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C 64 Definition & Begriffserklärung

C 64Der C 64 war ein Heimcomputer des Herstellers Commodore, welcher von 1982 bis 1994 hergestellt wurde. Sein Vorgänger war der Commodore VC 20 und sein Nachfolger der Commodore 128. Der Computer war sowohl zur Softwareentwicklung als auch als Spielekonsole sehr populär und gilt noch heute als der weltweit meistverkaufte Heimcomputer. Er besaß für damalige Verhältnisse eine umfangreiche Hardwareausstattung und war zu einem erschwinglichen Preis auf dem Markt erhältlich.

Ausstattung des C 64

Wie zur Produktionszeit üblich besaß der C 64 keine internen Massenspeichergeräte. Die Programme mussten von externen Laufwerken wie beispielsweise dem 5¼″-Diskettenlaufwerk VC1541 oder dem Kassettenlaufwerk Datasette oder durch ein Steckmodul geladen werden. Der C 64 besaß drei ROM-Chips mit Grundfunktionen wie dem BASIC-Interpreter, zwei Bildschirmzeichensätze und dem Kernal. Die Speicherkapazität dieser ROM-Chips betrug zweimal acht und einmal vier KiB. Der C 64 war mit einem 6510 Prozessor von MOS Technology ausgestattet, welcher In der PAL-Version mit einer Taktfrequenz von 0,985248 MHz und in der NTSC-Version mit 1,022727 MHz arbeitete.

Der Heimcomputer besaß einen Arbeitsspeicher von 64 KiB, wovon 38911 Bytes für die BASIC-Programme zur Verfügung stand. Diese Speicherkapazität war für damalige Verhältnisse sehr groß, so besaß der Vorgänger des C 64 lediglich einen Arbeitsspeicher von fünf KiB. Der beliebte Heimcomputer verfügte über 20 KiB ROM sowie einen MOS 6567 (NTSC) bzw. einen MOS 6569/8565 (PAL) Grafikchip, damit war die Darstellung von 16 Farben möglich.

Im Bildaufbau war der Computer dank des Grafikchipdesigns und der Rasterzeileninterrupts recht flexibel. Für die Tonwiedergabe sorgte im C 64 ein Soundchip MOS Technology SID 6581, welcher in der Lage war dreistimmige polyphone Töne wiederzugeben. Mit diesen Möglichkeiten der Soundwiedergabe war der C 64 seinen Konkurrenten weit überlegen. Der Soundchip besaß einen Multimode-Filter für Hochpass, Tiefpass, Notch Filter und Bandpass und drei universelle monophone Stimmen. Die Lautstärke konnte in 16 Stufen reguliert werden. Zusätzlich besaß der Heimcomputer noch zwei Analogeingänge.

Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten

Der C 64 verfügte über mehrere Schnittstellen wie den Cassetten-Port, den Expansions-Port und den User-Port, einen Hochfrequenz (HF)-Ausgang zum Anschluss eines Fernsehers, einen Audio/Video-Ausgang zum Anschluss eines Fernsehers oder Video-Monitors, einen seriellen Bus für Diskettenlaufwerke oder Drucker sowie zwei Eingänge für Joystick, Paddle oder Maus.

Varianten des Commodore 64

Der C 64 wurde im Laufe der Jahre in verschiedenen Varianten produziert. Der ursprüngliche C 64 aus dem Jahr 1982 besaß ein beigefarbenes Gehäuse zunächst mit orangefarbenem und später mit dunkelbraunen Tasten. Mit dem Educator 64 wurde im selben Jahr eine spezielle Version auf den Markt gebracht, welche über ein PET-Gehäuse verfügte und hauptsächlich für den Einsatz in Schulen gedacht war. Der SX-64/DX-64 erschien 1984 und war eine tragbare Version des beliebten Gerätes. Er besaß ein oder zwei Diskettenlaufwerke und einen fest eingebauten fünf Zoll großen Farbmonitor. Da diese Version sich jedoch nicht gut verkaufte, wurde die Produktion relativ schnell wieder eingestellt.

Der C64 Gold war auf einer Acryl-Platte montiert, besaß ein Emblem und ein goldfarbenes Gehäuse. Diese Sonderedition mit etwa 200 Stück wurde anlässlich des einmillionsten verkauften Exemplars des C 64 produziert und ist heute ein begehrtes Sammlerstück. 1986 erschien der C64C, der aus Kostengründen eine kleinere Hauptplatine besaß, leicht überarbeitet war und ein neues Gehäuse besaß. Der im folgenden Jahr auf den Markt gebrachte C64G erhielt wieder das ursprüngliche Gehäuse, besaß ebenfalls eine kostengünstigere Hauptplatine und war grau/beige mit einer hellen Tastatur. Auch der C64CR erschien 1987, besaß eine noch günstigere Platine und ein überarbeitetes Gehäuse. 1988 erschien der Aldi-C64, der nur in Deutschland erhältlich war und ausschließlich über die Aldi-Discounter-Kette vertrieben wurde. 1990 erschien der C64GS als Spielkonsole. Er besaß keine Tastatur und ausschließlich Cartridges, war jedoch nicht besonders erfolgreich.

Software und Zubehör für den C 64

Für den C 64 existierte eine Vielzahl von Peripheriegeräten. Die einfachste und günstigste Lösung für die Datenspeicherung war das als Datasette bezeichnete Kassettenlaufwerk 1530, das mit normalen Compact Cassetten genutzt werden konnte. Allerdings waren die Speicher- und Ladevorgänge im Vergleich zum Diskettenlaufwerk sehr viel langsamer.

Das Standardlaufwerk für den Commodore 64 war das 5¼-Zoll-Diskettenlaufwerk des Typs VC1541. Die Disketten waren beidseitig beschreibbar und boten etwa 165 kB Speicherkapazität auf jeder Diskettenseite. Auch ein ½-Zoll-Diskettenlaufwerk des Typs VC1581 war erhältlich. Die 3½-Zoll-DD-Disketten hatten ein Speichervolumen von 800 kB.

Neben der Tastatur gehörte der Joystick zum wichtigsten Eingabegerät des C 64, da sich viele Spiele und Anwendungen nur mit diesem steuern ließen. Die ebenfalls erhältliche Commodore-Maus 1350/1351 fand wenig Anklang, da nur wenige Programme die Nutzung unterstützten. Auch Paddle, Lichtgriffel, Koalapad, Lightgun und Scanner waren für den C 64 erhältlich.

Die Kapazität des Rechners konnte mittels Speichererweiterungen erhöht werden und auch Akustikkoppler und Modems waren erhältlich. Für den Commodore 64 gab es neben einer Vielzahl der verschiedensten Spiele auch zahlreiche Lernprogramme wie Mathekurse und Vokabeltrainer. Aufgrund seiner für damalige Verhältnisse hohen Leistungsmöglichkeiten gab es zudem eine große Zahl verschiedenster Anwendersoftware wie Tabellenkalkulationen, Textverarbeitungsprogramme, Grafik- und Desktop-Publishing-Programme sowie Musikprogramme.

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