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DOS Definition & Begriffserklärung

DOSUnter der Bezeichnung DOS wird allgemein ein sogenanntes Disk Operating System verstanden. Es steht für die Verwendung eines einfachen Betriebssystems für Computer, welches ursprünglich auf Diskettenbasis ausgelegt war. Die berühmtesten Vertreter der PC-Ära waren in den 80er und 90er Jahren PC-DOS und MS-DOS.

Geschichte von DOS

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In den 70er Jahren beherrschten die 8-Bit-CPUs Zilog Z80, Intel 8085 oder Intel 8080 die ersten Rechner. Als Betriebssystem wurde CP/M verwendet. 1978 wurde von Intel die 16-Bit-CPU Intel 8086 vorgestellt. Mit der Entwicklung neuer Prozessoren wurde auch ein neues Betriebssystem benötigt. Die Firma Digital Research sollte für die neuen 16-Bit-Prozessoren ihr bewährtes CP/M portieren, was jedoch zeitlich nicht gelang.

Der Programmierer und Hardwareentwickler Tim Paterson war die treibende Kraft für die eigene Entwicklung seines CP/M-kompatiblen Betriebssystems, welches er QDOS und später 86-DOS nannte. Paterson arbeitete ab 1981 bei Microsoft und portierte im Auftrage von IBM das QDOS auf den ersten lauffähigen IBM-PC. Dieses Betriebssystem trug sodann den Namen MS-DOS 1.0. Diese Version wurde jedoch nie veröffentlicht. IBM hat seitdem für seine IBM-Rechner das Betriebssystem modifiziert und unter dem Namen PC-DOS auf den Markt gebracht. Bedingt durch die Herstellung IBM-kompatibler PCs wurde hier schließlich zur Unterscheidung zu den IBM-PCs das Betriebssystem MS-DOS genannt.

Nach Verlust der Vorherrschaft von IBM im PC-Sektor haben schließlich alle PC-Hersteller auf das bewährte MS-DOS gesetzt. Als umfangreiches DOS wurde die Version 2.11 weithin bekannt. Hier wurden alle modellspezifischen 2er-Versionen zusammengeführt. Doppelseitige 360 KB-Disketten und 10 MB-Festplatten konnten unterstützt werden. Ab Version 3.0 kamen die 1,2 MB-Disketten hinzu. Mit der Version wurden schließlich die 1,44 MB-Disketten unterstützt sowie Festplatten mit Partitionen größer als 32 MB. Das letzte eigenständig lauffähige DOS ist die MS-DOS Version 6.22. Danach wurde DOS zunächst noch in den ersten Versionen der Windows-Betriebssysteme integriert und schließlich komplett ersetzt.

Was kann DOS?

Haupteinsatzzweck von DOS ist eine einwandfreie Dateiverwaltung zu gewährleisten. Microsoft hat zu diesem Zweck die sogenannte FAT, File Allocation Table entwickelt. Dieses Dateisystem kann über zeilenbezogene DOS-Befehle gesteuert werden. Der berühmte DIR-Befehl listet beispielsweise sämtliche Dateien und Verzeichnisse auf einem Datenträger auf. Die Befehlseingabe wird PROMPT bezeichnet. Wenn man hier den Programmnamen eintippt, so wird dieses unter DOS gestartet. Programme werden daher schon seit jeher mit der Endung EXE oder COM bezeichnet. Diese Endungen finden sogar unter heutigen Betriebssystemen noch Verwendung, obwohl man die Programme nur noch über den Mausklick auf ein Icon startet.

MS-DOS war lange Zeit das führende Betriebssystem für PCs. Über einfache COPY-Befehle wurden große Mengen an Dateien bewegt. Mit dem Befehl XCOPY konnten sogar Verzeichnisse mit entsprechenden Unterverzeichnissen kopiert werden. Für die Datensicherung ganzer Dateiträger gab es den Befehl DISKCOPY. In der FAT wurde jede Datei und jedes Verzeichnis genau protokolliert. Es war daher verheerend, wenn einmal die FAT beschädigt wurde. Auf der sicheren Seite war damals jeder, der sich rechtzeitig eine Sicherheitskopie seines Datenträgers angefertigt hatte. Im Laufe der Zeit entwickelten viele Fremdfirmen spezielle Software, mit der die Dateiverwaltung wesentlich vereinfacht wurde. Die ersten Backup-Programme kamen auf den Markt, sodass Sicherheitskopien auch auf speziellen Bandlaufwerken gesichert werden konnten.

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