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Firmware Definition & Begriffserklärung

FirmwareUnter dem Begriff Firmware versteht man die fest eingebaute Software in einem technischen Gerät, das zum Betrieb desselben erforderlich ist. Sie wird vom Hersteller installiert und ist vom Benutzer nicht ohne Weiteres zu verändern oder auszutauschen. Wird die Firmware beschädigt oder nicht sachgerecht installiert, kann ein Gerät vollkommen unbrauchbar werden. Ursprünglich fand Firmware hauptsächlich in Computern Verwendung, bei PCs beispielsweise unter der Bezeichnung BIOS (Basic Input / Output System). Heutzutage gibt es aber auch zahlreiche Gegenstände des Alltags, die über eine Firmware verfügen. Dazu zählen nicht mehr nur Computer, sondern auch moderne Fernseher, DVD-Laufwerke, Drucker, Foto- und Videokameras, CD- und DVD-Brenner, Festplattenrekorder und andere technische Geräte.

Auch bei der mobilen Kommunikation geht es nicht ohne Firmware. So verfügen auch Smartphones oder intelligente Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Kühlschränke oder Waschmaschinen über eine solche Steuerungssoftware. Im Auto gibt es zahlreiche Systeme, die alle eine Firmware besitzen. Hier ist ein Update meist nicht vom Benutzer durchzuführen und erfordert dann den Besuch einer Fachwerkstatt.

Firmware in verschiedenen Geräten

Die Firmware steuert die grundlegenden Funktionen, die bei Computersystemen zur Installation weiterer Komponenten (wie Betriebssysteme) oder – im Falle von Haushaltsgeräten – zum eigentlichen Betrieb notwendig sind. Oft lässt sich die Firmware von Geräten updaten. Hierzu ist entweder eine direkte Kommunikationsverbindung (meist über Internet, Mobilfunk- oder Kabelnetze) erforderlich, oder die Installation über einen externen Speicher (USB-Stick oder direkte Kabelverbindung mit einem Computer).

Die Firmware ist allerdings nicht mit Treibern zu verwechseln, wie sie etwa zum Betrieb eines Zusatzgerätes an einem bestimmten Computersystem installiert werden müssen. Während die Firmware für den eigentlichen Betrieb des Gerätes verantwortlich ist, stellen Treiberprogramme nur die Zusammenarbeit (z. B. von Druckern oder Scannern) mit verschiedenen Computersystemen (z. B. MacOS oder Windows) sicher.

Fehlerhafte Installation von Firmware kann ernste Folgen haben

Veränderungen an der Firmware sind längst nicht bei allen Geräten notwendig. Hat der Hersteller dennoch ein Update zur Aktualisierung bereitgestellt, um beispielsweise Fehler einer alten Version zu korrigieren, die Kompatibilität mit anderen Geräten sicherzustellen oder neue Funktionalität zu installieren, kann der Benutzer dies oft selbst durchführen. Bei den meisten Geräten erfolgt die Aktualisierung heute über das Internet, wobei der Installationsprozess automatisch abläuft. Verfügt ein Gerät (beispielsweise ein DVD-Player) nicht über eine Kommunikationsverbindung, kann man die neue Firmware an einem PC herunterladen, auf eine DVD (oder ein anderes Speichermedium) brennen und dann über die Aktualisierungsfunktion des Players einspielen.

Da die Firmware für das Funktionieren eines Gerätes unbedingt notwendig ist, kann ein Fehler oder eine Unterbrechung der Installation (beispielsweise durch Stromausfall oder Abbruch der Internetverbindung) ernste Folgen haben. Die meisten Hersteller lehnen eine Haftung für solche Probleme ab und warnen regelrecht davor, die Firmware selbst zu aktualisieren. Bisweilen lassen Geräte dem Nutzer aber gar keine Wahl und informieren darüber, dass eine neue Version verfügbar ist und heruntergeladen werden sollte. Aufgrund der kritischen Natur der Sache ist die Funktion zur Aktualisierung der Firmware nicht selten in bestimmten Menüs „versteckt“ oder sogar nur über spezielle Tastencodes an der Fernbedienung zu aktivieren.

Viele Geräte bekommen nie eine neue Firmware

Anders als die oft veränderten Treiber wird die Firmware also eher selten oder gar nicht während der Geräte-Lebensdauer aktualisiert. Ausnahmen bestätigen hier die Regel. So ist aufgrund der relativ raschen Entwicklung bei Smartphones auch ein Firmware-Update nichts Außergewöhnliches, um neue Funktionen freizuschalten oder bestimmte Fehler zu beheben, die erst im laufenden Betrieb offensichtlich geworden sind. Dabei fällt auf, dass es hinsichtlich der Aktualisierung der Firmware drei Grundtypen von Benutzern gibt.

Nicht jeder Nutzer aktualisiert die Firmware gerne

Der erste Typ ist ein professioneller Nutzer, der jede Aktualisierung sofort durchführt, sobald sie verfügbar ist. Diese Nutzer möchten immer auf dem neuesten Stand der Technik sein und neue Funktionen möglichst bald nutzen können. Sie nehmen dabei auch in Kauf, dass eventuelle neue Fehler auftreten können, die dann durch weitere Updates im Laufe der Zeit behoben werden, bis das System möglichst perfekt funktioniert. Manche Hersteller setzen insgeheim auf solche Nutzer als eine Art Beta-Tester, die im Alltagsbetrieb Fehler aufspüren.

Der zweite Benutzertyp ist ebenfalls ein professioneller Nutzer, der allerdings nicht jede neue Firmware sofort aufspielt, sofern es nicht unbedingt sein muss. Diese Nutzer warten ab, welche möglicherweise neuen Probleme mit der Aktualisierung auftreten könnten oder ob ihnen die Veränderungen der Firmware überhaupt sinnvoll erscheinen. Sie wollen nicht den unfreiwilligen Tester für den Hersteller spielen.

Der dritte Typ ist der Durchschnittsnutzer, der sich mit der Aktualisierung der Firmware nur dann beschäftigt, wenn es unbedingt sein muss, um das weitere Funktionieren des Gerätes zu gewährleisten. Da viele dieser Nutzer unerfahren im Bezug auf solche Updates sind, holen sie sich gerne Hilfe von erfahrenen Usern (z. B. in Internetforen) oder lassen die Firmware vom Händler aktualisieren. Dies kann zwar mit Kosten verbunden sein, doch ist in diesem Fall der Händler für mögliche Fehler beim Aufspielen eines Updates verantwortlich.

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