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ext3 Datenrettung

Wir haben uns auf die ext3 Datenrettung spezialisiert. Ob es sich bei Ihrem defekten Medium um eine Festplatte, um eine SSD oder um einen Linux-Server handelt, der auf dem ext3 Dateisystem basiert: wir können Daten von allen gängigen Datenträgern aller Hersteller retten. Unabhängig davon, welcher Defekt bei Ihrem Medium zu einem Datenverlust geführt hat – kontaktieren Sie jetzt unsere Kundenbetreuung, wir beraten Sie gerne!

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Nach Ihrer Kontaktaufnahme, erhalten Sie eine unverbindliche Erstberatung. Wir besprechen die Besonderheiten Ihres individuellen Datenverlust-Falls mit Ihnen und informieren Sie über den weiteren Ablauf der ext3 Datenrettung. Darauf senden Sie uns Ihren Datenträger für eine Fehleranalyse zu. Diese Fehleranalyse ist für Ihre SSD und Festplatte kostenlos.

Nach Fertigstellung der Diagnose, erhalten Sie eine Auflistung aller wiederherstellbaren Daten sowie ein verbindliches Festpreis-Angebot zur ext3 Wiederherstellung. Sie können somit unter Kenntnis aller Fakten entscheiden, ob Sie uns mit der Datenrettung beauftragen. Beauftragen Sie uns mit der Rettung, so erhalten Sie Ihre wiederhergestellten Daten von Ihrem ext3 Dateisystem selbstverständlich auf einem neuen Medium Ihrer Wahl zurück.

Gegen einen angemessenen Aufpreis retten wir Ihre Daten auch im Expressverfahren. Hierbei arbeiten wir 24 Stunden am Tag an Ihrem Speichermedium – vom Eintreffen im Labor, bis hin zur eigentlichen Datenwiederherstellung. Um diesen Vorgang zusätzlich zu beschleunigen, bieten wir für Express-Kunden zudem die Möglichkeit, die Abholung sowie die Zustellung per Kurier zu realisieren. Fragen Sie jetzt an, damit Sie schnellst möglich wieder auf Ihr ext3 Dateisystem zugreifen können!

ext3 Dateisystem

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Computersysteme, ob einzelne PCs, Laptops oder Server-Systeme, werden unter einem bestimmten Betriebssystem betrieben. Wie der Name schon sagt, übernimmt das Betriebssystem alle Funktionen, die das Computersystem an sich und die installierten Anwendungen und Tools steuert. Es übernimmt auch die Verwaltung, Ansteuerung und Kommunikation mit externen Systemen wie zum Beispiel einem Drucker. Das Betriebssystem ist aber auch dafür verantwortlich, die gespeicherten Dateien zu verwalten. Es sorgt dafür, dass eine Datei virtuell gespeichert und physisch auf einem Datenträger abgelegt wird. Gleichzeitig sorgt es aber auch dafür, dass auf die Datei schnell wieder zugegriffen werden kann.

Diese Funktionen werden in einem speziellen Dateisystem zur Verfügung gestellt. Meist ist das genutzte Dateisystem spezifisch auf das Betriebssystem zugeschnitten. Oftmals besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Formatierung des Datenträgers in verschiedenen Dateisystemen durchzuführen. Das ext3 Dateisystem ist speziell für das Betriebssystem Linux entwickelt. Es war für zahlreiche Linux-Distributionen als Standard vorgesehen und wurde später durch das Dateisystem ext4 abgelöst.

Journaling mit Dateien

Das ext3 Dateisystem gehört zu der Kategorie der Journaling Dateisystemen. Diesen Dateisystemen ist gemeinsam, dass sie ein Journal besitzen, bei dem es sich technisch gesehen um einen speziell reservierten Speicherplatz handelt. In diesem Journal werden alle Änderungen an Dateien und Informationen zum Speicherzustand diverser Objekte aufgezeichnet. Die tatsächlichen Änderungen an den physisch gespeicherten Dateien werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen. Mit dieser Vorgehensweise wird verhindert, dass Dateien und Informationen verloren gehen, wenn ein Zugriffsprozess auf den physischen Speicher abgebrochen wird oder fehlerhaft ausgeführt wird. Der Journaling Prozess kann in unterschiedlichen Stufen erfolgen.

Das ext3 Dateisystem bietet drei verschiedene Stufen:

  1. Die erste Stufe wird als „Full“ bezeichnet und ist damit die höchste Journaling-Stufe im ext3 Dateisystem. Sowohl die Dateiinhalte selbst als auch die Metadaten, also alle erforderlichen Informationen rund um die betreffende Datei, werden dabei in das Journal geschrieben. Erst nach Abschluss des jeweiligen Vorgangs mit allen untergeordneten Prozessen wird die Änderung tatsächlich physisch gespeichert. Es ist offensichtlich, dass dies die aufwendigste und damit langsamste Möglichkeit ist, wenn es um das tatsächliche Schreiben auf die physische Speichereinheit geht. Allerdings wird durch dieses Vorgehen die Zuverlässigkeit der Speicherprozesse. Durch die hohe Dokumentation der Prozesse kann jedoch auch die Lesegeschwindigkeit beachtlich erhöht werden.
  2. Die zweite Stufe, in der das Journaling im ext3 Dateisystem erfolgen kann, ist die Writeback Stufe. Hier werden nur die zusätzlichen Informationen, also die Metadaten, nicht jedoch die Dateiinhalte an sich in das Journal geschrieben. Das Aktualisieren der Dateiinhalte wird dabei dem normalen Schreibvorgang überlassen, wie es auch bei anderen Dateisystemen der Fall ist. Bei diesem Vorgang gibt es dann auch die gleichen Gefahren wie bei anderen Dateisystemen. Schreibvorgänge können unerwartet unterbrochen werden. Die Dateien sind in diesem Fall nicht mehr konsistent und somit nicht mehr lesbar. Sie gelten im schlimmsten Fall als verloren. Die Effektivität der Writeback Methode ist jedoch sehr hoch.
  3. Eine weitere Stufe der Journaling Funktion ist die Ordered Methode. Sie funktioniert analog zur Writeback Methode, der Schreibvorgang auf den physischen Datenträger wird jedoch vorgezogen. Das erhöht im Falle eines Absturzes die Konsistenz der Daten und verringert daher die Gefahr von nicht mehr lesbaren Dateien. Denn erst dann, wenn die Dateien fehlerfrei auf die physische Speichereinheit geschrieben wurden, werden die Metadaten im Journal aktualisiert.

Vorgänger und Nachfolger

Der direkte Vorgänger des ext3 Dateisystems ist das ext2 Dateisystem. Es wurde entwickelt und mit der oben beschriebenen Journaling Funktion ausgestattet, um Dateien im Fehlerfall, also zum Beispiel einem Systemabsturz, besser sichern zu können. Vorher war es notwendig, einen kompletten Fehlerscan über die vorhandenen Dateien laufen zu lassen, um fehlerhafte Dateien finden zu können und sie gegebenenfalls reparieren zu können. Das war mit dem Journal unter dem Dateisystem ext2 nicht mehr notwendig. Vor allem die Sicherung der Metadaten im Journal stand bei diesem Dateisystem im Vordergrund. Das Dateisystem ext3 wird dabei als Nachfolger des ext2 Dateisystems mit einem erweiterten Journal verstanden.

Das Dateisystem selbst, also die Struktur, in der Dateien abgelegt werden, wurde jedoch nicht wesentlich verändert. Das macht es möglich, eine Festplatte, die im Dateisystem ext3 formatiert ist, auch mit einem Treiber für ext2 Dateisysteme auszulesen. Das Dateisystem ext3 ist so robust und bewährt, dass es viele Jahre innerhalb sehr unterschiedlicher Linux-Distributionen als Standard für das Dateisystem verwendet wurde. Abgelöst wurde es durch das ext4 Dateisystem, das 2006 vorgestellt wurde. Im Wesentlichen wurden in diesem Dateisystem Funktionen und Dimensionen entwickelt, die dem neuesten Standard der Technik entsprechen. Oftmals ist das Dateisystem ext3 ohne diese Neuerungen ausgekommen.

Dennoch ist die Aktualisierung für viele praktische Anwendungen sinnvoll oder sogar notwendig. Dazu zählt zum Beispiel die TRIM-Unterstützung. Der TRIM-Befehl markiert nicht mehr genutzte oder frei gewordene Speicherblöcke vor allem auf SSD Festplatten derart, dass nicht nur das Dateisystem selbst darüber Kenntnis erhält, sondern auch der Controller der Festplatte und somit auch externe Speichermedien darüber informiert werden. Aber auch extents, ein Feature, das von vielen modernen Dateisystemen angeboten wird und der Fragmentierung auf Datenträgern vorbeugt, wird ab ext4 angeboten. Dennoch ist das ext3 Dateisystem auf vielen Computersystemen aufgrund seiner hohen Zuverlässigkeit noch im Einsatz.

Technische Kenndaten von ext3

Jedes Dateisystem ist durch seine technischen Kenndaten gekennzeichnet. Darüber kann auch entschieden werden, welches Dateisystem sich für welches Computersystem individuell eignet. Das ext3 Dateisystem ist ein Open Source Dateisystem. Alle Spezifikationen, Änderungen, Aktualisierungen und Weiterentwicklungen werden daher für jeden Nutzer und Interessierten offenstehen. Vor allem für sehr spezielle Anwendungen zum Beispiel im universitären Bereich oder für Spezialisten, die sehr individuelle Konfigurationen benötigen, ist das ein sehr wichtiger Fakt. Das System wurde bereits 2001 veröffentlicht und ist daher bereits viele Jahre in sehr unterschiedlichen Systemen im Einsatz.

Das bedeutet, das Dateisystem hat sich bereits bewährt, kleinere Schwachstellen wurden entdeckt und verbessert. Dennoch ist das ext3 Dateisystem keinesfalls veraltet. Einige technische Neuerungen werden im ext3 Dateisystem nicht angeboten, werden jedoch durch den Nachfolger ext4 bereitgestellt. In den Dateinamen gibt es keinerlei Beschränkungen außer der technischen Null und dem Slash, der für die Beschreibung der Dateistruktur vorbehalten ist. Anders als bei vielen Vorgängern und Mitstreitern unter den Dateisystemen, die zum Beispiel Leerzeichen verbieten, ist das ext3 Dateisystem hier also individuell nutzbar. Die Anzahl der Unterverzeichnisse ist auf 32.000 beschränkt, was jedoch für die meisten Standardsysteme keine besondere Einschränkung darstellt.

Die Dateizugriffe können zum Beispiel über das moderne ACL-Tool gesteuert und verwaltet werden. Eine effektive Zugriffssteuerung ist also in jedem Fall möglich. Das ext3 Dateisystem hat sich so bewährt, dass auch Windows dieses speziell für Linux entwickelte Dateisystem unterstützt. Die Realisierung erfolgt über spezielle Treiber für das Dateisystem. Allein dieser Umstand macht es wahrscheinlich, dass das ext3 Dateisystem auch in Zukunft noch flächendeckend eingesetzt sein wird.

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