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Wie kann man Daten automatisch sichern?

Wie kann man Daten automatisch sichern? Schritt-für-Schritt-Anleitung für Windows 7, 10 und 11 mit praktischen TippsIm Folgenden wird die Einrichtung einer automatischen Datensicherung am PC am Beispiel des Betriebssystems Windows 7 erklärt. Dabei wird zwischen der Sicherung von systemrelevanten Daten, die zum Starten des Betriebssystems benötigt werden, und persönlichen Daten unterschieden. Die Methoden sind sehr praxisbezogen und leicht Schritt für Schritt anwendbar. Benötigt wird jedoch bei allen Verfahren ein fehlerfreier Datenträger mit ausreichend Kapazität, der sicherheitshalber nicht durchgehend im zu sichernden System installiert ist.

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Automatische Datensicherung für Privatleute

  1. Die Einstellung für eine automatische Sicherung des Systems sind unter „Start“ -> „Systemsteuerung“ -> „System und Sicherheit“ -> „Sichern und Wiederherstellen“ zu finden.
    • Hinweis: Unter Windows 10/11 existiert in der Systemsteuerung weiterhin „Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)“ für klassische Systemabbilder und geplante Sicherungen. Für reine Datei-Backups gibt es zusätzlich den Dateiversionsverlauf in den Einstellungen.
    • Voraussetzung: Externe USB-Festplatte, Datenträger oder ein Netzwerkspeicher (NAS) mit genügend freiem Speicher. Der Ziel-Datenträger sollte außerhalb des PCs gelagert und nur für die Sicherung verbunden werden.
  2. Mit „Sicherung einrichten“ wird ein Dialogfenster geöffnet, in welchem der gewünschte Datenträger ausgewählt werden kann.
    • Wählen Sie ein physisch separates Medium (externe HDD/SSD). Interne Zweitlaufwerke schützen nicht vor Risiken wie Diebstahl, Stromschäden oder Verschlüsselung durch Schadsoftware.
    • Tipp: Benennen Sie das Zielmedium sinnvoll (z. B. „Backup_Extern“), um Verwechslungen zu vermeiden.
  3. Ist der Datenträger ausgewählt, kann zwischen „Auswahl durch Windows“ und „Auswahl durch Benutzer“ gewählt werden. Hauptunterschied ist das Erstellen eines Systemabbildes, welches bei Fehlern in systemrelevanten Dateien, das Widerherstellen des Betriebssystems erlaubt. Dies wird durch „Auswahl durch Windows“ automatisch durchgeführt und ist bei „Auswahl durch Benutzer“ optional. Ebenso kann bei „Auswahl durch Benutzer“ eine personalisierte Auswahl über zu sichernde Inhalte getroffen werden.
    • Auswahl durch Windows: Enthält standardmäßig Bibliotheken (Dokumente, Bilder, Videos, Musik) und erstellt ein Systemabbild.
    • Auswahl durch Benutzer: Individuelle Ordnerwahl; Systemabbild kann optional abgewählt werden.
    • Backup-Typen verstehen: Vollbackup (alles), inkrementell (nur Änderungen seit letzter Sicherung), differenziell (Änderungen seit letztem Vollbackup). Für regelmäßige automatische Sicherungen sind inkrementelle Backups effizient.
  4. Wenn nur Daten gesichert werden sollen, ist „Auswahl durch Benutzer“ auszuwählen und das Kästchen „Systemabbilder von folgenden Laufwerken einschließen:“ zu deaktivieren. Im Auswahlfeld kann durch den gesamten Computer navigiert und per Hacken zu sichernde Inhalte ausgewählt werden. Unbedingt zu beachten ist der resultierende Speicherplatzbedarf: Beim Auswählen einer kompletten Festplatte, muss die Kapazität des Sicherungsmediums auch deren Größe betragen. (Sind 65 Gigabyte zu sichern, wird auch ein Medium mit mindestens 65 Gigabyte benötigt).
    • Kapazitätsplanung: Rechnen Sie zusätzlich 20–30 % Puffer ein, insbesondere wenn Versionierung aktiviert ist.
    • Verschlüsselung: Sensible Daten sollten verschlüsselt gesichert werden (z. B. mit BitLocker-To-Go auf der externen Festplatte). Das Kennwort sicher offline verwahren.
  5. Sicherung automatisieren: Im gleichen Fenster kann auch Häufigkeit und Zeitpunkt für zukünftige, automatische Sicherungen eingestellt werden.
    • Empfehlung: Tägliche oder wöchentliche Automatisierung außerhalb der Arbeitszeiten. Schließen Sie das Backuplaufwerk zeitgesteuert an oder nutzen Sie ein NAS.
    • Aufbewahrung: Definieren Sie, wie viele Versionen bzw. wie lange Sicherungen aufbewahrt werden sollen (z. B. 30, 60, 90 Tage).
  6. Ist die Auswahl getroffen, beginnt Windows damit die ausgewählten Inhalte auf den angegebenen Datenträger zu sichern. Dies kann, abhängig von der Größe der zu sichernden Inhalte, lange dauern. Es ist empfehlenswert während des Vorgangs eine ausreichende Stromversorgung (Laptops/Netbooks) zu garantieren. Wird der Sicherungsvorgang durch manuellen Abbruch, Absturz oder ungenügender Energieversorgung unterbrochen, muss mit dem Prozess von neuem begonnen werden, da die Sicherung beschädigt sein kann.
    • Performance-Tipp: Während des ersten Vollbackups den PC nicht stark belasten. Für Laptops: Netzbetrieb nutzen.
    • Integrität: Nach Abschluss Protokolle prüfen. Bei Fehlern Backup wiederholen.
  7. Ist die erste Sicherung erstellt, können unter „Start“->“Systemsteuerung“->“System und Sicherheit“->“Sichern und Wiederherstellen“, Einstellungen für die Zeitplanung der Automatischen Sicherung geändert, und gesicherte Daten wiederhergestellt werden.
    • Wiederherstellung testen: Mindestens einmalig eine Test-Wiederherstellung einzelner Dateien in einen separaten Ordner durchführen.
    • Namensschema: Klare Ordnerstruktur mit Datum/Zeit erleichtert die spätere Auswahl (z. B. JJJJ-MM-TT_HHMM).
  8. Viele Programme bieten die Möglichkeit Dokumente in gewissen Abständen auch während der Bearbeitung zu sichern. Dies kann Datenverlust während der Bearbeitung vorbeugen. Die so gesicherten Dokumente können bei Bedienungsfehler, wie versehentliches Überschreiben, mit: Rechtsklick auf die Datei->“Eigenschaften“->“Vorgängerversionen“ wiederhergestellt werden.
    • AutoSave/AutoRecover: In Office-Programmen aktivieren und Intervall auf wenige Minuten setzen.
    • Vorgängerversionen: Funktioniert, wenn die Systemschutz-Funktion aktiv ist oder der Dateiversionsverlauf genutzt wird.
  9. Windows 10/11: Dateiversionsverlauf einrichten
    • Einstellungen -> Update und Sicherheit -> Sicherung -> „Mit Dateiversionsverlauf sichern“ aktivieren.
    • Externes Laufwerk auswählen, zu sichernde Ordner definieren und Intervall/Behaltezeit festlegen.
    • Vorteil: Einfache Wiederherstellung mehrerer Versionsstände einzelner Dateien.
  10. Windows 10/11: Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)
    • Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Sichern und Wiederherstellen (Windows 7).
    • Für Systemabbild und geplante Sicherungen nutzbar. Funktion weiterhin vorhanden, auch wenn als „veraltet“ markiert.
    • Tipp: Regelmäßig Systemabbild erstellen, z. B. nach größeren Updates.
  11. Offsite-Kopie und 3-2-1-Regel für Privatanwender
    • 3 Kopien der Daten, 2 unterschiedliche Medien, 1 Kopie extern/ausgelagert.
    • Wechseln Sie zwischen zwei externen Datenträgern (Rotation) und lagern Sie einen außer Haus.

Systemabbilder und Wiederherstellungspunkte

Das Erstellen eines Systemabbilds ist sehr speicher- und zeitaufwendig. Mit einem Systemabbild werden jedoch automatisch systemrelevante Daten und persönliche Einstellungen gesichert, die beim Fall eines Defektes beim Wiederherstellen des Betriebssystems eingelesen werden können.

Systemabbild (Image)

  • Sichert komplette Systemlaufwerke inklusive Bootsektor, Treiber, Programme, Einstellungen.
  • Ideal, um ein System nach Hardware- oder Softwareproblemen schnell wiederherzustellen.
  • Praxis: Nach größeren Änderungen (Funktionsupdates, neue Programme) neues Abbild erstellen. Speicherbedarf einplanen.
  • Technik-Hinweis: Die Erstellung nutzt Volume Shadow Copy (VSS), damit während der Sicherung geöffnete Dateien konsistent bleiben.

Wiederherstellungspunkte setzt das Betriebssystem meist automatisch und ohne Rückfrage. Bei der Installation von kritischen Updates, wie Servicepacks, werden häufig Wiederherstellungspunkte gesetzt um bei fehlerhafter Installation das Betriebssystem auf einen Stand vor der fehlerhaften Installation zurückzusetzen. Diese Wiederherstellungspunkte können auch einfach selbst erstellt werden. Es genügt: „Start“-> Nach „Wiederherstellungspunkt“ suchen->“Wiederherstellungspunkt erstellen“.

Wichtig: Wiederherstellungspunkte sind keine vollwertigen Backups von persönlichen Dateien. Kombinieren Sie sie daher mit Datei-Backups oder einem Systemabbild. Für Windows 10/11 gilt: Systemabbild-Funktion ist weiterhin vorhanden, Wiederherstellungspunkte bleiben sinnvoll für schnelle Rollbacks bei Treiber-/Update-Problemen.

Automatische Datensicherung für Unternehmen

Da Daten im kommerziellen Bereich in der Regel höchst brisant, relevant und/oder aktuell sind, ist eine manuelle Datensicherung zumindest grenzwertig. Der Datenverlust kennt weder Arbeitstage, noch -zeiten. Er kann zu jedem Zeitpunkt auftreten, ob in der Pause, in der Nacht oder auch am Wochenende. Oftmals liegen die letzten manuellen Backups daher naturbedingt sehr weit in der Vergangenheit. Das Risiko eines Datenverlusts ist daher sehr hoch – oftmals wird dies auch durch zusätzliche Risikofaktoren wie beispielsweise rechtliche Bereiche oder auch unternehmenskritische Knackpunkte wie Buchhaltung etc. ergänzt. Es ist daher sinnvoll, als Unternehmen auf eine oder mehrere automatische Sicherungsmethoden zurück zu greifen.

Neben den gesetzlichen Bestimmungen, die per se oberste Relevanz bei der Auswahl der richtigen Datensicherung haben sollten, müssen auch Faktoren wie Ausfallsicherheit, Redundanz etc. bedacht werden. Während kleine Unternehmen noch mit Software-Raids gut abgesichert sein können, benötigen Mittelständler und Konzerne komplexe Backup-Strategien. Daher finden Systeme wie Server / Cluster Backups, separate Rechenzentren mit Spiegelung des Datenbestands, redundante Hardware RAIDs, Server und NAS Systeme vorwiegend im geschäftlichen Bereich Anwendung. Je nach Unternehmensgröße werden diese sogar mit einander kombiniert und / oder an geographisch unterschiedlichen Stellen zum Einsatz gebracht.

Best Practices für Unternehmen

  • 3-2-1-1-0-Regel: 3 Kopien, 2 Medientypen, 1 Offsite, 1 unveränderlich (immutable/air-gapped), 0 unbehandelte Fehler nach Verifizierung.
  • RPO/RTO definieren: Wiederanlaufzeiten (RTO) und maximaler Datenverlust (RPO) je System festlegen und Backup-Intervalle danach ausrichten.
  • Anwendungs-konsistente Backups: VSS-/Application-Aware-Sicherungen für Datenbanken, E-Mail-Server, VM-Workloads nutzen.
  • Versionierung und Aufbewahrung: Legal Hold, Aufbewahrungsfristen, Rotationspläne (GFS: Großvater-Vater-Sohn) berücksichtigen.
  • Verschlüsselung & Zugriff: Daten während Übertragung und Speicherung verschlüsseln. Schlüssel sicher verwalten (Vier-Augen-Prinzip).
  • Überwachung: Backup-Jobs mit Alerts überwachen, regelmäßige Restore-Tests (Datei, VM, vollständige Systeme) dokumentiert durchführen.
  • Ransomware-Schutz: Unveränderliche Speicherziele (WORM) und offline getrannte Kopien einplanen. Keine Dauerverbindung vom Produktionsnetz zu allen Backup-Zielen.
  • Standorte: Replikation in zweites Rechenzentrum/Cloud-Standort mit Georedundanz und klaren Bandbreiten-/Zeitfenstern.
  • Compliance: Datenschutz und Informationssicherheit (z. B. TOMs, Protokollierung, Rollen/ Rechtekonzept) strikt einhalten.

Fakt ist aber: eine komplette Sicherheit kann es nicht geben. Jedes Unternehmen kann Opfer von Datenverlust geben. Daher bieten wir als professioneller Dienstleister im Bereich Datenrettungsservice auch eine Express-Wiederherstellung (innerhalb von 24 Stunden) für Unternehmen an, die auch am Wochenende und nach Feierabend in Anspruch genommen werden kann. Wir helfen Ihnen schnell weiter, damit Ihr Unternehmen schnellst möglich wieder über alle relevanten Daten verfügen kann. Weitere Informationen erhalten Sie von unserer fachkundigen Kundenbetreuung oder via Kontakt-Formular.

Häufige Fragen und Antworten

Wie kann man Daten automatisch sichern?

Die Einstellung für eine automatische Sicherung des Systems sind unter „Start“ -> „Systemsteuerung“ -> „System und Sicherheit“ -> „Sichern und Wiederherstellen“ zu finden. Mit „Sicherung einrichten“ wird ein Dialogfenster geöffnet, in welchem der gewünschte Datenträger ausgewählt werden kann. Ist der Datenträger ausgewählt, kann zwischen „Auswahl durch Windows“ und „Auswahl durch Benutzer“ gewählt werden. Hauptunterschied ist das Erstellen eines Systemabbildes, welches bei Fehlern in systemrelevanten Dateien, das Widerherstellen des Betriebssystems erlaubt. Dies wird durch „Auswahl durch Windows“ automatisch durchgeführt und ist bei „Auswahl durch Benutzer“ optional. Ebenso kann bei „Auswahl durch Benutzer“ eine personalisierte Auswahl über zu sichernde Inhalte getroffen werden. Wenn nur Daten gesichert werden sollen, ist „Auswahl durch Benutzer“ auszuwählen und das Kästchen „Systemabbilder von folgenden Laufwerken einschließen:“ zu deaktivieren. Im Auswahlfeld kann durch den gesamten Computer navigiert und per Hacken zu sichernde Inhalte ausgewählt werden. Unbedingt zu beachten ist der resultierende Speicherplatzbedarf: Beim Auswählen einer kompletten Festplatte, muss die Kapazität des Sicherungsmediums auch deren Größe betragen. (Sind 65 Gigabyte zu sichern, wird auch ein Medium mit mindestens 65 Gigabyte benötigt). Sicherung automatisieren: Im gleichen Fenster kann auch Häufigkeit und Zeitpunkt für zukünftige, automatische Sicherungen eingestellt werden. Ist die Auswahl getroffen, beginnt Windows damit die ausgewählten Inhalte auf den angegebenen Datenträger zu sichern. Dies kann, abhängig von der Größe der zu sichernden Inhalte, lange dauern. Es ist empfehlenswert während des Vorgangs eine ausreichende Stromversorgung (Laptops/Netbooks) zu garantieren. Wird der Sicherungsvorgang durch manuellen Abbruch, Absturz oder ungenügender Energieversorgung unterbrochen, muss mit dem Prozess von neuem begonnen werden, da die Sicherung beschädigt sein kann. Ist die erste Sicherung erstellt, können unter „Start“->“Systemsteuerung“->“System und Sicherheit“->“Sichern und Wiederherstellen“, Einstellungen für die Zeitplanung der Automatischen Sicherung geändert, und gesicherte Daten wiederhergestellt werden. Viele Programme bieten die Möglichkeit Dokumente in gewissen Abständen auch während der Bearbeitung zu sichern. Dies kann Datenverlust während der Bearbeitung vorbeugen. Die so gesicherten Dokumente können bei Bedienungsfehler, wie versehentliches Überschreiben, mit: Rechtsklick auf die Datei->“Eigenschaften“->“Vorgängerversionen“ wiederhergestellt werden.

Aktualisierung für Windows 10/11:

  • Dateiversionsverlauf: Einstellungen -> Update & Sicherheit -> Sicherung -> „Mit Dateiversionsverlauf sichern“ aktivieren, externes Laufwerk wählen, Ordner/Intervall/Behaltezeit definieren.
  • Sichern und Wiederherstellen (Windows 7): Weiterhin vorhanden für Systemabbilder und geplante Sicherungen über die Systemsteuerung.
  • Empfehlung: Kombination aus Datei-Versionierung (häufig) und Systemabbild (periodisch) für maximale Sicherheit.

Best Practices:

  • 3-2-1-Regel umsetzen (eine Kopie extern lagern).
  • Backups regelmäßig testen und Protokolle prüfen.
  • Externe Datenträger nach dem Backup trennen, um Risiken zu minimieren.
Was ist ein Systemabbild und ein Wiederherstellungspunkt?

Ein Systemabbild ist eine umfassende Sicherung des gesamten Betriebssystems, einschließlich systemrelevanter Daten und persönlicher Einstellungen. Es dient dazu, das Betriebssystem bei einem Defekt wiederherzustellen. Ein Wiederherstellungspunkt ist eine Art „Snapshot“ des Betriebssystems zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wiederherstellungspunkte werden oft automatisch erstellt, z.B. bei der Installation von Updates, um das Betriebssystem im Falle eines Fehlers auf den Stand vor der Installation zurückzusetzen. Wiederherstellungspunkte können auch manuell erstellt werden.

Zusatzhinweise:

  • Nutzung: Systemabbilder eignen sich für Komplett-Restores nach schwerwiegenden Fehlern. Wiederherstellungspunkte sind ideal für schnelle Rollbacks nach Treiber- oder Updateproblemen.
  • Grenzen: Wiederherstellungspunkte sichern keine persönlichen Dateien vollständig. Ergänzende Datei-Backups sind notwendig.
  • Windows 10/11: Systemabbilder sind weiterhin möglich; Wiederherstellungspunkte bleiben als Ergänzung sinnvoll.
Wie kann man Daten automatisch sichern in einem Unternehmen?

In einem Unternehmen ist eine automatische Datensicherung besonders wichtig, da die Daten oft brisant und geschäftskritisch sind. Manuelle Backups sind zeit- und arbeitsaufwendig und bergen das Risiko von Datenverlust. Daher sollten Unternehmen auf automatische Sicherungsmethoden zurückgreifen. Je nach Unternehmensgröße und -anforderungen können verschiedene Methoden eingesetzt werden. Dazu gehören Software-RAIDs, Server-/Cluster-Backups, separate Rechenzentren mit Spiegelung des Datenbestands und redundante Hardware-RAIDs. Auch eine Kombination dieser Methoden ist möglich, um Ausfallsicherheit und Redundanz zu gewährleisten. Trotz automatischer Datensicherung besteht jedoch immer ein gewisses Restrisiko. Daher bieten professionelle Dienstleister im Bereich Datenrettungsservice wie wir auch eine schnelle und zuverlässige Express-Wiederherstellung für Unternehmen an.

Praxisempfehlungen:

  • 3-2-1-1-0-Strategie umsetzen und unveränderliche Speicherziele (WORM/immutable) für Schutz vor Verschlüsselungsangriffen nutzen.
  • RPO/RTO je Anwendung definieren, Backups zeitlich staffeln (inkrementell tagsüber, Vollbackups am Wochenende).
  • Anwendungs-konsistente Sicherungen für Datenbanken, E-Mail-Systeme und virtuelle Maschinen aktivieren.
  • Regelmäßige Wiederherstellungstests (Stichproben und vollständige Desasterübungen) dokumentieren.
  • Verschlüsselung, Zugriffsmanagement und Monitoring mit Alarmierung etablieren.
Bildnachweis: iStock.com/PeopleImages
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