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Dateizuordnung Definition & Begriffserklärung

Unter dem Begriff der Dateizuordnung wird die Zuordnung eines Dateityps zu einer bestimmten Kategorie verstanden, an der sich das Betriebssystem orientiert, ein bestimmtes Anwendungsprogramm mit dieser Datei in Beziehung zu setzen. Merkmal ist im Allgemeinen vornehmlich die Dateiendung. Die Dateizuordnung ist gleichzeitig wichtigster Bestandteil eines Dateisystems. Stellvertretend hierfür stehen die bewährten FAT-Dateisysteme, die es in verschiedenen Versionen gibt.

Dateizuordnung über die Dateiendung

In der Regel wird im PC-Bereich ein Dateiname durch einen Punkt von der Dateinamenserweiterung getrennt. Vielfach wird diese Endung benutzt, um das verwendete Dateiformat und damit den Dateitypen zu kennzeichnen. Lautet beispielsweise die Dateiendung auf DOCX, so handelt es sich um eine Textdatei mit Formatierung für die aktuelle Version der Textverarbeitung Microsoft Word. Eine vollständige Liste aller vorhandenen Dateiendungen gibt es nicht.

Die wichtigsten Endungen sind mittlerweile jedoch katalogisiert, so dass man hierüber auch auf das verwendete Anwenderprogramm schließen kann. Eine Dateizuordnung kann sich entweder auf vom Softwarehersteller fest definierte Dateien beziehen, wie zum Beispiel ausführbare EXE-Programme und Programmbibliotheken, oder auf vom Anwender selbst benannte Dokument-Dateien. Nicht immer ist anhand der Endung eine eindeutige Zuordnung zu erkennen. So lassen bestimmte Programme auch zu, dass Dateien eingelesen werden, die zwar nicht von der Endung her passen, jedoch die intern gespeicherte Datenstruktur lesen können.

Dateizuordnung in der File Allocation Table

Die File Allocation Table, kurz FAT, definiert als Dateizuordnungstabelle einen Teil des Betriebssystems von MSDOS. In der FAT speichert das Betriebssystem zu jeder angelegten Datei, deren Lage und Größe. Sie dient quasi als Inhaltsverzeichnis, um dem Betriebssystem die Suche nach den erforderlichen Dateien zu erleichtern. Das FAT-System stammt aus den Anfängen des PC-Zeitalters und geht unmittelbar aus CP/M beziehungsweise QDOS hervor.

Die bis heute bekanntesten FAT-Versionen sind FAT16 und FAT32. FAT16 wird auch heute noch von mobilen Datenträgern bis zu einer Größe von 2 GiB verwendet. Für die kaum noch verwendeten Disketten wird dagegen FAT12 benutzt. FAT32 wird dagegen für alle mobilen Speichern mit mehr als 2 GiB verwendet. Dieses Dateizuordnungssystem war bis Windows 95b im Einsatz. Die aktuellen Windows-Versionen nutzen dagegen das NTFS-Dateisystem.

Aufbau der Dateizuordnung in der FAT

Generell unterteilt sich ein FAT-Dateisystem in mehrere Bereiche. Man spricht auch von einer FAT-Partition. Die gesamte Größe einer Datei wird in Sektoren gemessen. Je nach Größe einer Datei kann sie dabei auch mehrere Cluster einer Festplatte einnehmen. Zu Beginn des FAT-Dateisystems stehen die Bootsektoren mit einer Anzahl reservierter Sektoren. Neben einem eventuellen weiteren reservierten Bereich folgt dann die eigentliche FAT Nummer Eins. Die Größe wird ebenfalls in Sektoren gemessen.

Nach der FAT Nummer Eins folgt eine Sicherheitskopie als FAT Nummer Zwei. Anschließend wird das Root-Verzeichnis definiert. Je nach FAT-Version können unterschiedlich viele Dateien und Unterverzeichnisse in einem solchen Root-Verzeichnis erstellt werden. Den letzten Teil des Dateisystems nimmt der Datenbereich für die eigentlichen Dateien und Ordner ein. Über diese Struktur ist eine eindeutige Dateizuordnung möglich.

Dateizuordnungen bleiben auch nach dem Löschen einer Datei bestehen

In der Dateizuordnungstabelle sind alle gespeicherten Dateien auf einem Datenträger enthalten. Bei einer Beschädigung dieser Tabelle greifen viele Betriebssysteme auf eine Sicherungskopie dieser Dateizuordnung zurück. Dennoch kann es vorkommen, dass die komplette Dateizuordnungstabelle zerstört wird. Die gespeicherten Dateien sind dann nur noch mit Spezialsoftware oder über ein Datensicherungsunternehmen wieder zu restaurieren. Wird versehentlich eine Datei auf einem Datenträger gelöscht, so ist diese nicht unbedingt verloren.

Die Dateizuordnungstabelle gibt lediglich die Datei zum anderweitigen Überschreiben frei. Solange keine weiteren Schreibzugriffe auf dem Datenträger erfolgen, kann mithilfe einer Datenrettungssoftware die gelöschte Datei zurückgeschrieben werden. Einziges Manko ist, dass bei restaurierten Dateien die Endung, die die eigentliche Dateizuordnung ausmacht, nicht mehr erkennbar ist. Es ist daher wichtig, zu wissen, welche Dateien wiederhergestellt worden sind. Die Endung muss meist manuell umbenannt werden.

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