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Commodore Definition & Begriffserklärung

CommodoreCommodore ist die Kurzform der Unternehmensbezeichnung Commodore International, einem ehemaligen Computerunternehmen und Marktführer im Bereich Heimcomputer. Das Unternehmen Commodore International wurde im Jahre 1954 durch den Unternehmer Jack Tramiel gegründet und zeichnete sich in den frühen 1950er Jahren vor allem für die Produktion von Schreibmaschinen und Taschenrechnern verantwortlich.

Erst viele Jahre später, in den frühen 1980er Jahren konnte das Unternehmen Commodore International mit Commodore VC20 (1981) und vor allem mit dem legendären Commodore C64 (1982) Weltruhm erlangen und zum Marktführer für Heimcomputersysteme aufsteigen.

Commodore Geschichte

In den frühen 1950er Jahren konnten Jack Tramiel und sein Unternehmen Commodore International vor allem durch die Produktion von Schreibmaschinen und Taschenrechnern auf sich aufmerksam machen und sich Marktanteile in den USA sichern. Der Erfolg hielt aber nicht lange an, da immer mehr japanische Unternehmen mit Schreibmaschinen auf den Markt drängten und die Preise der Commodore Schreibmaschinen weit unterbieten konnten.

Nachdem der Markt für Schreibmaschinen in den USA fest in japanischer Hand war, spezialisierte sich Commodore International auf die Produktion von Taschenrechnern und konnte in diesem Bereich beachtliche Erfolge erzielen. Neben der Produktion von Taschenrechnern liefen bei Commodore auch zeitweise Schachcomputer vom Band, allerdings ohne nennenswerte wirtschaftliche Erfolge zu erzielen. Commodore International arbeitete bei der Herstellung seiner Taschenrechner mit Produktionsteilen des Unternehmens Texas Instruments und sah sich mit einem neuen Problem konfrontiert, als dieses Unternehmen anfing, seine eigenen Taschenrechner zu produzieren und sich nicht mehr in der Lage sah Commodore International mit Produktionsteilen zu beliefern.

Anfang der 1970er Jahre wandte sich Commodore immer mehr dem Bereich Heimcomputer zu. Eine sehr weise Entscheidung wie sich herausstellen sollte. Nachdem Mitte der 1970er Jahre der erste Commodore Heimcomputer PET2001 auf den Markt gekommen war, arbeitete Commodore bereits an seiner Idee des “Volks-Computers“. Dieser “Volks-Computer“ kam dann im Laufe des Jahres 1981 mit der Bezeichnung Commodore VC20 auf den Markt und erfuhr mit dem legendären Commodore C64 ein revolutionäres Upgrade.

Der Commodore C64 wurde innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten und meist verkauften Heimcomputersystem der Welt. Zwischen 1982 und 1994 wurde der für damalige Verhältnisse extrem günstige Commodore C64 ca. 30 Millionen mal verkauft. Mit einem Verkaufspreis von umgerechnet 1.495 DM oder 765 Euro konnte kein Heimcomputersystem der damaligen Zeit dem Preisleistungsverhältnis des C64 Paroli bieten. Es folgten weitere Upgrades und Nachfolger wie der Commodore C128 die auf dem Commodore C64 basierten und die Erfolgsgeschichte weiter schrieben. Commodore war zu diesem Zeitpunkt das weltweit führende Unternehmen für Heimcomputersysteme.

Der Commodore C64 und die auf ihm basierenden Nachfolgegeräte wurden von Heimanwendern und Entwicklern gleichermaßen gut angenommen und lösten einen bis dato nie da gewesen Hype um den liebevoll “Brotkasten“ genannten Heimcomputer aus. Commodore International befand sich zu diesem Zeitpunkt auf seinem wirtschaftlichen Höhepunkt. Bei den Heimcomputern war Commodore zu diesem Zeitpunkt mit 17% Marktanteil ebenso Marktführer wie mit 25% im professionellen Bereich.

Zu Beginn der 1990er Jahre war der Hype um Commodore International und seine Heimcomputer allerdings bereits wieder vorbei und das Unternehmen verpasste es dem C64 erfolgreiche Nachfolger nachzureichen. Es folgten zwar mit dem Amiga 500, dem Amiga 1000 sowie dem Amiga 2000 und Amiga 4000 noch sehr gute Heimcomputer, diese konnten aber nie mehr an den Erfolg frühere Tage anknüpfen. Commodore International verlor in dem hart umkämpften Marktsegment mehr und mehr an Boden und musste schließlich am 29. April 1994 die Türen für immer schließen.

Neuanfang unter neuer Flagge

Das Zukunftsunternehmen Commodore USA versucht sich seit dem Frühjahr 2010 mit der Wiederbelebung der Markt Commodore. Einige neue Entwicklungen konnten am Markt positioniert werden unter anderem das Linux Betriebssystem Commodore OS, das mit einem 100% Commodore Emulator ausgestattet ist und alte C64 Spiele emulieren und abspielen kann.

Commodore USA versucht mit aktuellen Computersystemen im legendären Gehäuse des Commodore C64 auf den Markt zu drängen. Bis zum heutigen Tag hat diese Idee noch nicht all zu viele Abnehmer gefunden und wurde teilweise wieder verworfen. Viele Fans und Sympathisanten die noch immer dem Ruf des legendären Commodore C64 folgen, sind mit dem neuen Markenimage und der Vermarktung des Unternehmens nicht einverstanden und können sich noch immer nicht dazu durchringen, neue Hardware im nostalgischen C64 Gewand anzunehmen.

Das neuste Projekt des Unternehmens Commodore USA ist der Amiga mini, der mit aktuellen Intel Hardware auf sich aufmerksam machen soll. Bis heute kann von einer echten Wiederbelebung des Markenzeichens Commodore nicht die Rede sein und es bleibt spannend abzuwarten was die Zukunft noch bringt für das noch junge “alte“ Unternehmen. Für das Jahr 2012 plant Commodore USA zwei weitere Versionen des Amiga mini und immer wieder tauchen Gerüchte über eine limitierte Wiederbelebung des legendären Commodore C64 auf. In wie weit diese Gerüchte bestätigt werden, kann heute noch nicht gesagt werden. Es darf allerdings bezweifelt werden, das Commodore USA den Mut aufbringt und den legendären Computer noch einmal für Fans und Sammler zum Leben erweckt.

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