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EVA Prinzip Definition & Begriffserklärung

EVA PrinzipEng verbunden mit der Geschichte der elektronischen Datenverarbeitung ist das sogenannte EVA Prinzip. Hierbei handelt es sich um die drei Grundprinzipien der Dateneingabe, der Datenverarbeitung und der Datenausgabe, kurz als Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe bezeichnet. Im Englischen wird darunter IPO für Input – Processing – Output als Grundschema der Datenverarbeitung verstanden. Dabei wird in die Betrachtung das gesamte EDV-System gezogen, also sowohl die Hardware als auch die Software und die Organisation.

Dateneingabe

Generell muss in der Datenverarbeitung geklärt werden, wie Eingabesignale überhaupt verarbeitet werden können. In früheren Zeiten wurden für die Eingabe Lochstreifen und Lochkarten verwendet. Diese mussten meist über einen Lochkartenstanzer erstellt werden und nahmen viel Zeit in Anspruch. Für die Dateneingabe waren daher aufwändige Eingabegeräte zu entwickeln. Fehlerhafte Eingaben waren nicht auszuschließen, insbesondere dann, wenn aus Versehen ein Lochkartenstapel durcheinanderkam. Monitore und Tastaturen waren zu dieser Zeit noch nicht gebräuchlich. Lediglich Systemadministratoren konnten über eine einfache Tastatur Befehle eingeben.

Erst viel später wurde für die Dateneingabe die Tastatur genutzt. Zur Kontrolle dienten vornehmlich Monochrom-Monitore. Erst mit dem Apple-Computer Lisa wurde 1983 erstmals eine Eingabe über eine Maus vorgenommen. Ebenso besaß dieser Rechner eine grafische Benutzeroberfläche. Heute kommt mit diesem Eingabegerät kaum ein Rechner aus. Ebenso findet eine Kommunikation mittlerweile per Spracheingabe oder per Touchscreen statt. Nach wie vor gehört zur Eingabe aber auch das maschinelle Einlesen von Daten. Dies kann beispielsweise über einen Netzwerkserver zu einer Datenbank automatisch erfolgen.

Verarbeitung im EVA Prinzip

Generell finden im Bereich der Datenverarbeitung die eigentlichen Rechenprozesse statt. Bei der Verarbeitung nimmt der Rechner die eingegebenen Befehle, zum Beispiel über die Tastatur oder Maus, entgegen und führt mit diesen anhand der installierten Software die benötigten Funktionen aus. Hierbei spielt es keine Rolle, ob beispielsweise über eine Textverarbeitung ein Dokument erstellt wird, Daten in einer Datenbank eingepflegt werden oder mathematische Berechnungen über eine Tabellenkalkulation erfolgen. Dabei muss die jeweilige Software in der Lage sein, die Eingangsdaten per Tastatur oder auch als Datei von einem Datenträger zu erkennen und was es damit machen soll.

Über die Software wird auch gleichzeitig der Rechenprozess über den Mikroprozessor eingeleitet. Schließlich bereitet ein Programm auch die Daten so vor, dass sie in einer bestimmten Form wieder ausgegeben werden können. Im Laufe der Entwicklung der Computer hat die Verarbeitungsgeschwindigkeit, insbesondere der Mikroprozessoren enorm zugenommen. Während die ersten Rechenanlagen ganze Räume einnahmen, findet sich eine vergleichbare Leistung heute in einem einzigen Notebook wieder.

Ausgabe im EVA Prinzip

Sowohl die verwendete Software, als auch die Hardware muss wissen, wie sie die berechneten Daten und Ergebnisse wieder ausgeben kann. So werden die meisten Resultate an den Bildschirmausgang geleitet und dann auf einem Display dargestellt. Ebenso können aber auch Ergebnisse auf dem Drucker ausgegeben werden. Selbst das Weiterleiten in ein Netzwerk oder das Abspeichern auf einem Datenträger gehören zum Bereich der Ausgabe. Schließlich dürfen hier auch nicht die akustischen Signale und Musik vergessen werden.

Zusammenspiel zwischen Hard- und Software

Jedes Programm und jeder Rechner, also die Hardware, sind als einheitliche Funktion im EVA Prinzip zu betrachten. Interessant ist, dass der Arbeitsspeicher eine Sonderstellung einnimmt. Er gehört nicht zum eigentlichen EVA Prinzip und wird als EVA-S Prinzip bezeichnet. Der Arbeitsspeicher dient in diesem Fall als Puffer. Die Daten werden sowohl über die Eingabe, als auch über die Verarbeitung an ihn weitergeleitet und bleiben dort solange liegen, bis sie wieder abgerufen werden.

Dem engeren Sinn nach gehört der Speicher aber in den Bereich des Prozessors. Das EVA Prinzip wurde schon seit der Entwicklung der ersten Rechner entwickelt. Liegt im Ablauf ein Fehler vor, so sollte man sich zunächst fragen, in welchem Schritt dieser Fehler aufgetreten ist. Wenn bei der Ausgabe beispielsweise ein falscher Wert wiedergegeben wird, so sollte überprüft werden, welche Werte für die Verarbeitung genutzt worden. Letztlich kann es auch nicht schaden zu überprüfen, welche Werte für die Eingabe benutzt worden sind.

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