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Bluescreen Definition & Begriffserklärung

BluescreenSelbst moderne Systeme sind nicht davor gefeit, dass es zu einem Hardware- oder Treiberkonflikt kommt. Ein solcher Konflikt kann im schlimmsten Fall zur Folge haben, dass das Betriebssystem nicht weiter ausgeführt werden kann und neu gestartet werden muss. In der Praxis äußerst sich dieses Verhalten des Computers in Form eines sogenannten Blue Screen, der einem Absturz vorangeht. Der folgende Artikel zeigt auf, wie es zu einem solchen Blue Screen kommen kann.

Was bedeutet Blue Screen?

Blue Screens bilden in der Computerterminologie eine eigene Kategorie von Fehlermeldungen, die im Englischen als „stop errors“ bezeichnet werden. Hiermit ist das Beenden der Systemausführung gemeint, was in der Umgangssprache als Absturz bezeichnet wird.

Da viele Systeme nach dem Auftreten eines solchen Blue Screens nicht mehr normale gestartet werden können und auf irgendeine Form der Systemwiederherstellung angewiesen sind, spricht man auch von einem Blue Screen of Death (BSoD). Das Auftreten von Blue Screens wird insbesondere mit den Windows-Betriebssystemen von Microsoft in Verbindung gebracht, andere Betriebssysteme können hiervon jedoch ebenfalls betroffen sein.

Wie ein Blue Screen entsteht

Der Absturz eines Computers kann entweder mit Fehlern in den Anwendungsprogrammen zusammenhängen oder auf der Hardwareebene zu suchen sein. Blue Screens werden tatsächlich in der Regel entweder durch Hardwarekonflikte oder durch damit in Verbindung stehende Treiberprobleme ausgelöst. Der Absturz wird dann entweder durch einen Fehler in der Hardware selbst (Hardwaredefekt) oder durch eine falsche Ansprache der Hardware durch den Treiber verursacht. Meistens handelt es sich hierbei um Programmierfehler, die durch entsprechende Patches behoben werden können oder um die Installation eines falschen Treibers, der für eine andere Hardwarekomponente als die eingesetzte gedacht war.

Wird die Fehlerentstehung im Detail betrachtet, muss klargemacht werden, dass Hardwaretreiber innerhalb des Betriebssystems in einem sogenannten privilegierten Modus ausgeführt werden, der auch als „Kernel-Mode“ bezeichnet wird. Dieser erlaubt es der Hardware, direkt auf Systemspeicherbereiche zuzugreifen und auf die Schnittstellen der Hardware.

Einzelne Hardwarekomponenten sind also darauf angewiesen, dass ihnen Speicherbereiche zugeordnet werden, auf denen sie Daten schreiben dürfen, ohne dass andere Geräte ebenfalls auf diese Bereiche zugreifen können. Ist ein Treiber jedoch fehlerhaft programmiert, kann es zu einer solchen Überschreibung fremder Speicherbereiche kommen. Das Resultat ist das Entstehen eines Blue Screens und das Herunterfahren des Systems. Das sofortige Herunterfahren des Computers ist deshalb sinnvoll, da bei einer Verletzung der Speicherbereiche der unwiderrufliche Verlust von Daten auf der Festplatte droht. Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist jedoch, dass noch nicht gespeicherte Daten, die in Programmen während des Absturzes geöffnet sind, gar nicht erst auf der Festplatte gesichert werden können.

Der berühmteste Blue Screen der Computergeschichte

Privatanwender und Professionals haben alle ihre eigenen Erfahrungen mit dem Auftreten von Blue Screens. Der Entstehung eines besonderen Blue Screens durfte die Computeröffentlichkeit jedoch im Jahr 1998 beiwohnen, als der damalige CEO von Microsoft Bill Gates auf der Computermesse COMDEX eine Beta-Version des neuen Betriebssystems Windows 98 vorführen wollte. Es sollte die neue Plug-and-Play-Fähigkeit des Systems demonstriert werden, indem während des laufenden Betriebs ein Scanner an einen Demo-Computer angeschlossen wurde. Das System stürzte mit einem Blue Screen ab, was von dem versammelten Publikum mit großem Applaus bedacht wurde.

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