Memory Stick Speicherkarten

Memory Sticks bzw. Memory-Speicherkarten werden im Computeralltag in einer Vielzahl von Szenarien eingesetzt. Sie dienen der temporären Auslagerung von
Dateien, dem Transport von kleineren Dokumenten vom Arbeitsplatz nach Haus und umgekehrt und auch dem Anlegen von Backups. Mit diesen kleinen Speichersticks können Daten von bis zu mehreren Gigabyte Größe gesichert werden, ohne dass die Anschaffung aufwändigere
Festplatten notwendig wäre.
Technik der Memory-Stick-Speicherkarten
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Memory-Sticks basieren auf einer sogenannten Flash-Speichertechnologie. Sie unterscheiden sich damit grundsätzlich von den Magnetspeicherfestplatten, die auf einen mechanischen Mechanismus beim Auslesen und Schreiben von Daten setzen. Derartige Magnetspeicherfestplatten sind von dem Phänomen der
Defragmentierung betroffen, da Daten nicht gesammelt an einem Ort auf den Plattern, sondern über diese verstreut geschrieben werden. Außerdem sind Magnetspeicherplatten von Verschleißerscheinungen betroffen und können durch Stürze zerstört werden. Die Flashspeicher hingegen setzen auf sogenannte Speicherzellen, die durch Veränderungen elektrischer Ladungen angesprochen werden und machen mechanische Leseköpfe überflüssig. Aus diesem Grund weisen Memory-Sticks auch kein Betriebsgeräusch auf und lassen sich mit einem sehr viel geringeren Stromverbrauch betreiben. Weitere Vorteile sind darin zu sehen, dass die Sticks relativ unempfindlich gegenüber Stürzen sind.
Anschlussarten der Memory Sticks
Memory-Sticks liegen in Bauweisen mit unterschiedlichen Anschlussarten vor. Besonders verbreitet ist der Anschluss über den UBS 1.0 bzw. USB 2.0-Port des PCs,
Notebooks oder eines anderen Geräts. Seit einiger Zeit werden auch Anschlussarten per USB 3.0 angeboten, wodurch sehr viel höhere Übertragungsraten möglich werden. Statt einen der Universal Serial Buses einzusetzen, können jedoch auch SD- bzw. XD-Karten eingesetzt werden. Für diese muss das Computergerät über ein entsprechendes Einschubfach verfügen, die Karten sind dann im Gehäuse versenkt. Üblich sind derartige Speicherkarten beim Einsatz für Digitalkameras und ähnliche Geräte. Unabhängig von der Anschlussart basieren diese Karten jedoch alle auf derselben Technologie. Unterschiede gibt es allerdings in Hinblick auf die Übertragungsraten.
Geschwindigkeiten der Memory-Speicher-Sticks
Je nach Anschlussart kann der Benutzer der Sticks von unterschiedlichen Übertragungs-Geschwindigkeiten ausgehen. Bei dem mittlerweile veralteten Standard USB 1.0 waren dieses lediglich 400 MBit pro Sekunde. Mit der Spezifikation von USB 2.0 wurden diese Datenraten auf 480 MBit pro Sekunde erhöht. Hierbei handelt es sich jedoch um theoretische Maximalwerte, die in der Praxis selten erreicht werden. Einen deutlichen Sprung erfuhr die USB-Technik mit der Einführung von USB 3.0 im Jahr 2008. Von nun an sollen Geschwindigkeiten von 4,8 Gbit pro Sekunde erreicht werden können. Hiermit wurde den in der Praxis beständig steigenden Datenvolumina Rechnung getragen. Bei den SD-Karten liegen andere technische Voraussetzungen vor. SD-Karten übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit zwischen 2 und 13 MByte pro Sekunde, bei den XD-Karten sind es ca. 5 MByte pro Sekunde.
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