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Be OS Definition & Begriffserklärung

Be OSBeOS war ein kostenloses Hybrid Betriebssystem, das sowohl auf Computersystemen mit x86-Architektur wie Intel und AMD als auch auf PowerPC Architekturen von Apple lauffähig war. BeOS wurde von dem amerikanischen Unternehmen Be Incorporated entwickelt und war aufgrund seiner besonderen Ausrichtung auf Multimediainhalte auch unter dem Namen Media OS bekannt.

BeOS konnte sich letztendlich aber nicht gegen die übermächtige Konkurrenz durch Microsoft Windows, Apple Mac OS und den zahlreichen Linux Derivaten wie Ubuntu, OpenSUSE oder Linux Mint durchsetzen, die aktuell den Markt unter sich aufteilen. Am 9. August 2000 erschien die letzte Version von BeOS mit der Bezeichnung BeOS 5.0.3 für x86-Computer und PowerPC basierende Systeme.

Be OS Geschichte

BeOS war ein sehr interessantes und innovatives Hybrid Betriebssystem, das seiner Zeit in vielen Details voraus war und über Features verfügte, die seinerzeit weder von Microsoft Windows noch von Apple Mac OS angeboten wurden. Dazu gehörten ein schnelles und innovatives Dateisystem sowie ein Speicherschutz der dafür sorgte, das abgestürzte Programme nicht das komplette System beeinträchtigten. Beide Features wurden sowohl in Microsoft Windows als auch in Apple Mac OS erst viele Jahre später eingeführt. Leider konnte BeOS diese Innovationen nie in eine entsprechende Position am Markt umsetzen und den großen Betriebssystemen auf Windows-, Macintosh- oder Linux-Basis wirklich Konkurrenz machen.

1995
Das erste Developer Release von BeOS mit der Bezeichnung Developer Release 5 erscheint speziell für Entwickler. Die erste Entwicklerversion erscheint inklusive aller Entwicklungswerkzeuge und Tools für die Weiterentwicklung von BeOS.

1996
Die BeOS Developer Releases 6.0, 7.0 und 8.0 erscheinen von Januar bis September des Jahres 1996. BeOS wird von den Entwicklern sehr gut angenommen und für seine Innovationen gelobt.

1997
Die Be Incorporated veröffentlicht die Developer Releases 8.2, 8.3 und 9.0 erneut nur für Entwickler, doch langsam erreicht die erste öffentliche Version von BeOS die Serienreife und letzte schwerwiegende Fehler werden entfernt. Die ersten beiden Preview Releases für Endanwender und Privatpersonen erscheinen und hören auf die Bezeichnung Preview Release 1 und Preview Release 2.

1998
BeOS erscheint in der ersten finalen Version 3.0. BeOS 3.0 wird für Endanwender veröffentlicht. Weitere Updates auf die Versionsnummern 3.1 und 3.2 bringen weitere Verbesserungen und erscheinen noch im Jahr 1998. Im Dezember 1998 veröffentlicht Be Incorporated BeOS 4.0. Innovative Ideen wie die Installation und Benutzung via Live-CD wurden eingeführt und erst einige Jahre später in die Welt von Windows, Mac OS, und Linux portiert.

1999
Die Version 4.5 erscheint gegen Mitte des Jahres und bereitet BeOS auf das letzte große Update und auf die kommende Version 5.0 vor. Neue Features wie ein zukunftsweisender Bootloader, USB-Unterstützung und PCMCIA Karten Support werden eingeführt. Weitere Bugfixes und Updates sorgen für eine Verbesserung der Stabilität und Performance. Auch neue Treiber für Grafik-, Sound- und SCSI-Karten halten Einzug in BeOS.

2000
BeOS wird zum letzten Mal veröffentlicht und erreicht in der Version 5.0 seinen letzten Stand. BeOS wird noch im laufe des Jahres mit weiteren kleineren Updates verbessert und mit erscheinen der Versionsnummer 5.0.3 eingestellt. Die geplante Version mit der Versionsnummer 5.1 wird nicht mehr auf den Markt gebracht und das Ende von BeOS wurde beschlossen.

Be OS Editionen

BeOS erschien in zwei unterschiedlichen Versionen. Die Professional Edition für Entwickler, Programmierer und professionelle Anwender und die kostenlose Personal Edition für Privatanwender. Der Funktionsumfang beider Versionen unterschied sich nur geringfügig, so war die Professional Edition mit einigen Programmierertools ausgestattet, die der Personal Edition vorenthalten blieben. Die Personal Edition für Privatanwender wurde kostenlos zur Verfügung gestellt und konnte per frankiertem Briefumschlag direkt bei Be Incorporated oder einem anderen Publisher bestellt werden.

Beide Versionen konnten via Live-CD von jedem x86-System und PowerPC gestartet und installiert werden. Hinzu kamen noch die Developer Releases für Entwickler, die in etwa die Funktion einer Pre-Alpha oder Alpha Version erfüllten und die Preview Releases, die in etwa mit einer open Beta Version gleichzusetzen gewesen sind.

Anwendungen

BeOS brachte von Haus aus alle Anwendungen mit, die der Anwender für die tägliche Arbeit und Korrespondenz benötigte. BeMail zeigte sich für E-Mails verantwortlich und war der E-Mail Client in BeOS und NetPositive kam als Webbrowser zum Einsatz. BeOS verfügte über einen eigenen Bildbetrachter (ShowImage) und einen Media Player und konnte auf viele weitere Free- und Shareware Programme wie AbiWord, BeZilla und BeCalc zurückgreifen. Die Softwareausstattung war also ziemlich komplett und konnte nach eigenen Wünschen erweitert werden.

Selbst die großen Softwareunternehmen arbeiteten bereits an Portierungen ihrer Software für BeOS. Steinberg, Cinema4D und CorelDraw waren nur einige der großen Hersteller, die bereits lauffähige Programme auf den bekannten Computermessen präsentiert hatten. BeOS wurde seitens der Hersteller vor allem für seinen ausgezeichneten Mehrkern-Prozessor Support geschätzt und zog mit seinen innovativen Ideen und Features das Interesse vieler Programmierer auf sich.

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