Das Sichern von Daten mit der Absicht, diese bei einem Datenverlust wiederherstellen zu können, wird Backup genannt. Das Zurückspielen der zuvor gesicherten Daten bezeichnet man als Restore. Ein Backup wird durchgeführt, um sensible Daten zu schützen, ein Restore, um diese Daten nach einem Datenverlust wiederherzustellen.
Wesentlich für eine belastbare Datensicherung sind klare Ziele: Wie schnell müssen Systeme wieder laufen (RTO – Recovery Time Objective)? Wie viele Daten dürfen im Ernstfall maximal fehlen (RPO – Recovery Point Objective)? Aus diesen Kennzahlen leitet sich die passende Backup-Strategie ab – vom Sicherungsintervall über die Aufbewahrungsdauer bis zur Wahl des Speichermediums.
- 3-2-1-Regel: Mindestens drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine Kopie extern (Offsite).
- Versionierung: Mehrere Sicherungsstände schützen vor stillen Fehlern und Ransomware.
- Regelmäßige Restore-Tests: Nur wer die Rücksicherung übt, kann sie im Notfall sicher ausführen.
- Verschlüsselung: Schutz sensibler Informationen bei Transport und Lagerung.
- Dokumentation: Pläne, Zuständigkeiten und Abläufe schriftlich festhalten.
Gründe für einen Datenverlust
Alle digital gespeicherten Daten können verloren gehen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein häufiger Grund dafür ist ein menschlicher Fehler. Immer wieder kann es vorkommen, dass ein Nutzer eine Datei versehentlich überschreibt, die er eigentlich noch benötigt. Besonders schwerwiegend wird dieses Problem, wenn mehrere Nutzer auf einen Computer Zugriff haben. Wenn hier kein System mit verschiedenen Benutzerkonten und Zugriffsrechten eingeführt wird, kann es schnell zu einem Verlust der Daten kommen. Es kann zu Verwechslungen kommen und ein Mitarbeiter speichert die Daten an einem falschen Ort ab. Ein anderer Mitarbeiter entdeckt die dort abgelegten Daten und löscht sie, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. In seltenen Fällen kann es sogar vorkommen, dass ein Mitarbeiter vorsätzlich die Daten anderer Mitarbeiter löscht. Eine weitere Möglichkeit für den Datenverlust stellt die Beschädigung des Geräts dar. Durch Feuer oder durch einen Unfall kann das Gerät so beschädigt werden, dass die Daten nicht mehr lesbar sind. Ein weiterer Grund für den Datenverlust kann Diebstahl sein. Dieser Fall ist besonders problematisch. Während man in den anderen Fällen oftmals die Daten mit bestimmten Techniken wiederherstellen kann, ist dies im Falle des Diebstahls nicht möglich, da der Datenträger nicht mehr zugänglich ist.
- Hardwaredefekte: Ausfall von Festplatten (HDD/SSD), defekte Controller, Verschleiß, Bad Blocks, Stromspitzen.
- Dateisystem- und Softwarefehler: Korruption durch Abstürze, fehlerhafte Updates, inkompatible Treiber.
- Malware/Ransomware: Verschlüsselung oder Manipulation von Dateien und Backups, besonders kritisch ohne Offsite/immutable Kopien.
- Synchronisationskonflikte: Fehlkonfigurationen bei Cloud-/NAS-Sync können zu stillen Löschungen führen.
- Stromausfälle: Abrupte Unterbrechungen verursachen unvollständige Schreibvorgänge und inkonsistente Daten.
- Umwelteinflüsse: Wasser, Rauch, Hitze, Staub oder Erschütterungen beschädigen Datenträger.
- Nutzerrechte/Governance: Fehlende Rollen- und Rechtekonzepte begünstigen versehentliche oder mutwillige Löschungen.
- Transport/Diebstahl: Verlust des physischen Zugriffs auf den Datenträger verhindert Wiederherstellung.
Wichtig: Viele Ursachen sind vermeidbar – eine robuste Backup-Strategie mit regelmäßigen Tests ist die beste Versicherung.
Wann kann sich die Datenrettung lohnen?
Datenverlust kann schwerwiegende Folgen haben Wenn ein Computer nur für private Zwecke genutzt wird, sind die Folgen eines Datenverlusts meist relativ überschaubar. Der Verlust privater Dokumente und Fotos ist zwar sehr ärgerlich, der wirtschaftliche Schaden ist in diesen Fällen jedoch überschaubar. Wenn in einem Unternehmen Daten verloren gehen, kann dies weitaus schwerwiegendere Folgen haben. Wenn beispielsweise die Daten über die aktuellen Aufträge verloren gehen, kann es zu Lieferausfällen kommen und viele Kunden werden so vertrieben. Der Verlust von Rechnungsdaten kann ebenfalls größere Gewinnausfälle bedeuten. Außerdem kann ein Betrieb Probleme mit dem Finanzamt bekommen, wenn er aufgrund verloren gegangener Rechnungsdaten seinen Gewinn nicht ordnungsgemäß angeben kann. Aus diesen Gründen ist ein Backup der Unternehmensdaten auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
- Privatpersonen: Unersetzliche Erinnerungen (Fotos, Videos) und wichtige Unterlagen (Studien-, Arbeits-, Finanzdokumente) rechtfertigen die professionelle Wiederherstellung häufig.
- Unternehmen: Produktionsstillstand, verpasste Lieferfristen, Vertragsstrafen, Reputationsschäden und Compliance-Risiken übersteigen die Kosten einer Rettung in der Regel deutlich.
- Entscheidungsgrundlage: Stellen Sie RTO/RPO, Datenwert, Alternativquellen und gesetzliche Aufbewahrungspflichten gegenüber. Je kritischer die Daten, desto eher lohnt die professionelle Wiederherstellung.
Hinweis: Eigenversuche (Formatieren, Neuinstallation, Tools ohne Write-Blocker) verschlechtern die Ausgangslage. Frühzeitige Expertenanalyse erhöht die Erfolgschancen deutlich.
Wie kann ein Backup durchgeführt werden?
Es gibt viele verschiedene Formen, um einen Backup durchzuführen. Der Aufwand und die Kosten, die dafür betrieben werden müssen, sind sehr unterschiedlich. Die Methoden, die dabei angewendet werden, unterscheiden sich sowohl in den Speichermedien als auch in der Automatisierung, mit der das Backup durchgeführt wird. Im privaten Bereich wird das Backup in der Regel manuell durchgeführt. Der Nutzer wählt die Daten, die gesichert werden sollen von Hand aus und überspielt sie auf ein anderes Speichermedium. Oftmals werden dafür CDs oder DVDs verwendet. Dieses Medium bietet zum einen viel Speicherplatz, zum anderen ist es sehr günstig. Da das CD- oder DVD-Laufwerk bereits im Computer inbegriffen ist, müssen lediglich die günstigen Rohlinge gekauft werden. Eine weitere Möglichkeit, die oft zum Einsatz kommt, ist die Verwendung einer externen Festplatte. Diese wird einfach an den Computer angeschlossen und die Datenübertragung ist sehr einfach. Aufgrund des großen Speicherplatzes der Festplatte können hier sehr viele Daten gesichert werden. Diese Methode ist zwar etwas teurer, jedoch ist sie übersichtlicher und man muss nur ein einziges Speichermedium aufbewahren. Man kann sich darüber hinaus auch Online-Speicherplatz mieten und die Daten dort abspeichern.
In Betrieben werden die Daten meistens automatisch gesichert, da aufgrund der hohen Datenmenge die manuelle Speicherung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Auf den Rechnern wird eine Software installiert, die in regelmäßigen Abständen die Daten absichert. Die gesicherten Daten werden in einem besonderen Schutzraum untergebracht, der die Daten sicher vor Feuer und anderen Einflüssen schützt.
- Automatisierung: Zeitpläne (täglich/stündlich), ereignisgesteuerte Sicherungen, kontinuierliche Datensicherung (CDP) für minimale RPOs.
- Betriebssystem-Tools: Windows (Sicherungsverlauf, Systemabbild), macOS (Time Machine), Linux (rsync, Borg, Restic). Für Server: applikationskonsistente Sicherungen (z. B. mit VSS für Datenbanken).
- Verschlüsselung und Zugriff: End-to-End-Verschlüsselung, sicherer Schlüsselschutz, rollenbasierte Rechte.
- Deduplizierung/Komprimierung: Spart Speicher und Bandbreite, besonders bei vielen ähnlichen Dateien.
- Backup-Ziele: Lokales NAS/SAN, Offsite-Standort, Cloud-Objektspeicher – ideal in Kombination.
- Überprüfung: Prüfsummen, automatische Integritätschecks und regelmäßige Restore-Proben gewährleisten Wiederherstellbarkeit.
Aktualisierung: Optische Medien wie CD/DVD sind für große Datenmengen heute meist ungeeignet. Für kleine, archivähnliche Sicherungen können sie weiterhin dienen, sollten aber regelmäßig auf Lesbarkeit überprüft und durch moderne Medien ergänzt werden.
Aufbewahrung von Backups
Die Sicherung wichtiger Daten sollte keinesfalls auf dem benutzten Rechner verbleiben. Externe Festplatten eignen sich gut für die Datensicherungen von Privatpersonen. Diese ermöglichen eine vom Computer getrennte Aufbewahrung des Backups, wodurch dessen Beschädigung nicht den Verlust der Daten bedeutet.
Für Unternehmen ist die Sicherung mit externen Festplatten nicht sinnvoll. Im Regelfall ist hier von einem wesentlich größeren Datenvolumen auszugehen, häufig auch von sensiblen Daten (zum Beispiel Personal- und Kundendaten). Die Sicherungen von Unternehmen sollten nach Möglichkeit außerhalb der genutzten Räumlichkeiten aufbewahrt werden, für Datenträger eignen sich beispielsweise Bankschließfächer. Je nach Größe der Datenmenge kann es aber durchaus auch angemessen sein, Server zur Speicherung zu nutzen, die sich in feuersicheren Räumen befinden. Möglich ist auch das Verteilen der Daten auf verschiedene Standorte oder Rechenzentren.
- 3-2-1-1-0-Prinzip: Eine zusätzliche, unveränderbare Kopie (immutable/WORM) und null Fehler bei Verifikationstests.
- Air-Gap: Physische oder logische Trennung schützt vor Angriffen auf das Produktivnetz.
- Retention/GFS: Großvater-Vater-Sohn-Rotation kombiniert kurze Wiederherstellungszeiten mit langer Historie.
- Sichere Lagerung: Brand-/wassergeschützte Räume, kontrollierte Temperatur/Feuchte, dokumentierte Transportwege.
- Schlüsselmanagement: Getrennte Aufbewahrung von Verschlüsselungskeys, Notfallzugriff definiert.
Gesetzliche Verpflichtung
Gemäß Handelsgesetzbuch sind Betriebe zu einer ordnungsgemäßen, nachvollziehbaren und revisionssicheren Buchführung verpflichtet, daraus ergibt sich auch die Pflicht zur regelmäßigen Sicherung digitaler Daten. Seit Januar 2002 gelten für Unternehmen die GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen). Diese Grundsätze wurden vom Bundesfinanzministerium herausgegeben.
Aktuelle Ergänzung: Die heute maßgeblichen GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) konkretisieren Unveränderbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Verfügbarkeit und maschinelle Auswertbarkeit. Relevante Aspekte:
- Aufbewahrungsfristen: i. d. R. 6 bzw. 10 Jahre – auch für elektronische Belege und E-Mails.
- Revisionssicherheit: Protokollierung von Änderungen, lückenlose Dokumentation, testierbare Verfahren.
- Datenschutz: DSGVO-konforme Verarbeitung, Zugriffsschutz, Verschlüsselung, Löschkonzepte nach Fristablauf.
- Branchenspezifika: In regulierten Bereichen (z. B. KRITIS) gelten erhöhte Anforderungen an Verfügbarkeit und Notfallvorsorge.
Sicherungsarten
Welche Daten gesichert werden, ist abhängig von dem Verwendungszweck des Backups. Privatanwender werden häufig keine komplette Sicherung vornehmen, sondern nur bestimmte Dateien und Ordner, die Bilder, Musik oder wichtige Dokumente enthalten, zur Sicherung auswählen. Auch Unternehmen müssen nicht bei jedem Backup eine sogenannte Volldatensicherung vornehmen. Es ist möglich inkrementelle und differenzielle Sicherungen zu erstellen, hierfür ist jedoch eine vorherige Komplettsicherung unerlässlich.
Bei der Komplettsicherung werden die zu sichernden Daten vollständig auf das Sicherungsmedium übertragen. Es kann sich dabei um ein komplettes Laufwerk oder auch nur eine Partition desselbigen handeln. Eine Abbildsicherung erstellt ein sogenanntes Image. Auf diesem werden nicht nur die Daten gespeicherten Daten hinterlegt, sondern der komplette Datenträger, also auch das Dateisystem, das Betriebssystem und sämtliche Benutzereinstellungen. Bei einem Totalausfall des gesicherten Systems kann so der vorherige Zustand 1:1 wiederhergestellt werden.
Um Speicherplatz zu sparen, greifen Unternehmen oft auf eine differenzielle Datensicherung zurück. Bei dieser Sicherungsart werden nur die Daten gesichert, die seit der letzten Vollsicherung verändert wurden oder hinzugekommen sind. Grundlage für die differenzielle Sicherung ist also jeweils die letzte Komplettsicherung.
Die inkrementelle Sicherung verbraucht noch weniger Speicherplatz, da sie als Basis das letzte inkrementelle Backup nutzt (beim ersten Mal die letzte Vollsicherung). Daraus entsteht allerdings der Nachteil, dass bei einer Wiederherstellung nicht einfach die letzte Sicherung eingespielt werden kann. Es wird meistens nötig sein, die Daten aus verschiedenen Sicherungen zusammenzusuchen.
- Inkrementell-forever/Synthetic Full: Regelmäßig inkrementell sichern und periodisch synthetische Vollsicherungen erstellen – schnelle Restores bei effizienter Speichernutzung.
- Snapshots: Sehr schnelle, häufige Sicherungspunkte auf Storage-/VM-Ebene, ideal in Kombination mit klassischen Backups.
- Applikationskonsistenz: Sicherungen mit Quiescing (z. B. VSS) vermeiden beschädigte Datenbanken.
- Bare-Metal-Restore: Vollständige System-Wiederherstellung auf neue Hardware oder virtuelle Maschinen.
- Validierung: Automatisierte Prüfsummen, regelmäßige Test-Restores und Protokolle sichern die Wiederherstellbarkeit.
Welche Datenträger können für ein Backup genutzt werden?
Firmen sichern ihre Daten häufig auf Servern, RAIDs, NAS Laufwerken, aber auch mit Magnetbändern mit großer Kapazität. Auch die Backups via Netzwerk, sogenannte Online Backups gewinnen immer mehr an Bedeutung. Privatanwender nutzen für die Datensicherung meist günstigere Speichermedien, wie externen Festplatten, USB-Sticks oder DVDs.
- HDD/NAS/RAID: Hohe Kapazität, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; regelmäßige SMART-Überwachung und Redundanz beachten.
- SSD: Schnell, stoßunempfindlich; ideal für Arbeitskopien und schnelle Restores, aber teurer pro GB.
- Magnetband (z. B. LTO-7/8/9): Sehr große Kapazitäten, niedrige Kosten pro TB, hervorragend für Offsite/Archiv – erfordert disziplinierte Verwaltung.
- Cloud-Speicher: Skalierbar, geografisch verteilt; geeignet für Offsite-Komponente und Langzeitaufbewahrung.
- USB-Sticks/DVDs: Für kleine Datenmengen und kurzfristige Übergaben; nicht für dauerhafte Archivierung empfohlen.
Datenrettung und Wiederherstellung Ihrer Backups
Als professioneller Datenrettungsservice sind wir genau darauf spezialisiert: Auf Datenrettung und Wiederherstellung. Und dies beinhaltet selbstverständlich auch die Wiederherstellung Ihrer Backups, die beispielsweise durch eine defekte Festplatte bedroht sind. Gerade die sensiblen Daten eines Backups sind sehr wichtig und deshalb sind Sie bei uns genau an der richtigen Adresse um diese Daten zu retten.
Wenn Sie uns Ihre Datenträger und Festplatten zuschicken, analysieren wir diese für Sie völlig kostenlos (kostenlose Analyse für einzelne SSDs und Festplatten) und senden Ihnen zusammen mit einer transparenten Fehlerdiagnose ein Festpreisangebot für die individuelle Backup-Rettung zu. Der Rückversand Ihrer Hardware ist auf jedem Fall kostenlos für Sie. So können Sie in aller Ruhe entscheiden, ob Sie eine Backup-Wiederherstellung durch uns wünschen.
- Vorgehen: Schonende Analyse, Erstellung eines bitgenauen Abbilds, logische/physische Wiederherstellung, Validierung und sichere Übergabe.
- Datenschutz: Vertrauliche Behandlung, dokumentierte Prozesse, optionale Verschlüsselung der Rückgabe-Datenträger.
- Tipps im Notfall: Gerät sofort ausschalten, keine Neuinstallationen, keine Reparaturtools ausführen, keine Schreibzugriffe – und zeitnah Kontakt aufnehmen.
- Unterstützte Medien: HDD, SSD, RAID, NAS, Server, Bänder sowie verschiedene Dateisysteme und Betriebssysteme.
Fragen Sie einfach unseren freundlichen und kompetenten Kundenservice, den Sie per Telefon, E-Mail oder Anfrage-Formular erreichen. Für eine eilige Datenrettung bieten wir einen Express-Service, der Ihre Daten innerhalb von 24-Stunden wiederherstellen kann.
Häufige Fragen und Antworten
Was versteht man unter einem Backup?
Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten, die erstellt wird, um im Falle eines Datenverlusts eine Wiederherstellung zu ermöglichen. Das Backup dient dazu, sensible Daten zu schützen und kann durch verschiedene Formen der Datensicherung durchgeführt werden.
Der dazugehörige Prozess der Rücksicherung heißt Restore. Er spielt die gesicherten Informationen auf das ursprüngliche oder ein alternatives System zurück – idealerweise getestet und dokumentiert.
- Ziele: RTO (Wiederanlaufzeit) und RPO (maximaler Datenverlust) definieren.
- Strategie: 3-2-1-Regel, Versionierung und Offsite-Kopien kombinieren.
- Prüfung: Regelmäßige Restore-Tests stellen die Verfügbarkeit sicher.
Warum ist ein Backup wichtig?
Ein Backup ist wichtig, um im Falle eines Datenverlusts die verlorenen Daten wiederherstellen zu können. Es schützt sensible Daten vor Verlust durch menschliche Fehler, Geräteschäden, Diebstahl und andere unvorhergesehene Ereignisse. Insbesondere für Unternehmen ist ein Backup wichtig, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und gesetzlichen Anforderungen zur Datensicherung zu entsprechen.
- Risikominimierung: Schutz vor Ransomware, Fehlbedienung und Hardwareausfällen.
- Compliance: Erfüllung von GoBD-Anforderungen, Aufbewahrungsfristen und Nachweispflichten.
- Betriebssicherheit: Schnelle Wiederherstellung kritischer Systeme reduziert Ausfallzeiten und Kosten.
Wie kann ein Backup durchgeführt werden?
Ein Backup kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Im privaten Bereich kann es manuell erfolgen, indem ausgewählte Daten auf externe Speichermedien wie CDs, DVDs oder externe Festplatten kopiert werden. Unternehmen nutzen in der Regel automatisierte Backup-Lösungen, die regelmäßig Sicherungen der Daten erstellen und diese auf sicheren Speichermedien oder in Cloud-Speicher sichern.
- Zeitpläne: Täglich, stündlich oder kontinuierlich (CDP) – abhängig von RPO/RTO.
- Konsistenz: Applikationskonsistente Backups (z. B. Datenbanken) vermeiden defekte Sicherungen.
- Sicherheit: Verschlüsselung, Zugangskontrollen, getrennte Aufbewahrung von Schlüsseln.
- Kontrolle: Monitoring, Protokolle, Prüfsummen und Restore-Tests.
Welche Datenträger können für ein Backup genutzt werden?
Es gibt verschiedene Datenträger, die für ein Backup genutzt werden können. Privatanwender nutzen oft externe Festplatten, USB-Sticks oder DVDs. Unternehmen setzen häufig auf Server, RAID-Systeme, NAS-Laufwerke oder Magnetbänder. Auch Online-Backups, bei denen die Daten in der Cloud gesichert werden, gewinnen an Bedeutung.
- HDD/NAS: Große Kapazität für File- und Image-Backups.
- Band/LTO: Kosteneffizient für Offsite und Langzeitarchiv.
- Cloud: Skalierbar, geografisch verteilt, ideal als Offsite-Komponente.






