfeilen symbolisiert oder durch einen Doppelpfeil, der in beide Richtungen verweist.

Das dritte Element bezeichnet den eigentlichen Prozess oder die Funktion. Sie wird durch einen Kreis mit einer Bezeichnung darin dargestellt. Der vierte und letzte Schritt wird als Schnittstelle zur Umwelt bezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein Rechteck, welches mit dem Schnittstellennamen versehen ist. Zu unterscheiden sind Schnittstellen, die gewisse Daten in ein Computersystem einfließen lassen. Sie werden als Datenquellen bezeichnet und stehen beispielsweise für eine Datenbank. Werden Daten dagegen von einem Computersystem ausgegeben, so nennt man diese Datensenken.

Verschiedene Notationen bei der Darstellung von Datenflussplänen

Im Rahmen der strukturierten Analyse wurde 1979 von Tom DeMarco die oben genannte Darstellungsform beschrieben. Dabei wurden die Symbole für die Darstellung aus der DIN 66001 abgeleitet. Generell muss bei einem Datenflussplan wenigstens einer der bezeichneten Endpunkte einen Prozess bilden. Mit Endpunkten wird die Quelle oder das Ziel beschrieben. Der besseren Übersichtlichkeit gibt es auch eine verfeinerte Prozessdarstellung, in dem ein weiteres Datenflussdiagramm verwendet wird. Auf diese Weise spricht man von der Aufteilung in Subprozesse.

Für die strukturierte Analyse stellt der Datenflussplan das wichtigste Modellierungsinstrument zur Verfügung. In der Unified Modeling Language werden diese Aufgaben vom sogenannten Aktivitätsdiagramm übernommen. Der stellenorientierte Datenflussplan nimmt dagegen eine Sonderform ein. Er wird auch wer/was-Diagramm genannt, wobei in vertikalen Swimlanes eines jeden Teilnehmers die jeweiligen Tätigkeiten zugeordnet werden.

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